Kniffelaufgabe

Seit wir auf dem Onkoplaneten leben, hat sich unser Frühstückstisch etwas verändert. Der Göttergatte bräuchte theoretisch gar kein Frühstück mehr, wenn man die Menge der Tabletten betrachtet, die er jeden Morgen einnehmen muss. Ein ziemlich farbiges und geschmacklich ödes Erlebnis, auf das er eigentlich gerne verzichten würde.

Heute kam aber noch eine andere Challenge dazu, über welche ich mich schon unzählige male geärgert und den Kopf geschüttelt habe. Ich habe nämlich bei einer der „Frühstückspillen“ den Beipackzettel aus der Schachtel genommen, um diesen zu studieren. Und danach wollte ich denselben wieder zusammenfalten, um ihn zurück in die Schachtel zu legen. Nervenkrise! Tobsuchtsanfall! Fluchen!

Habt ihr schon einmal einen Beipackzettel ganz entfaltet? Ich nehme an, dass das jeder schon gemacht hat. Und jetzt die Gretchenfrage: Habt ihr es geschafft, das Teil wieder so zusammenzufalten, wie es ursprünglich mal war? Ich habe das noch NIE fertig gebracht. Schlussendlich zerknautsche ich das Teil immer total und drücke es einfach flach, um es zurück in die Schachtel zu quetschen. Warum müssen diese Dinger derart dämlich gefaltet sein? Hat das einen Sinn, oder will man damit vielleicht die Feinmotorik der Verbraucher testen?

Da ich mir schimpfend an diesem Papierdurcheinander die Zähne ausgebissen habe, hat der Göttergatte grinsend gemeint: „Das wäre doch eine Geschichte für Deinen Blog – warum es unmöglich ist, einen Beipackzettel wieder vernünftig zusammenzufalten!?“

Ja, ich weiss: Nicht gerade das wichtigste, all unserer Probleme. Aber manchmal tut es richtig gut, sich über einen total unwichtigen Mist zu ärgern und anschliessend darüber zu lachen – das Leben ist nämlich auch so schon hart genug. Und falls ihr die Faltlösung habt, dann bin ich auf eure Anleitungen gespannt…

46 Gedanken zu „Kniffelaufgabe

  1. Ich mache das immer ganz unkompliziert: entfalten, ungelesen zusammenknüllen und schauen, ob man von der Ferne her den Papierkorb als Ziel trifft (meistens gelingt es, man bekommt ja genügend Routine bei all diesen Pillenbeipackzetteln), falls der Treffer das erste Mal gelingt……Freude herrscht

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  2. Das hat einen Grund, das die so gefaltet sind: Das soll neugierige Beipackzettelleser davon abhalten, sie zu lesen, weil man weiss, dass sie sie dann nicht mehr in die Packung kriegen.

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  3. Hab diese vor Wut auch schon weggeschmissen bezüglich der Nebenwirkungen man wird ja noch Kranker und dann noch das Falten NEIN sonst brauche ich noch eine Beruhigungstablette welche nicht auf dem Zettel stand. Also fängt das Beipackpapier als Theater wieder an,

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  4. NIEMALS den Beipackzettel lesen, dann erspart man sich das Theater. Außerdem regt man sich eh meistens furchtbar über die ganzen Dinge auf, die dort aufgeführt werden. Und dann regt man sich über den blöden nicht zurück faltbaren Zettel auf, dann wieder über den Inhalt…

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  5. Ich lagere Beipackzettel immer separat, fein säuberlich auf ’nem Stapel…so bleibt mir dieses Beipackzettel Origami erspart 😜 ich trickse die Beipackzetteldesigner und Beipackzettelhersteller quasi aus HaHAAAAA 😃 ich kann sie mir förmlich vorstellen….wie sie da schadenfroh sitzen….an ihren Beipackzetteldesignertischen….und ihren Beipackzettelherstellertischen…..NICHT MIT MIR! Hehe 🤣

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