Wir sagen danke…

…für alle guten Wünsche…

…für die hübschen Karten…

…für Blumen…

…für Schutzengel…

…für unzählige SMS…

…für viele E-Mails…

…für aufmunternde Briefe…

…für jeden einzelnen positiven Gedanken…

…für die Tatsache, dass ihr uns alle tragen und kämpfen helft…

Wir haben der unheilbaren Krankheit den Kampf angesagt und der Göttergatte pfeift auf die Statistiken. Er will seine eigene Statistik machen – seine Aussage: „Trau keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!“

Wir geben ALLES – und freuen uns, dass wir ein offensichtlich hervorragendes Netz haben, welches uns trägt.

DANKE, ihr Lieben!🙂

Modepraline goes Coop

Für alle, die es nicht wissen: Das Coop in der Schweiz entspricht in etwa dem deutschen Edeka. Für alle, die noch weniger wissen: Die Modepraline geht eigentlich NIEMALS einkaufen, da dies der Part des Göttergatten ist.

Heute musste ich aber – nach sage und schreibe ungefähr einem Jahr – mal wieder in den sauren Apfel beissen. Zwar fehlten zu Hause nur Clementinen, Trauben und Eier; aber was sein muss, muss nun mal sein. Ich habe mich zu Hause mit einem Lauten „Bin gleich wieder da“ verabschiedet und bin 1 1/2 Stunden später wieder zurückgekommen. Wir sprechen da von einem Weg von 2 Minuten mit dem Auto. Und ich habe sogar auf Anhieb gefunden, was ich gesucht habe.

Wenn man aber so lange nicht mehr im Dorf einkaufen war, dann kommt es eben vor, dass man unglaublich viele Menschen trifft, die man schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Und genau so ist es mir heute ergangen. Der erste Schwatz fand schon zwei Meter nach der Eingangstür statt, der nächste 30 Centimeter weiter. Und so kam es, dass ich durch ein kleines Dorf-Coop länger brauchte, als wenn ich in der Grosstadt einkaufen würde.

Ich könnte nicht einmal behaupten, dass ich es schlimm fand. Im Gegenteil! Es war irgendwie schön, mal wieder Menschen zu sehen, die man schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Und der Satz „Dich habe ich ja schon ewig nicht mehr gesehen, wie geht es Dir?“ ist irgendwie auch nett. Es gibt also definitiv Schlimmeres.

Nach der gefühlten Ewigkeit wieder zu Hause hat mich der Hund begrüsst, als ob ich mindestens drei Wochen in den Ferien gewesen wäre. Und der Göttergatte meinte mit zynischem Unterton ziemlich trocken: „Wo genau bist Du einkaufen gegangen?“

Sag ich’s doch: Man kann mich für solche Dinge einfach nicht brauchen!🙂

Bärte, Bärte und noch mehr Bärte

Trends kommen immer wie Wellen – und dann gehen sie wieder. Aktuell ist der bärtige Trend sowas von wellig, da bekommt man kaum noch Luft. Lange, dichte Vollbärte sind voll in und wenn möglich bitte noch so, dass auf dem Kopf eine Glatze glänzt. Ganz oben nackig (Fleischmütze) und im Gesicht die volle Dröhnung Haare. Ich weiss nicht so recht, was ich davon halten soll.

Bislang dachte ich ja, diese Trends seien vor allem bei den Jungen ein Muss. Falsch gedacht. Letzthin ist mir ein Bärtiger in meinem Alter begegnet, den ich freundlich gegrüsst habe und erst ein paar Sekunden später bemerkt habe, dass ich ihn ja kenne. Er scheint sich das gewöhnt zu sein, denn er hat überhaupt nicht überrascht reagiert. Ja Himmel noch einmal, wie soll man denn die Leute noch kennen, wenn die Gesichter zugewuchert sind? Das grenzt manchmal fast an männliche Verschleierung mit Haaren…

Eigentlich finde ich ja Bärte schön, zumal der Göttergatte seit Jahren moderater Bartträger ist (kleiner Bart, ganz kurz). Die richtig grossen und üppigen Bärte gehören für mein Empfinden halt eher zum Alpöhi, denn in die Stadt. Keine Ahnung, warum ich dieses altmodische Bild habe, aber so fände ich es schöner. Bei den Glatzenträgern mit den Riesenbärten habe ich immer das Gefühl, dass die Frisur verrutscht ist.

