Wenn aus einem Namen eine Marke wird …

… dann kann es passieren, dass man auf einmal selber über diesen gewählten Namen stolpert: Die MODEPRALINE.

Vor fünf Jahren, als mein Blog geboren wurde, da haben wir (Tochterkind und ich) nach dem geeigneten Namen gesucht. Als Besitzerin von Modeboutiquen und bekennende Schokoladengeniesserin hat der Name Modepraline perfekt gepasst.

Jetzt, fünf Jahre später, habe ich meine Boutiquen schon eine Weile abgestossen – der Onlinehandel kam mir zu heftig in die Quere. Mein Leben hat sich ziemlich extrem verändert. Meine Hündin kam zu mir, meine Interessen haben sich verlagert. Ich bin oft draussen in der Natur unterwegs – was früher NIEMALS mein Ding war.  Und leider musste ich mit meinem Herzmenschen in dieser Zeit noch den Sprung auf den Onkoplaneten machen. Auf diesem kämpfen wir nun schon seit mehr als 2 1/2 Jahren einen Kampf, der jegliche medizinische Logik ausser Kraft setzt. Und auf diesem Planeten sind Dinge wie Mode sowas von unwichtig, mehr unwichtig geht gar nicht! Und all das fordert seinen Tribut.

Die einzige Konstante ist die Schokolade … die ist mir treu geblieben (leider … die Polster lassen grüssen!!).

Ich habe in letzter Zeit oft darüber nachgedacht, meinen Blognamen zu ändern. Wenn ich aber mit meinem Umfeld darüber spreche, dann sind sich alle einig: DAS kannst Du nicht machen. Man kennt Dich unter dem Namen Modepraline inzwischen weit über Dein Umfeld hinaus.

Ja, das ist wohl wahr. Es gibt sogar Menschen, die mich ansprechen und mich fragen, ob ich die Modepraline sei. Das würde also bedeuten, dass ein Namenswechsel nicht clever wäre. Irgendwie scheint im Verlauf der Jahre der Name zu einer Marke geworden zu sein, ohne dass ich viel dafür gemacht habe. Die Präsenz in den Medien und die vielen Leserinnen und Leser haben aus der Modepraline etwas gemacht, was ich mir damals nicht vorstellen konnte. Das ehrt mich natürlich sehr … aber ich stolpere immer wieder selber über meinen Blognamen. Und wenn mich jemand fragt, warum ich so heisse – ja dann …. dann ist immer jener Moment, in welchem ich sagen muss: Die lange oder die kurze Variante? Die Lange habt ihr hier im Text. Die Kurze wäre: weil er mal gepasst hat!

 

 

Erweiterte Statistik

WordPress – die Plattform, über welche mein Blog läuft, hat eine erweitere Statistik, auf welcher man jenstes ablesen kann. Ich vergesse diese Funktion meistens, weil mir die Zeit für diese Statistiken fehlt. Heute hat mich aber wieder einmal interessiert, was in den 20 Monaten seit der Geburt meines Blogs so passiert ist.

WordPress sagt, dass

. der beliebteste Tag auf meinem Blog der Montag ist
. die beliebteste Uhrzeit meiner Besucher/innen 22 Uhr ist
. der beliebteste Beitrag in dieser ganzen Zeit 2’800 Besucher hatte
. insgesamt bislang 205’000 Besucher/innen auf meinem Blog waren
. 20’000 Kommentare geschrieben wurden
. meine Leser/innen aus Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Österreich, Ungarn, Frankreich, Marokko, Neuseeland, Spanien, Albanien, Australien und den Niederlanden kommen.

Ich habe keine Vergleichszahlen und kann daher nicht sagen, ob das normal, viel oder wenig ist. Ich denke aber, dass die verhältnismässig hohen Zahlen auch daher kommen, dass ich täglich eine Geschichte aufschalte. Und mir ist auch aufgefallen, dass bei den Kommentaren immer in etwa die gleichen Leute aktiv sind. Viele davon sind selber auch Blogger/innen. Manche schalten sich nur bei bestimmten Themen zu und lesen sonst still mit – auch das ist cool!

Ich habe vorhin gerade überlegt, wie mein Leben vor dem Bloggen war. Ich weiss es nicht mehr! Hilfe, ich hab’s vergessen. Was ich vorher mit dieser Zeit wohl gemacht habe? Ich habe keine Ahnung mehr. Es fühlt sich an, als ob es den Blog immer schon gegeben hätte. Komisch, oder? Und weil ich schon bei der Statistik bin, werde ich die nächsten Tage mal wieder ein „Best of“ meiner Beiträge aufschalten – die sind nämlich auch aufgelistet. Ab morgen also eine Woche lang „Best of’s“. Danke meinen treuen Fans! 🙂

Namensänderung? Nein!

Ich habe mir vor kurzem Gedanken über meinen Blognamen gemacht. Passt er noch zu mir? Ist er noch das, wofür ich stehe? Und ich habe euch nach eurer Meinung gefragt.

Danke, Leute, ihr seid der Hammer!

