Pech im Spiel

Wie heisst es so schön: Pech im Spiel, Glück in der Liebe. Ja, ich bin im Spiel tatsächlich kein Glückskind. Ich gewinne eigentlich nie etwas – und wenn, dann ist es in der Regel totaler Schrott. Eine Topfpflanze, die nicht einmal den Weg nach Hause überlebt oder eine Rinderzunge, bei deren Anblick mir schon schlecht wird (niemals würde ich sowas essen). Bei Losen oder im Lotto sind es vielleicht mal 10 Franken oder so. Alle paar Jahre mal. Drum spiele ich auch selten bis nie, es bringt ohnehin nichts. Unterm Strich muss ich nämlich dann immer sagen: Ausser Spesen nichts gewesen.

Aber habt ihr schon einmal überlegt, was ihr machen würdet, wenn ihr einen Mehrmillionenjackpot knacken würdet? So ähnlich wie bei Euromillions meine ich … so 150 Millionen Euro oder so!? Würdet ihr das ganze Leben ändern? Oder würdet ihr weiterleben wie bisher?

Die meisten Menschen wissen ja ziemlich schnell, was sie sich sofort leisten würden. Bei vielen stehen da aufwändige Luxusreisen oder tolle Autos ganz oben auf der Liste. Gefolgt von Häusern, Schmuck, Uhren oder Booten. Und es hat sogar welche die sagen, sie würden sofort den Job hinschmeissen und nur noch das Leben geniessen. Was bedeutet denn das? Das Leben geniessen kann man also nur ohne Job? Ich finde, dass das Leben so ganz ohne eine Aufgabe doch ziemlich öde ist, oder irre ich mich da? Oder anders gefragt: Wie geniesst man denn dann? Mit Nichtstun? Ach Du meine Güte! Da schläft mir ja schon beim blossen Gedanken das Gesicht ein. Und nur mit Shopping, Reisen und nochmal Shopping kann es ja auch nicht wirklich erfüllend sein.

Also ich für meinen Teil wüsste eines mit Sicherheit: Mit Nichtstun könnte mein Leben nur langweilig sein – und ihr so? Was würdet ihr mit so einem Gewinn machen?

43 Gedanken zu „Pech im Spiel

  1. Ich würde meinen Lieben und mir bestimmt auch einen Wunsch erfüllen aber am Meisten würde ich mich darüber freuen, dass ich großzügig spenden könnte!!!!! Ich glaube, das wäre das Schönste für mich überhaupt 😍 …und ich hätte dann vielleicht endlich mal etwas mehr Zeit für mich! Das wäre für mich auch sehr wertvoll!

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  2. Das ist wirklich eine Frage welche gar nicht so einfach zu beantworten ist. Ich denke aber, dass ich mit 150 Millionen ganz schön überfordert wäre. Wem gibst du was ab und wieviel? Also ich spiele zwar Lotto habe mir jedoch tatsächlich noch keine Antwort.🤑🤑🤑 Aber eines weiss ich bestimmt, falls du eine Zunge gewinnst, ab damit zu mir ich liebe Zunge an Kapernsauce 😋😋😋

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  3. Keine Ahnung was ich wirklich machen würde. Für den Fall der Fälle allerdings sicherlich niemandem davon erzählen. Dann einen Teil in wohltätige Zwecke fliessen lassen. Den Rest aufs Konto. Arbeiten würde ich weiterhin gehen. Wahrscheinlich einfach reduzierter…. ;0)

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  4. 150 Millionen Euro? Ich würde der Modepraline eine Topfpflanze spendieren, die es sogar bis zu ihr nach Hause überlebt!

    Und vom restlichen Kleingeld….

    Auf jeden Fall würde ich zunächst gehörig um Fassung ringen müssen. Nach fünf Tagen Geldbad und Monetenumschaufeln wäre mir wahrscheinlich zu langweilig und ich würde wieder arbeiten gehen…vielleicht in der abgespeckten Variante (also nicht ich, sondern meine jetzige Arbeit betreffend), ergänzt um ein paar verwirklichte Träume.

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  5. Als Kind hab ich davon geträumt, wenn ich im Lotto gewinne, auf unser Hexenhäuschen (das kleine, zwischen anderen Häusern eingeklemmte Häuschen, in dem ich aufgewachsen bin) zwei Stockwerke anzubauen und ganz oben drauf einen Pool ^^ ich hab irgendwie Zweifel, dass die Statik da mitgespielt hätte.

    Heute würde ich das Ganze eher anders angehen. Ich arbeite gerne und ohne bin ichs nicht, aber trotzdem ist es natürlich ein schönes Gefühl, genug Geld in der Hinterhand zu haben.

    Zuerst würd ich die laufenden Kosten refuzieren – sprich von Mietwohnung ins energieoptimierte Eigenheim. Vielleicht ein paar Eigentumswohnungen zum Vermieten ankaufen (und jemanden anstellen, der sich um die Bürokratie kümmert). Dann würden mein Mann und ich natürlich die neu gewonnene finanzielle Unabhängigkeit für Studiengänge und Kurse nutzen. Meiner Mum ein Häuschen in Cornwall finanzieren, mit Second Hand Bookshop Cafe wär natürlich auch was ^^.

    Ein neues Auto wär sicher auch Thema, einfach weil unseres ziemlich alt ist, aber teuer muss es nicht sein, eher energieeffizient, umweltschonend und sicher.