Wer von euch hat so einen Bartträger zu Hause? Fühlt sich da das Kuscheln nicht an, als ob man mit einem Grizzly knutscht? Oder ihr Bartträger: Beisst das nicht, wenn die Haut so zugewuchert ist? Also, ich weiss nicht so recht…

Der amerikanische Griff ins Klo …

… oder warum ich gerade „overtrumpt“ bin!

Was lange befürchtet, aber nie und nimmer wirklich erwartet wurde, ist nun traurige Gewissheit: Die Weltmacht Amerika hat einen rassistischen, sexistischen und ungehobelten Troll zu ihrem Präsidenten gewählt. Und weil ich heute bereits gefühlt fünf Millionen Beiträge dazu gelesen habe, erzähle ich euch nun die First World Problems unseres Zuhauses.

Kennt ihr das, wenn ein Routinehandgriff nicht funktioniert, weil jemand den Ablauf verändert hat. Das kann einen total aus der Bahn werfen. Und genau so ist es mir heute bei meinem persönlichen Griff im Klo ergangen. Normalerweise hängt unser Klopapier immer so, wie „man“ es eben zu machen hat:

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Die Papierblätter haben vorne zu hängen, sodass man sie leicht abtrennen kann. Die einfachste Sache der Welt. Da gibt es kein Wenn und Aber, sonst gerät mein Ablauf total ins Wanken. Nun hat der Göttergatte aber heute nach Toilettenpapier geschrien, ich habe es gebracht und anschliessend feststellen müssen, dass es verkehrt aufgehängt wurde:

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Das geht ja wohl gar nicht. Zuerst habe ich ins Leere gegriffen, dann hinten zu zupfen versucht, was leider ein mühseliges Unterfangen ist, da sich das Papier auf diese Weise endlos abwickelt. Also musste ich die Rolle aus der Halterung nehmen, um sie richtig rum wieder zu montieren.

Ihr habt nun möglicherweise das Gefühl, dass ich mich hier über Dinge mokiere, die nun wirklich nicht wichtig sind. Vielleicht denkt ihr sogar, dass an einem rabenschwarzen Wahltag wie dem heutigen die Welt mit Sicherheit andere Probleme hat. Ich kann euch versichern: Das sehe ich genauso. Deswegen habe ich entschieden, dass der 11/9 von mir zum beschissenen Tag mit dem weltgrössten Griff ins Klo erklärt wird. Und was liegt da näher, als über die eigenen Toilette zu berichten?

Leider wahr…

Eine hiesige Zeitung sucht das Brautpaar 2017. Jede Woche kann man die Bilder, Namen und Jahrgänge der hübschen Paare also bestaunen. Und mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass die Brautpaare die Jahrgänge meiner beiden Kinder haben. Hilfe!

Erst noch habe ich die Beiden in den Kindergarten begleitet, den ersten Schultag zelebriert, das Abschlussfest besucht und den Lehrvertrag gefeiert. Dann kam der Lehrabschluss, die Berufsmatura, die verschiedenen Stationen im In- und Ausland und … irgendwie ist die Zeit davongerannt. Einfach so – ohne zu fragen. Und nun sind diese Jahrgänge unter den Brautpaaren zu finden. Manche sind sogar schon Eltern. Ach herrjeh … ich scheine alt zu werden.

Das beste ist aber das Tochterkind, welches mit seinem Kommentar zu meiner Entdeckung den Hammer landete.

