Andere Länder, andere Sitten

Ja, ihr armen Leser-/innen meines Blogs … ihr müsste die Marokko-Reise mit mir weitermachen. Schliesslich muss mein Frust irgendwo einen Ausgang haben – und das ist bei mir die Tastatur meines Laptops.

Frust und Ferien? Jap, bei mir absolut möglich. Vor allem, weil ich als westliche und sehr emanzipierte Frau in einem muslimischen Land ein Problem mit den Gepflogenheiten habe. Und das habe ich wohl ziemlich unterschätzt. Also: Ich spreche hier nicht von den textilen Gepflogenheiten. An die kann ich mich locker anpassen, das ist kein Problem. Sind schliesslich ihre Regeln hier. Aber ich habe ein grosses Problem damit, dass hier doch so einiges mehr als frauenverachtend ist. Und der Umgang mit Tieren entspricht auch so gar nicht meinem Geschmack. Hier scheinen sowohl Frauen als auch Tiere keine Rechte zu haben. Entsprechend werden sie auch behandlet. Lebewesen zweiter Klasse.

Und dann passiert es natürlich genau mir, dass ich ein Problem mit einem unserer Hotels habe. Was macht eine Modepraline, wenn sie ein Problem hat? Sie versucht es zu lösen. Mit Worten, Erklärungen und Lösungsvorschlägen. Ehm: Könnt ihr euch vorstellen, was die muslimischen Männer (und hier sind nur männliche Manager, soweit das Auge reicht) davon halten, wenn eine westliche Frau auf den Tisch haut? Sie sind total überfordert. Und der Göttergatte findet dabei, dass ich nicht schwierig bin (ich würde mich selber sehr wohl als schwierig bezeichnen), sondern er findet, dass ich einfach nur für mein gutes Recht einstehe. Jap, das tue ich – egal wo. Und ich lasse mich auch in Marokko nicht über den Tisch ziehen, nur weil das offenbar zuvor mit 100’000 anderen Touristen funktioniert hat. Ich werde in solchen Momenten zur bissigen Zicke und fahre die Krallen aus. Selbst wenn ich dafür halb Marokko auf den Kopf stellen muss.

Ich weiss bereits nach der Hälfte unserer Reise, dass ich nie wieder ein solches Land bereisen würde. Und ich werde den Beliebtheitsaward bei den marokkanischen Managern nicht gewinnen – aber das ist mir auch piepegal. Dafür weiss ich jetzt wieder, dass ich – wenn ich wütend genug bin – locker drei Fremdsprachen fliessend spreche … und zwar parallel.

Was haben wir doch für ein schönes Heimatland 🙂

Krieg der Fremdenführer

Bekanntlich weilen der Göttergatte und ich im fernen Marokko und sind auf einer Rundreise durch das Land. Hier wird überall gepredigt, dass man alle Glaubensrichtungen respektiert und es egal sei, ob man Christ, Moslem oder Jude sei. Man lebe friedlich zusammen und Werte wie Familie oder Freundschaft seien gross geschrieben. Deshalb sei auch Frieden im Land.

Klingt alles wunderbar – klingt friedlich und man könnte glatt alles glauben, wenn die Fremdenführer nicht selber über ihre Predigten stolpern würden. Wir wissen nämlich jetzt, wie Kriege entstehen. Es wird uns hier vorgelebt und live gezeigt. Der eine Fremdenführer zeigt uns Marrakech und erklärte uns seine Version von Glauben, von Moscheen und seine Theorien klingen für uns Laien glaubhaft. Dann kommt der neue Fremdenführer in Fès und ärgert sich grün über unser neues Wissen, welches wir in Marrakech meinen gelernt zu haben. Und er kommt dabei richtig in Rage und macht auch gleich eine Meldung an die Reiseagentur im Land, weil wir schliesslich mit seinem Berufskollegen nur Halbwahrheiten gelernt haben. Der Göttergatte hat sich dabei schon erkundigt, ob wir im Anschluss an die Reise womöglich einem Test unterzogen werden.

