Blogfreundschaften

Nun blogge ich schon ein Weilchen. Was ich in dieser Zeit alles erlebt habe, würde den Rahmen eines Beitrages sprengen. Ich höre aber immer wieder von Unwissenden, dass sei doch gefährlich, persönliche Dinge und Infos für Menschen zu veröffentlichen, die mein Leben nichts angehe. Das sehe ich anders. Ganz anders! Ich gebe preis, was ich preisgeben will. Und das darf jeder lesen. Und wer es nicht lesen will, muss ja nicht. Was also soll daran gefährlich sein. Und unpersönlich finde ich es erst recht nicht. Schliesslich bekomme ich immer wunderbare Kommentare und daraus haben sich inzwischen mehr als nur flüchtige Blogbekanntschaften ergeben.

Mit manchen habe ich sogar sehr persönlichen Kontakt. Ausserhalb des Blogs. Ich habe auf dem Blogweg viele tolle Menschen kennengelernt, welche ich nicht mehr missen möchte. Blitzgescheite, sehr empathische, liebenswerte und emotionale Menschen. Menschen mit besonderen Geschichten, die nicht selten zur rechten Zeit genau das richtige schreiben. Auf dem Blog oder privat.

Ich bin der Meinung, dass man auf diesem Weg auch Freundschaften pflegen kann. Man muss nicht jede Woche ins Kino gehen oder zusammen Urlaub machen, um befreundet sein zu können. Liebe Worte, Einfühlungsvermögen und die Gabe, auf jemanden einzugehen – all das ist auch im schriftlichen Austausch möglich. Und meine Liste jener, die ich seit Bestehen der Modepraline kennengelernt habe, ist lang. Und einige davon möchte ich definitiv nicht mehr von dieser Liste streichen, denn wir haben uns schon oft gegenseitig Zuspruch gegeben, Mut gemacht, kritisiert oder analysiert. Und das finde ich wunderbar!

Social Media Plattformen sind also nicht immer so schlecht, wie sie gemacht werden. Sie haben auch ganz viele gute Seiten.

38 Gedanken zu „Blogfreundschaften

  1. Naja, komplett ungefährlich ist es nie, Informationen über sich ins Netz zu stellen, Identitätsdiebstahl, Recherche für Einbruch, komplett digitale Verbrechen… es kann an sich immer was passieren. Aber: Das kanns im echten Leben auch, ich kann ja auch schlecht über die Straße gehen ohne das Risiko in einen Unfall verwickelt zu werden oder auf einem großen Platz mit vielen Menschen stehen ohne das Risiko, dass ein Taschendieb mich um meine Brieftasche erleichtert.

    Also ungefährlich – nein, extrem gefährlich – auch nicht.

    Man muss hald drauf achten, was man schreibt, man kann sich mit starken Passwörtern bis zu einem gewissen Grad selbst schützen, und auch wenn ein Restrisiko bleibt ist die Frage: soll man deswegen auf die Vorteile von Social Media verzichten? Find ich nicht, es ist ein starkes Mittel, das man durchaus für gute Zwecke einsetzen kann und es wird im Alltagsleben immer wichtiger.

    Aber ein Bewusstsein für die Gefahren haben, das sollte man schon, damit man sich eben entsprechend schützen kann.

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  2. Ich empfinde es als Bereicherung und dennoch bin ich vorsichtig mit persönlichen Daten und Geschichten. Ich denke, dass es jeder für sich selbst entscheiden muss, was er/sie weitergibt. Über die Beiträge kann man immer Rückschlüsse ziehen. Ob sie nun richtig oder falsch sind, das ist eine Erfahrungssache. Ich habe fast nur gute Erfahrungen, bis auf kleine Ausnahmen, gemacht. Wichtig für mich ist, dass man authentisch ist. LG, Gabriele

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  3. Moderne Zeiten 🙂 Soziales Netz 2.0 – happy socializing!

    Immer schön abwägen was man (mit)teilt und es ist eine grosse Bereicherung. Und für gar persönliche Themen gibt es iiiiiiiMail und sonstige Möglichkeiten!

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  4. Dem ist nur eines hinzuzufügen: Man muss manchmal überlegen, ob man etwas schreibt, was einem persönlich zugeordnet werden kann (Adresse, Wohnort, etc). Denn es gibt schon Menschen, die meinen einem näher treten zu müssen, als man es möchte. Dies in Verbindung mit eher „seltsamen“ Verhaltensweisen, möchte man ev. dann doch nicht haben.
    Etwas Vorsicht kann deshalb manchmal nicht schaden (da spricht jemand aus eigener Erfahrung).

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