Die grösste Kackwurst der Welt …

… liegt in Hamburg vor einer EDEKA-Filiale. Echt wahr!

Da spazieren der Göttergatte und ich mit klein Ellie zum Einkaufen zu EDEKA. Weil es da jede Menge Lebensmittel gibt, darf unsere kleine Hündin natürlich nicht in dieses Geschäft. Drum macht der Göttergatte den Einkauf immer selber und ich spaziere derweil vor dem Laden die Strasse hoch und runter. In der Hansestadt gibt es nämlich ungefähr 50 Millionen Gerüche, die Ellie fast in den Wahnsinn treiben. Die Nase ist im Dauereinsatz und das kleine Fellknäuel vibriert vor lauter Begeisterung. Irgendwo findet sie dann meistens ein geeignetes Plätzchen, um ihr Minihäufchen zu platzieren. Und weil ich selber auch nicht in Hundekacke treten möchte, nehme ich die Hinterlassenschaft von klein Ellie mit dem Doggybag auf und entsorge sie in einem Abfalleimer. Das tun aber noch lange nicht alle.

So kommt es also, dass ich genau vor dem EDEKA mit klein Ellie neben einem Baum stehe und sie wie wild an der Leine zerrt, bis ich entdecke, dass da ein monströs riesiger Hund sein Geschäft deponiert hat. Igittigitt! Ich habe noch nie im Leben einen derartigen Kackhaufen gesehen. Bäh!

Ich ziehe Ellie beiseite, warte mit ihr auf den Göttergatten und da kommen zwei Kinder mit ihrem Papa aus dem EDEKA. Das eine Kind steuert auf den besagten Baum zu, schreit laut: „Iiiiiiiiiih, Papa, schau – da liegt die grösste Kackwurst der Welt!“ Der Vater schaut entsetzt auf den Haufen, schüttelt den Kopf und … schaut vorwurfsvoll zu Ellie und mir. Ehm, hallo??? Wohlverstanden: Ellie wiegt 5,5 Kilogramm. Der Kackhaufen würde dieses Gewicht vermutlich locker toppen. Als ich bemerke, worauf die Gedanken hinauslaufen, muss ich augenblicklich intervenieren mit: „Denken sie nicht einmal im entferntesten daran, dass das mein Hund gewesen ist – das wäre für die Kleine eine Jahresration.“

Resultat: Der Mann nimmt seine beiden Kinder an der Hand und geht kopfschüttelnd weg. Pha, Frechheit. Wir tun sowas nicht!

Geschrieben vor 1 1/2 Jahren … Reblog-Serie Teil 9

Chaos

Chaos ist mein dritter Vorname. Immer und überall. Schlimm! Ich kann so schwer Ordnung halten. Aber ich kann auf olympischem Niveau Ordnung SCHAFFEN. Also: Bei mir sind Tische oder Tresen, Möbel oder Sideboards, Schuhränke oder Lavabos primär dazu da, um sie als Ablageflächen zu nutzen. Am liebsten so, dass man irgendwann gar nicht mehr merkt, dass sich unter den Ablagen noch Möbel befinden. Weiterlesen

Wohin mit dem Abfall?

Was in einem Haushalt alles so anfällt an Abfall, glaubt kein Mensch. Jedes Ding ist in mindestens zwei Folien, eine Schachtel und möglicherweise noch in ein Täschchen verpackt. Je nach Anzahl Personen pro Haushalt fallen da täglich wahre Abfallberge an. Was mir aber letzthin jemand erzählt hat, war für mich Grund genug, eine Blogstory daraus zu  machen.

Besagte Person lebt zusammen mit ihrem Partner in einem Zweipersonenhaushalt. Die Beiden sind ein eingespieltes Team und liefern mir immer wieder tolle Müsterchen, um Geschichten daraus machen zu können.

Sie haben sich letzthin eine neue Kaffeemaschine angeschafft. Die Frau des Hauses hat kurz zuvor den Abfall zum Container getragen und einen neuen Abfallsack in den Eimer getan. Das gute Gefühl von entrümpelter Küche hat sich bei ihr eingestellt. Der Mann des Hauses nimmt nun aber die neue Kaffeemaschine in Betrieb, was mit Abfall verbunden ist. Logisch, schliesslich ist ja auch jedes Kabel separat verpackt und die ersten Testdurchläufe hinterlassen auch Spuren, welche entsorgt werden müssen. Sie verteidigt aber ihren neu geleerten Müllsack und hat eine neue Lösung. Sie schnappt sich eines der „knisternden“ kleinen Säckchen, welche niemals dicht und auch nicht wirklich tragfähig sind. Er bekommt die Order, den Abfall gefälligst da reinzupacken und den schönen neuen Müllsack im Eimer in Ruhe zu lassen. Alles wunderbar. Familienfrieden wieder intakt! Bis auf die Gretchenfrage: „Und wohin willst Du nun mit diesem doofen Minisack voll Abfall?“ Weiterlesen