Die Resonanz war gross, sowohl auf dem Blog, als auch auf Facebook. Und soviele Antworten wie es gab, so verschieden waren auch die Meinungen. Es gab eindeutige JA’s, eindeutige NEIN’s, nicht so klare Aussagen, Aussagen mit neuen Namensvorschlägen und – es gab das, was ich vermutlich insgeheim zu hören hoffte: Es ist der Inhalt, der einen Blog lesenswert macht – der Blogname ist dabei zweitrangig. Und genau deshalb habe ich mich entschlossen, meinen Namen zu behalten. Weiterlesen

Mein lieber Blog

Ein Blog ist wie ein riesiges Gefäss, in welchem alles Platz hat, was von der Seele muss. Lustige Geschichten, traurige Geschichten, Wut, Zorn, Ironie, Witz, Charme, Liebe – alles hat Platz. Und der Blog motzt nicht, wenn ihm etwas nicht passt. Er nimmt es entgegen und übermittelt es dann ins World Wide Web. Das finde ich einfach einsame Spitze.

Wie oft schon hat mich mein lieber Blog lachend in die Tasten hauen lassen, weil ich mich derart über etwas amüsiert habe, dass ich es niederschreiben wollte. Genauso lässt es mein Blog aber auch zu, wenn ich stinksauer beinahe die Tastatur verholze, weil die Schläge in die Tasten so kraftvoll sind, dass der Göttergatte hin und wieder sagt: „Hey, die Tasten können nichts dafür!“ Ja, stimmt … aber es tut gut! Weiterlesen

Vielschreiberin

In den letzten anderthalb Jahren bin ich zur absoluten Vielschreiberin geworden. Es wurde täglich mehr, ohne dass ich es bemerkt habe. Eigentlich hatte ich auch niemals den Plan, auf meinem Blog tagtäglich eine neue Geschichte aufzuschalten. Das hat sich einfach so ergeben. Und dann kamen auf einmal noch Anfragen hier und da, was bedeutet, dass ich nun auch noch für eine Tageszeitung einen Blog übernommen habe, für ein Tierheim immer wieder Texte verfasse, Studienarbeiten überarbeite und beim Erstellen von Bewerbungsdossiers helfe. Ja, irgendwie hat es sich so ergeben, dass alle, die etwas schreiben müssen, zuerst mal bei mir anfragen, ob ich ihnen wohl helfen könnte. Und so ist aus einem anfänglichen Hobby inzwischen ein Fulltimejob geworden. Weiterlesen

Blogger mit Kalkül

Bevor ich mich in meinem Text über den eigentlichen Sinn und Unsinn auslasse, muss ich kurz für alle Nichtblogger etwas erklären: Wer auf einem Blog einen Kommentar hinterlässt, kann nicht automatisch davon ausgehen, dass dieser auch veröffentlicht wird. Der Blogger hat die Möglichkeit, den Kommentar freizuschalten, oder ihn zu sperren. Ich habe in meiner Zeit als Bloggerin noch nie einen Kommentar gesperrt. Ich würde auch nur dann zu dieser Massnahme greifen, wenn jemand total unter der Gürtellinie schreibt. Ansonsten lasse ich sehr gerne auch kritische Kommentare zu. Schliesslich müssen nicht alle Menschen meiner Meinung sein – das wäre ja stinklangweilig. Weiterlesen

Ich bin begeistert…

…von den Zahlen auf meinem Blog. Vor 15 Monaten habe ich angefangen, als Modepraline täglich meine Geschichten aufzuschalten.

Seither habe ich 500 Geschichten online gestellt, bin von 160’000 Leser/innen besucht worden und habe 15’000 Kommentare bekommen.

Damit habe ich damals nicht gerechnet. Eigentlich habe ich mit gar nichts gerechnet und habe mich wohl eher gefragt, ob überhaupt jemand sich dafür interessieren wird, was ich zu schreiben habe. Und ich bin immer wieder erfreut, dass meine Fangemeinde nach wie vor wächst. Das macht Mut. Ich höre und lese viel, dass ich…

…morgens die Kaffeebegleitung mit meiner Geschichte bin…
…abends die Gutenachtgeschichte bin…
…fehle, wenn ich nicht rechtzeitig da bin mit meiner Story…
…ein fester Bestandteil im Tagesritual bin!

Das sind echt coole Komplimente und freuen mich riesig.

Und weil das so ist, möchte ich ja echt gerne wissen, was ihr denn noch so gerne von mir lesen möchtet? Gibt es etwas, was ich bislang vergessen, noch nie angesprochen oder nicht gesehen habe? Das würde mich echt interessieren – bekanntlich schreibe ich ja sehr offen und ohne Thementabus. Also kommentiert mir doch einmal, was es denn noch so geben könnte, was ihr gerne lesen würdet. Ich bin gespannt! Danke, ihr Lieben!

Und weil per Ende Jahre auch WordPress eine Statistik erstellt hat, weiss ich nun ebenfalls, welche 5 Beiträge am meisten besucht worden sind. Die nächsten 5 Tage werde ich ein „Best of“ dieser Beiträge rebloggen!