    Anlegen würd ich sicher auch was, aber wo bloß? Erste Ausgabe wäre ein zuverlässiger Anlageberater ^^.

    Projekte unterstützen, die ich sinnvoll finde, wäre auch eine Überlegung wert.

    Und vielleicht würd ich gemeinsam mit anderen eine Agentur gründen, die die neuesten Erkenntnisse in effektiver und humaner Arbeitsplatzgestaltung berücksichtigt und dort auch gezielt Menschen mit Problemen und „Talent“ (also eigentlich eher grundlegende Eignung und entsprechende Motivation ^^) fördern (egal ob Behinderung, psychische Probleme oder einfach starke Schüchternheit, die in meiner Branche ein gewaltiges Handycap sein kann).

    Interessant ist, dass ich mir so viele Gedanken zu dem Thema gemacht, in meinem Leben aber noch nicht einmal Lotto gespielt habe ^^.

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  6. Bei mir würde sich auch nicht so viel ändern… einmal im Monat müsste ein verlängertes Wochenende in einer mir unbekannten Stadt möglich sein… ich liebe es Straßen und Parks zu erlaufen bis ihre Geschichten, die sie erzählen nicht mehr fremd sind… ab und zu einen Gärtner beauftragen zu können fände das Blumenmädchen ohne grünen Daumen himmlisch… 😉 LG Rita

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  7. Ich würde mir endlich mein kleines Vollwert Bistro eröffnen, eingerichtet mit puristisch-edlen Möbeln, ein paar nette Mitarbeiter, die ganz in meinem Sinne tätig sein werden….denn wenn das Bistro läuft würde ich nur halbtags erwerbstätig sein.

    Dann würde ich all die lieben Menschen bedenken, die mir irgendwann mal Gutes getan haben, einen Teil des Geldes gut anlegen und mir fortan keine Sorgen mehr über Am-Ende-vom-Geld-ist-noch-soviel-Monat-übrig machen müssen.

    Ein Bummel über die Züricher Shopping Street wäre auch dabei….mit viiiel feinem Olivenöl, Szechuan Pfeffer und Balsamico aus dem Jelmoli würde ich nach Hause gehen….und lauter edlen Sachen, die mir so in den Läden entgegenspringen 😀

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  8. Oh, da sind diesmal wohl doch ziemlich unterschiedlicher Ansicht. Job hinschmeißen heißt für mich nicht automatisch nichts tun. Ich würde es mir aber aussuchen. Nicht mehr jeden Morgen im Dunkeln aufstehen und quer durch die große Stadt fahren, vielleicht auch in einer Gegend arbeiten wo das Wetter etwas lieblicher ausfällt (ich mag keinen Schnee und Kälte schon gar nicht). Ich glaube nicht, dass ich mir unbedingt ein italienisches Edelauto kaufen würde. Auch ein wenig die Welt anschauen kann nicht schaden, vielen von uns fehlt ja doch das nötige Kleingeld, und selbst wenn das da ist, fehlt es in der Regel an Zeit. Ideen habe ich viele, denke aber mal ich muss mir nicht so viele Gedanken machen, denn ich spiele Lotto usw., nützt aber nichts, gewinne nicht den großen Kracher (oder vielleicht doch). Aber die Chance ist da und dieses Gefühl finde ich auch nicht schlecht :-).

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  9. Den größten Teil so sicher anlegen, dass er nicht verloren gehen kann und ausreicht vom Ertrag ein nicht zu luxuriöses aber angenehmens Leben zu führen.
    Für eine angemessene und solide Versorung meiner Familie sorgen.
    Einiges verschenken, an Menschen, denen ich es schon immer zugute kommen lassen wollte aber nicht konnte.
    Ein ganz bestimmtes Auto kaufen, von dem ich seit mehr als 40 Jahren träume, was aber auch nicht unbedingt in der Luxusklasse einzuordnen ist. Die Wohnstatt sanieren und etwas ausbauen.
    JEDES Jahr wenigstens einmal Urlaub machen (mein letzter war 2008).
    Mir eine Firma in meinem Bekanntenkreis aussuchen, die auch nur mehr schlecht als recht läuft, und von der ich überzeugt bin, dass man mit einer gehörigen Geldspritze etwas draus machen kann, und dort investieren oder sie kaufen.
    Etwas weniger arbeiten aber nicht damit aufhören.
    Endlich nach Lust und Laune all das meiner ehrenamtlichen Ambitionen verwirklichen, was mir schon immer am Herzen liegt, ich aber aus wirtschaftlichen und Zeitgründen bisher nicht tun konnte.
    In diesem Zusammenhang eine Sitfung aufsetzen.

    Langweilig würde mit mit Sicherheit nicht werden.

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  10. Ich würde mit dem Geld meine Familie unterstützen, so wie sie mich all die Jahre, wo ich noch nicht die finanziellen Möglichkeiten hatte, unterstützt hat.. Arbeiten würde ich, aber nur noch halbtags, damit ich mich mit dem Rest der Zeit meinem Traum dem Schreiben widmen könnte. Dann würde ich seit Jahren endlich mal wieder in den Urlaub fliegen, meinen Tauchkurs auffrischen und ansonsten weiter leben wie bisher, nur wahrscheinlich etwas befreiter, ohne den Druck im Nacken und das Gefühl jeden Cent zweimal umdrehen zu müssen. Und du? Was würdest du tun?

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