Hallo 2018

Willkommen im neuen Jahr, ihr Lieben. Alle, die das lesen, haben es geschafft, sich irgendwie ins neue Jahr zu hangeln. Manche besser, andere weniger gut.

Ich wünsche euch, dass alle eure Wünsche in Erfüllung gehen – oder zumindest die essentiellen … die anderen wären aber eine nette Zugabe. Und ich wünsche mir auch, dass ich ein weiteres Jahr im Kreise meiner Familie und meiner Freunde mit vielen schönen Momenten verbringen darf. Weil ich eine sehr grosse Familie und ganz viele liebe Freunde habe, ist das nicht selbstverständlich – es kann nämlich immer mal was passieren.

Mein Traum wäre es, mal ein Jahr ohne Katastrophen erleben zu können. Ganz egal, ob innerhalb oder ausserhalb meines Herzmenschenkreises … einfach mal ein total unspektakuläres, ruhiges, zufriedenes und gesundes Jahr. Das wäre das höchste der Gefühle. Falls uns das jemand schenken möchte, wir würden dafür so einiges eintauschen. Haus, Auto, Uhr, Bankkonto … da wären ganz viele Dinge, die wir in null Komma nix dafür geben würden.

Wer weiss, vielleicht liest das ja nun eine Fee mit einem Einhorn und einem Zauberstab mit Glitzer … und die klingelt dann bei uns an der Türe und ZACK … Wunsch erfüllt! Prima – dann bauen wir uns ein Iglu und köcheln zufrieden unsere Gedankensuppe und geniessen einfach das Leben. So leicht könnte Glück sein!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen da draussen einfach alles, was ihr euch wünscht!

Happy 2018 !!!!

Piepdings

So: Nachdem ich einen Männerschnupfen UND einen Hundebiss überlebt habe – und dafür auch ausgiebig ausgelacht wurde – habe ich jetzt ein ganz anderes, weltbewegendes Problem. MEIN AUTO IST ZU GROSS! Das Gefährt ist rundherum mit diesen Piepsdingern ausgestattet (man sagt denen offenbar Sensoren), die mir ein akustisches Alarmsignal geben, wenn ich irgendwo zu nah ranfahre. Prima gute Sache, es sei denn, man fährt mit diesem Schlachtschiff in ein Schweizer Parkhaus. Unsere Parkhäuser sind nämlich für Zwergenfahrzeuge konzipiert. Das bedeutet, dass schon bei der Einfahrt ins Parkhaus mein Fahrzeug zu einer piepsigen Discoschleuder mutiert. Es piepst was das Zeug hält und das solange, bis ich es geschafft habe, mein Gefährt in eine viel zu kleine Parklücke zu quetschen.

Man glaubt es kaum, aber ich habe es noch immer geschafft, mein Piepsgefährt einzuparken. Leider ist es aber dabei nicht selten vorgekommen, dass ich nicht mehr aussteigen konnte. Das Gefährt füllt nämlich in unseren altertümlichen Parkhäusern locker eine Parklücke bündig aus. Türöffnung wurde dabei vernachlässigt!

Und was geschieht, wenn man dieses Gepiepe ständig hört? Wenn sich das menschliche Gehirn (oder zumindest das der Modepraline) mal an etwas gewöhnt hat? Genau! Man  achtet nicht mehr drauf. Das Piep wird nicht mehr als Warnsignal wahrgenommen, sondern nur noch als lästiges Etwas ignoriert. Da kann es dann schon mal passieren, dass unmittelbar nach dem Piep ein hässliches Kratzgeräusch oder ein „Kawumm“ zu hören ist. Nun ja, bei soviel Sicherheitsblech um einen rum kann man schliesslich die Form schon hin und wieder mal ein kleines bisschen abändern. Wobei ich in den allermeisten Fällen vor allem die Felgen erwische. MEINE Fahrzeuge haben NIEMALS länger als eine Woche Originalfelgen drauf. Danach sind es Modepraline-Unikate, mit meiner einzigartigen Handschrift.

Und weil mein Auge für Distanzen mit zunehmendem Alter irgendwie nicht besser wird, habe ich nun beschlossen, auf einen kleineren Wagen umzusteigen. Wer weiss, vielleicht erscheinen mir auch die Parklücken dann auf einmal alle viel grösser … und das Gepiepe hört dann möglicherweise auch auf. Ein Versuch ist es wert!

Woher?

Woher weiss mein Auto, wenn ich im Stress bin? Sitzt da irgendwo im Inneren ein fieses kleines Wesen, welches sich die Hände reibt, wenn mir mal wieder die Zeit davonrennt? Und ist es genau dieses fiese kleine Wesen, welches in diesem Moment meinen Benzintank auf Reserve stellt und die rote Lampe aufleuchten lässt. Weiterlesen

Parkfelder

Seit 30 Jahren bin ich Autofahrerin. Und auch genauso lange habe ich noch nie einen Unfall verschuldet – touch wood! Ich fahre seit Jahren immer grosse Autos, weil ich mich darin einfach sicherer fühle. Ich brauche das Gefühl, um mich herum viel Carrosserie zu haben, die mich schützt. Dazu muss ich weit oben sitzen, um mich nicht erdrückt zu fühlen, wenn ich andere Fahrzeuge überhole.