Als Reisender tut man gut daran, sich selber ein Bild zu machen – und nur sehr dezidiert aus den Erklärungen der Fremdenführer rauszunehmen, was man für richtig oder wichtig hält. Aber wenn der eine aus der Stadt im Süden über den anderen aus der Stadt im Norden flucht und umgekehrt … wenn die beiden Städte sich via ihre Fremdenführer den Kampf um die schönere Stadt liefern … dann ist mir klar, wie Kriege entstehen. Und wenn es dann noch um die Bedeutungen ihrer Kugeln auf den Minaretten geht, dann hört der Spass aber ganz auf. Dann wird man zusammengestaucht, wenn man als Tourist dem ersten Reiseführer geglaubt hat. Ups!

Wir erleben hier viel – wir haben gefühlt Millionen von Eindrücken, die es zu verarbeiten gilt … aber uns ist jetzt auch klar, warum Religionskriege entstehen. Jeder hat seine eigene Interpretation von Gott, Allah oder wem auch immer. Und wehe, die passt nicht zur Interpretation eines anderen … dann fängt er an, der Krieg – zuerst nur unter Fremdenführern, ganz klein … aber irgendwann eben im Grossen. Leider 😦 Wir haben tunlichst vermieden kund zu tun, dass wir gar keiner Glaubensgemeinschaft angehören – vermutlich würden wir sonst zu den Hunden in den Käfig gesperrt. Die mögen sie hier nämlich nicht – die sind in ihren Augen schlecht und nehmen das Gute aus den Häusern weg (sagt der nordische Fremdenführer). Die Katzen dafür seien heilig und behalten das Gute im Haus …! Ob das wohl stimmt? Keine Ahnung …

Ich denke derweilien über ein Leben als Vegetarierin nach … hier vergeht einem der Appetit auf Fleisch aber gehörig, wenn man von einem Schafskopf angegrinst oder die Hühner in Käfigen an der prallen Sonne auf dem Markt darauf warten müssen, dass ihnen der Hals umgedreht wird. Aktuell hat die Modepraline eine Überdosis von allem. Heut Abend gibts nur Früchte für mich …

Alle verschwägert oder wie?

Der Göttergatte und ich weilen heute noch einmal einen Tag in Marrakesch, bevor wir morgen in Richtung Fés unseren Trip durch Marokko weiterfahren. Ich bin gespannt, ob es dort anders ist. Man sagt nämlich, dass es in Fés noch viel mehr an ursprünglichem Handwerk (Gerbereien) zu sehen gibt. Hier auf dem Markt und in den Gassen ist vor allem „Made in China“ zu sehen … leider.

Und das beste, was uns Touristen passieren kann, ist ein cleverer einheimischer Guide. Der zeigt einem zuerst alle Sehenswürdigkeiten, ohne dass man irgendwo anstehen muss und dann geht das Einkaufsvergnügen der besonderen Art los. Dann wird man zum Teppichhändler geschleppt, der zufälligerweise der Bruder des Guides sein soll und der alles nur Unikate hat. Wenn man dann nach viertelstündigem Kampf endlich glaubhaft erklärt hat, dass man wirklich KEINEN Teppich möchte, dann gehts weiter zur Schwägerin, die den schönsten Schmuck Marokkos machen soll und die für all die Unikate sogar noch ein Zertifikat hat. Dort habe ich mich sogar dazu hinreissen lassen, einen völlig überteuerten Silberring zu kaufen – natürlich ein Unikat und natürlich mit Zertifikat (wer’s glaubt, wird seelig). Aber man gönnt sich ja sonst nichts und will dem Guide die Freude machen, dass man ein doofter Tourist ist und den Quatsch glaubt.

Dann geht man noch zum Cousin, der die besten und einzig wahren Gewürze Marrakeschs hat – sonst sollte man nämlich nirgends Gewürze kaufen, die sind alle schlecht. Jaja, der Guide weiss Bescheid. Und dann hat der noch gefühlt 200 Onkels, Neffen, Tanten, Cousinen, Brüder, Schwestern und weiss der Geier was noch alles. Der Satz: „Ich will ihnen nur zeigen, sie müssen nicht kaufen“, lässt uns jedesmal die Haare zu Berge stehen … denn die sind sich hier offenbar gewohnt, zur Not auch die eigene Grossmutter zu verkaufen, wenn es sich denn lohnt.

