Neid, nein danke!

Kennt jemand von euch das Gefühl, sich über etwas zu freuen und damit aber ziemlich alleine zu sein? Ich denke da zum Beispiel an….

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oder an…

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oder an…

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oder auch an…

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Hübsch, diese Sachen, oder!? Der Trainer im Selbstfindungsseminar würde nun fragen: „Und wie fühlen sie sich dabei, wenn sie diese Bilder betrachten?“ Also ich fühle mich saugut – denn ich kenne weder Neid, noch gehören mir diese hübschen Teile. Und die glücklichen Besitzer erfreuen sich hoffentlich täglich aufs Neue daran! Dies nur so als Anmerkung für allfällige Neider, die nun dachten, das wären meine Spielzeuge. Leider nein! Ich koche nämlich auch nur mit Wasser…

Aber in Tat und Wahrheit habe ich mich schon des öfteren gefragt, warum die meisten Menschen sich nicht mit ihren Mitmenschen freuen können, wenn sie sich etwas Schönes kaufen, in Urlaub fahren oder über eine besondere Begabung verfügen. Wie schnell kommt da der fiese Neid und lässt Sätze los wie: „Wo hat er das nun wieder her, der Idiot?“ oder „Mich nimmt ja nur wunder, wie DIE das wieder bezahlen können.“ oder „Die meinen auch, sie seien etwas Besonderes, hm!?“ Neid, Neid, Neid!!!

Wieviel Energie geht verloren, indem man seine Mitmenschen negativ beneidet!? Würde man diese Energie in Freude anstatt Missgunst ummünzen, wir wären alle soviel zufriedener. Ich werde nie kapieren, warum ich dem Nachbarn sein cooles Auto nicht gönnen sollte. Auch wüsste ich nicht, wieso der Bankdirektor sich nicht eine riesige Villa am Zürichsee bauen sollte, wenn er sich daran erfreut. Und wenn die Kinder unserer Bekannten über eine besondere Begabung verfügen, finde ich das eigentlich etwas Wunderbares – ohne dass meine Kinder schlagartig über doppelt so viele Begabungen zu verfügen haben!! Neid zerfrisst die Menschen, macht krank und schlussendlich nicht die Bohne glücklicher!

Ist es typisch Mensch oder typisch Schweizer, dass man seinen Gartenzaun so hoch wachsen lässt, dass niemand das Haus sieht, damit auch niemand einen darum beneiden kann? Oder diejenigen, die den Ferrari erst abends im Dunkeln aus der Garage holen, damit bloss niemand einen fiesen Groll hegt, weil er sich keinen Ferrari kaufen kann. Ach ja, dann gäbs noch die besonders Vorsichtigen, die im teuren Geschäft eine neutrale Einkaufstasche verlangen, damit Frau X und Frau Y sich bloss nicht den Mund darüber zerreissen, was da wohl wieder gekauft wurde. Hallo? Wie wär’s mit: „Kümmern sie sich um ihr eigenes Leben, wenn sie sich schon nicht mit mir freuen können!“

Ich wurde im Leben schon des Öfteren mit diesem Thema konfrontiert, zumal ich als selbständige Geschäftsfrau in einem Metier arbeite, welches als Luxusartikel gilt. Da gehört der Neid leider zum Alltag. Schade eigentlich, denn es gäbe so viele schöne Dinge, welche ein trauriges Dasein im Dunkeln fristen, nur um bloss keine Neider auf den Plan zu rufen. Und dabei gibt es doch nur etwas, worauf man echt neidisch sein kann: Wenn nämlich jemand einfach nur gesund, zufrieden und rundherum glücklich ist. Das ist beneidenswert, und zwar im positiven Sinn!

In diesem Sinn sei jedem, der diese Zeilen liest, das gegönnt, was er hat – und sollte es nun tatsächlich jemanden in der Magengrube kitzeln, weil er immer noch diese komischen „Ich-gönne-es-Dir-nicht-Gedanken“ hat, dann darf ihm meinetwegen dabei sogar speiübel werden!

 

6 Gedanken zu „Neid, nein danke!

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