Nun haben sich aber in letzter Zeit entweder die Parkfelder allesamt gegen mich verschworen, oder mein Auto ist gewachsen. Nun ja, es könnte auch sein, dass meine 3D-Wahrnehmung sich mit jedem weiteren Jährchen verschiebt. Tatsache ist, dass diese blöden Parkfelder sich bei meinen Parkmanövern ständig dagegen wehren, ruhig liegenzubleiben. Kaum bin ich mir zu 100% sicher, dass ich mit meinem Wagen nun endlich innerhalb der Streifen stehe, hüpfen diese wieder 30 cm nach rechts oder links. Manchmal sind die Dinger beim Springen so dreist, dass ich aussteige und gleich auf zwei Parkfeldern stehe – und das, obwohl ich mein Auto ganz eindeutig nur in ein Feld manövriert habe … und zwar zielsicher.

Ich frage mich tatsächlich, wie sowas möglich sein kann. Seit Jahren fahre ich den gleichen Fahrzeugtyp. Vor kurzem habe ich einfach auf das neue Modell gewechselt und dabei hat sich in der Grösse nichts verändert. Vorher hat es mit dem Parkieren doch auch funktioniert. Warum zum Geier geht es jetzt auf einmal nicht mehr? Es kann doch nicht sein, dass ich mich zum Vollhorst entwickelt habe! Magie? Hexerei?

Ich schüttle regelmässig selber den Kopf, wenn ich aussteige und mal wieder mein Auto bestaune, das locker zwei Parkfelder in Beschlag nimmt, obwohl ich es mit Sicherheit nur auf eines gestellt habe…

Das waren noch Zeiten

Mit 20 Jahren bin ich mit meinem Göttergatten zusammengekommen. Damals nannte ich ihn natürlich noch meinen Freund, was ja an sich schon sehr wichtig klingt. Aber es wird noch viel wichtiger. Er hatte nämlich ein eigenes Auto. Ha, nicht jede konnte mit einem Freund glänzen, der ein eigenes Auto hatte – zumindest damals konnte das noch nicht jede. Leasing war damals nämlich noch nicht so im Trend. Und ich kam mir so unglaublich erwachsen vor, wenn ich sagen konnte: „Mein Freund holt mich mit seinem Auto ab.“ Huiiiiii!!! Weiterlesen

Vom Fortschritt überholt

Der technische Fortschritt und ich werden irgendwie keine Freunde. Immer wenn ich denke, dass ich so langsam alles gecheckt habe, was Frau wissen muss, kommt schon die nächste Neuerung auf den Markt. Eigentlich ist es so, dass mich der Fortschritt ständig links überholt!

So kam es, dass ich nun also auch Besitzerin eines Autos wurde, welches per Knopfdruck gestartet werden kann – das nennt sich keyless-system (ohne Schlüssel). Der Schlüssel muss nicht mehr ins Zünschloss gesteckt werden. Jaja, ich weiss – das kennen sicher die meisten von euch schon lange. Für mich war das neu. Und doof! Es verleitet nämlich dazu, den Schlüssel an Orten zu haben, wo der Funk bis zum Auto nunmal nicht reicht und der Wagen sich demzufolge auch nicht starten lässt. Besonders gerne passiert das bei strömendem Regen. Da rennt man mit den vollen Einkaufstaschen zum Wagen, öffnet den Kofferraum, schmeisst alles rein und düst – ziemlich durchnässt – rund ums Auto auf den Fahrersitz. Endlich sitzt Frau also im Trockenen – Knopf drücken und … „Key not found“ leuchtet auf der Armatur. Mist! Wo hab ich nur den Schlüssel? Ach ja – in der Handtasche im Kofferraum, inmitten von all den Einkäufen. Deshalb wohl auch die „Kontaktprobleme“. Also wieder raus aus dem Wagen und durch den strömenden Regen wieder zum Kofferraum. Die Handtasche durchwühlen und das ganze Spiel von vorne. Im Klartext: Ich brauche zum Starten eigentlich keinen Schlüssel, aber wenn er dann zu weit weg ist, geht es doch nicht.

Komisch, dass ich mich zu Schlüsselsteckzeiten niemals ohne Autoschlüssel in den Wagen gesetzt hätte. Vermutlich schon deshalb nicht, weil ich ja den Schlüssel brauchte, um aufzuschliessen. Inzwischen ist es bekanntlich so, dass sich der Wagen von selber öffnet, wenn man mit dem Schlüssel in die Nähe kommt und die Türfalle anfasst. Ich werde mit dem dämlichen Knopf einfach nicht warm. Und so habe ich mir – haltet euch fest – meinen Wagen so machen lassen, dass ich den Knopf rausziehen und wieder den Schlüssel reinstecken kann. Hurra! Ich habe den Fortschritt überlistet. Ätsch, ihr neunmal klugen Ingenieure und Entwickler: Nicht alle mögen diese Keyless-Zeug!

Doofe Erfindung

Ich habe bekanntlich einen etwas kleineren Hund (nur optisch – im Herzen ist sie ein Löwe). Sie wiegt gerade mal 6 Kilo. Und für manche ebenso bekannt habe ich eine Auto mit einer ziemlich hohen Einstiegshöhe. Wo liegt also das Problem? Ganz einfach: Die Hündin schafft den Einstieg in den Kofferraum nicht selber, weshalb ich mich mit meinem lädierten Rücken immer bücken, sie hochheben und auch wieder beim Ausstieg helfen muss. Auf der Suche nach einen anderen Lösung hat man mir eine Einstieghilfe für Hunde empfohlen. Speziell angefertigt für Autos mit hohem Kofferraum. Beliebig verlängerbar und mit Auszug und Einschub. Wie praktisch – ich bestellte mir beim Autohändler gleich so ein Teil und prompt wurde dieses auch 3 Tage später geliefert. Weiterlesen