Die Gefahr, dass wir gross shoppen würden, ist in unserem Fall relativ klein. Zu kitschig sind in unseren Augen viele der Dinge hier. Und die wenigen hübschen Trouvaillen wären zu umständlich für einen Transport in die Schweiz. So werden wir alle Erinnerungen auf Fotos und im Herzen mitnehmen … denn soviel „Bling, Glitzer, Farbe und Kitsch“ kann ein Mensch alleine gar nicht in seine Wohnung hängen. Aber Hauptsache, man hat in Marrakesch quasi eine einzige riesige Familie kennengelernt … zufälligerweise … oder so … 🙂

Das misslungenste Kompliment aller Zeiten

Der Göttergatte und ich haben heute eine Stadtführung durch Marrakesch gemacht. Alles zu Fuss mit einem hiesigen Guide, der jede Gasse kennt und fliessend Deutsch spricht. Eine Überdosis an Eindrücken ist auf uns eingeprasselt … und vor allem ich war froh, als wir die Ruhe des Hotels wieder für uns hatten.

Was uns auf der Tour aber besonders aufgefallen ist: Das Schönheitsideal der Frau entspricht hier so gar nicht dem europäischen Standard. Hier sind Kurven gefragt. Es darf überall ein bisschen mehr sein. So sind wir auch sofort stehengeblieben, als wir die ersten Schaufensterpuppen sahen. Das waren Puppen in Konfektionsgrösse 44/46. Und selbst die Kinderpuppen sind hier mobbelig. Für unser Auge ganz etwas Neues, zumal wir ja bei uns auf dünn und dünner programmiert werden.

Als wir vielleicht das dritte Mal deswegen stehengeblieben sind und Fotos gemacht haben, wollte der Guide wissen, was wir daran so lustig fänden. Wir haben es ihm erklärt und er hat uns subito über die wahre Schönheit der Frau aufgeklärt. Eine Frau braucht Kurven. Überall – am ganzen Körper. Dieses dünne Zeug entspreche gar nicht dem Ideal der marokkanischen Frau. Aha! Und dann hat er den Supergau des Tages gleich nachgeliefert. Mit den Händen hat er eine kurvige Frau gemimt, hat dazu phantasiert, wie wunderbar doch eine üppige Frau sei und guckt dabei meinen Mann an mit den Worten: „Herr Jäggi, sie haben eben gut gewählt.“ Dann der Blick zu mir! Bäm!!!! Mitten in die Magengrube.

Okay, die Tatsache, dass er uns seine Karte gegeben hat mit den Worten: „Für Fragen bin ich immer für Sie da, Sie haben jetzt einen Freund in Marokko“, hat es auch nicht mehr rausgerissen. Ich schlucke jetzt nur noch Luft und vergesse den Freund in Marokko ganz schnell wieder. Frechheit – pha!

Marokkanische Gelassenheit

Die Modepraline weilt mit dem Göttergatten im fernen Marokko. Jaaaaahaaaa – ihr könnt jetzt schmunzeln und euch fragen: Hä, die mag doch keine Hitze, kein Meer, keinen Strand und keine fernen Länder. Grundsätzlich richtig, aber man kann es ja mal wieder ausprobieren – wer weiss! Und heiss ist es aktuell nicht – gerade mal 19 Grad heute Nachmittag und in der Nacht noch deren 10 … ich bin also froh um meine kuschelige Fleecejacke.