Ich so: „Hey, das ist ja krass, wenn ich unter den Brautpaaren in der Zeitung eure Jahrgänge lese.“
Sie so: „Was meinst Du, wie krass ich es finde, bei den Todesanzeigen eure Jahrgänge zu lesen?!“

Bäääämm!!! Ich war erst platt – sprachlos; und das kommt bekanntlich bei der Modepraline eher selten vor. Aber dann habe ich mir überlegt, dass das Tochterkind absolut recht hat. In letzter Zeit häufen sich diese Meldungen leider sehr und die 60-er-Jahrgänge sind tatsächlich in einem saugefährlichen Alter. Hier hört man „Hirnblutung“, da liest man „Krebs“ und die „Herzinfarkte“ lauern auch.

Ich habe also gelernt, dass der Lauf der Zeit sich nicht nur für mich manchmal schräg anfühlt. Die Kinder müssen sich genauso mit neuen Gegebenheiten auseinandersetzen. Das Tochterkind hat halt einfach von der Mama die Gabe geerbt, die Dinge beim Namen zu nennen…

Präsidentenwahl in den USA

Die 58. Wahl des Präsidenten und des Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ist auf den 8. November 2016 terminiert.[1] Formal werden an diesem Tag nur die Wahlmänner des Electoral College bestimmt, die ihre Stimmen für die Ämter des Präsidenten und des Vizepräsidenten abgeben werden.

Die eigentliche Präsidentenwahl, bei der die Wahlmänner ihre Stimmen abgeben, findet 41 Tage später am 19. Dezember 2016 statt.[2] An diesem Tag treffen sich die Wahlmänner in den Hauptstädten der Bundesstaaten. Die Stimmen werden versiegelt und nach Washington, D.C. transportiert und am 3. Januar vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses ausgezählt. Dies ist aber nur von formaler Bedeutung. Das Endergebnis spiegelt in der Regel das Ergebnis der allgemeinen Wahl wider. –> Quelle Wikipedia.

So, liebe US-Bürger – jetzt liegt alles in eurer Hand. Und ich bete inständig, dass ihr eure grauen Zellen aktiviert und das kleinere der beiden Übel wählt: Hillary Clinton! Seit Monaten verfolge ich in den Medien den US-Wahlkampf und ich frage mich immer wieder, wie überhaupt noch jemand kreischend und klatschend sein Fähnchen für Donald Trump schwenken kann!? Er ist rassistisch, frauenfeindlich und äusserst sich durchwegs unter der Gürtellinie. Fairness und Anstand sind Fremdwörter für diesen Mann und seine Augen gleichen jenen einer hinterhältigen Schlange. Wie kann es sein, dass es tatsächlich Menschen gibt, die dieses gefährliche Individuum anhimmeln und auch nur ein Wort glauben, welches aus seinem Mund kommt. Mein Gefühl sagt mir, dass er bereits lügt, wenn er einmal tief Luft holt. Und das, was aus seinem Mund kommt, gehört zur übelsten Umweltverschmutzung, seit es die Menschheit gibt.

Drum, liebe US-Bürger: Denkt beim Ausfüllen des Wahlzettels daran, dass dieser gefährliche Mann die USA zu einem Zeitalter führen könnte, welches sich „Hitler 2.0“ nennen würde. Wer will das? Und wenn ich daran denke, dass seine Finger in der Nähe der Atomknöpfe tibbeln würden, dann wird mir Angst und Bange. Dieser Mensch ist unberechenbar, sozial total neben der Spur und unmenschlich, wie es schlimmer gar nicht möglich ist.

Ich gehe jetzt mal vom Guten in den Menschen aus und hoffe drum inständig, dass die amerikanischen Bürger sich hinter Hillary stellen werden. Sie ist bestimmt nicht die erste Wahl – aber immer noch die Bessere, als ein Trump es je sein könnte.

Hätte ich die Macht, etwas ändern zu können, so wäre es aktuell das amerikanische Gesetz zur Wahl eines Präsidenten. Ich finde nämlich die Familie Obama absolut sympathisch, authentisch und wunderbar volksnah. Barack Obama hat in seiner Amtszeit getan, was er tun konnte – schliesslich musste er unzählige Fehler seines Vorgängers auszubügeln versuchen. Aber dieser Mann hätte es durchaus verdient, noch eine Amtszeit dranzuhängen. Für die USA und die Welt! Toi toi toi – für Amerika und den Rest der Welt…