Aber wenn eine typische Schweizer Modepraline – die immer auf Zack ist – in Marokko landet, dann ist Geduld gefragt. Bekanntlich nicht gerade meine Stärke. Da geht man nämlich nicht einfach so zum Gepäckband und durch die Passkontrolle. Nope! Da heisst es „Warten bis zum Abwinken“. Die Menschenschlange, welche sich durch die Ankunftshalle des marokkanischen Flughafens in Marrakesch bildet, lässt mich beinahe schnappatmen. Wir stehen über eine Stunde an, um zuerst mal einen Stempel in unsere Pässe zu bekommen. Und wohlverstanden: Jeder Fluggast von gefühlt 20 Flugzeugen wird einzeln gecheckt, bevor er den Stempel bekommt. Und dann ist man noch nicht durch … neeeeeein. Dann geht man weiter zum nächsten Polizisten, der noch einmal kontrolliert, ob man wirklich den Stempel vom Kollegen im Kabäuschen zuvor bekommen hat. Sowas nennt sich wohl marokkanische Arbeitsbeschaffung. Und dann geht es ab zum Gepäckband, wo man – jaaaa – auf die Koffer warten muss. Einfach mal keinen Stress im Urlaub machen. Ruhe bewahren und druchatmen – das ist nicht wie zu Hause.

Und dann, ja … dann kommt der Supergau. Man kommt aus dem Flughafen mit dem Auftrag, nach einem Schild mit dem eigenen Namen drauf zu suchen. Dies soll der Fahrer vom Hotel nämlich in die Höhe halten. In meinem Kopf habe ich mir das so vorgestellt, dass wir nach draussen kommen und da steht einer mit seinem Schild. Ich musste mein Bild ganz schnell korrigieren. Da standen – ohne Witz – locker 80 Typen mit Schildern in allen Farben und Varianten. Die Modepraline wieder kurz vor der Schnappatmung. Aber dann: Unser Name – yeah! Zwar in der hintersten Ecke, aber doch noch gefunden. Und dann bekommen wir erst noch einen ganzen Kleinbus für uns alleine. Leider geht es damit aber auch nicht schneller, denn um aus dem Flughafen rauszukommen, müssen die Autos – ihr ahnt es – Schlange stehen!!!! Jedes Auto muss an einer Barriere sein Ticket bezahlen. Und wenn man dann mal raus ist, dann steht man … riiiiichtig …. im STAU! Und das ist kein Schweizer Stau, der geordnet von Dannen geht. Nein, da stehen die Autos kreuz und quer und es wird gehupt, was das Zeug hält. Es geht zwar deswegen keinen Deut schneller, aber es zerrt bedeutend mehr an den Nerven. Ohhhmmmmm!! Okay – Leute, ich habe meine Ferienaufgabe heute gefasst: Die Modepraline muss Gelassenheit und Toleranz lernen … ohne dabei einen Herzinfarkt zu bekommen. Keine einfache Aufgabe – aber ich arbeite daran.

Hab ich schon erwähnt, dass in Marokko sogar die Sonne langsamer untergeht, als in der Heimat? Hier ist irgendwie alles entschleunigt – ausser mir …. oohmmmmm!!!

Was denn noch?

Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass ich mit dem beginnenden Frühling auch wieder mit dem Geschwitze und Geschnupfe anfange, kommt nun noch die ausgewachsene Frühlingsdepression dazu. Miese Laune, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und der Wechsel der Jahreszeit geht mir im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nerven. Meine psychische und physische Gesundheit erreichen den Nullpunkt und ich möchte mich unter der Decke verkriechen.

Bestimmt schütteln nun viele den Kopf und denken: Die hat total einen an der Klatsche. Im Frühling erwacht man doch so richtig aus dem Winterschlaf und ist pudelmunter. Nö, ich nicht. Und ich dachte ja lange, mit mir stimme was nicht und ich sei alleine damit. Dem ist aber nicht so, denn wissenschaftlich ist dieser Launensturz im Frühling absolut erklärbar. Schuld daran sind nämlich die Schilddrüse und der akute Vitamin-D-Mangel nach dem Winter. Jeder zweite Mensch leidet daran und die meisten trauen sich einfach nicht, dies kund zu tun. Man könnte ja als gaga verurteilt werden. Bekanntlich ist mir das relativ egal.

Durch den Nebel und die dicke Kleidung im Winter hat die Sonne – wenn sie denn mal scheint – keine Chance, uns mit Vitamin D zu versorgen. So kommt es, dass im April/Mai der Vitamin D – Pegel den Tiefpunkt erreicht. Und die Vitamin-D-Rezeptoren finden sich genau in jenen Hirnregionen, welche für das Gedächtnis und die emotionale Befindlichkeit zuständig sind (kein Wunder vergesse ich alles!).

Die Schilddrüse läuft im Winter auch auf Sparflamme, da sie den Arbeitsstoffwechsel zurückfährt. Zum Augleich wird der Aufbaustoffwechsel angeregt, was zur Folge hat, dass Kinder oft zwischen März und Juni einen regelrechten Wachstumssprung machen. Bei uns Erwachsenen springt dadurch leider meist nur der Zeiger auf der Waage nach rechts.

Ganz besonders der April mit seinen Wetterkapriolen führt dazu, dass sich die Hautblutgefässe im ständigen Wechsel zwischen weit und eng befinden, was den Kreislauf und das vegetative Nervensystem sehr belastet und entsprechend müde macht. Das wiederum erklärt, warum ich dauernd das Gefühl habe, demnächst aus den Latschen zu kippen. Gemäss Statistik nehmen die Selbstmorde in dieser Zeit sogar zu. Für manche unlogisch, für mich inzwischen absolut erklärbar. Was nicht heisst, dass ich suizidgefährdet bin – dafür liebe ich das Leben viel zu sehr.

An alle da draussen, die sich fragen, was mit ihnen falsch läuft: NICHTS!!! Alles im grünen Bereich … der Körper reagiert einfach auf äussere Einflüsse – und Sonne und Wärme muss nicht zwingend heissen, dass man sich sofort besser fühlen muss. Man kann auch an einem wunderbaren Frühlingstag einfach so richtig beschissen gelaunt sein. Alles gut.

 

Unverkennbarer Frühling

Ich bin ja ein bekennender Wintermensch. Als so ziemlich einzige habe ich nicht über die Kälte gejammert, weil man sich dann so wunderbar warm einpacken kann … und im Bett ist es im Winter so schön, sich einzumummeln. Jetzt fängt schon wieder das Geschwitze an und man kann sich gegen die Wärme einfach nicht schützen.

Aber definitiv merken, dass es Frühling wird, tue ich an der Nase. Die signalisiert mir, dass irgendwelche Sachen grad am Blühen sind, indem sie läuft. Und ich niese dauernd. Hab ich schon erwähnt, dass ich den Winter lieber mag?

Dann gibts da noch so ein Indiz für den Frühling: Ich hab Stiche an den Beinen. Danke auch, ihr lieben ersten Mücken, dass ihr den Weg zu  mir so schnell gefunden habt!! Es könnten 100 Menschen nackig im Garten liegen … die eine Mücke würde mich finden und mir durch die Hose ins Bein stechen. Ich scheine kein Blut, sondern Zuckerwasser zu haben! Mistviecher!!

Hab ich schon erwähnt, dass ich den Winter lieber mag?

Überall sind aktuell alle am Schwärmen, wie wunderbar die Natur erwacht und die Vögel zwitschern und im Meteo könnte man meinen, der Weltfrieden sei hergestellt, wenn sie von einem Frühlingstag berichten. Und ich grummele vor mich hin und denke: Wunderbar, ich schwitz mir einen ab, habe Mückenstiche, die Nase läuft und klein Ellie läuft beinahe rückwärts, weil es ihr jetzt schon zu warm ist. Gang abgesehen von den Kleidern, die ich im Sommer einfach nicht annähernd so mag, wie im Winter. Die Wintermode ist immer soviel schöner, als die Sommermode.

Hab isch schon erwähnt, dass ich den Winter zurückhaben möchte?

Okay – ihr alle da draussen, die so sehnsüchtig auf die Wärme und die Sonne gewartet habt: Geniesst es gefälligst und denkt daran … es gibt da jemanden, der JETZT anfängt zu leiden … und sich schon auf den nächsten Winter freut.

P.S.: Ich hab mir soeben den ersten Mückenstich aufgekratzt … autsch! Jammer!!!