Eine grosse Gemeinschaft

Wenn ein Star ruft – folgen seine Fans dem Ruf. Das hab ich schon an etlichen Grossanlässen erlebt. Nun war ich bei Andreas Gabalier an einem Openairkonzert und habe nicht schlecht gestaunt. Wenn Gabalier ruft, kommen die Fans nicht nur in Scharen (ausverkauft, über 30’000 Menschen) – nein: Sie kommen in Dirndl, rot-weiss karierten Hemden und braunen Lederhosen. Die Sonnenbrillen sind rot-weiss kariert … die gesamten Outfits sind auf Gabalier abgestimmt. Ich würd mal sagen: Mehr Identifikation und Zugehörigkeitsgefühl geht nicht! So hab ich das noch nie gesehen – und es war wunderschön. Natürlich hab ich auch mitgemacht … logisch! Ehrensache!

Dazu kommt, dass der Volks Rock’n’Roller es schafft, von Kind bis Oma ALLE zum Mitfeiern und Mitsingen zu bewegen und dass die Menge sich total friedlich bewegt. Keine Rangeleien, keine Pöbeleien, kein Polizeieinsätze … total friedlich feiern 30’000 Menschen eine Party. Da wird geschunkelt, geklatscht, getanzt, geheult und all das gemeinsam. Und Gabalier lebt mit seinen Fans zusammen all das auf der Bühne aus. 2 1/2 Stunden spielt der Entertainer ohne Pause ein Wahnsinnsprogramm … geht von Lied zu Lied ohne Unterbruch … verschwindet nie hinter der Bühne und … bleibt nach der letzten Zugabe noch über eine Viertelstunde auf der Bühne sitzen, winkt, sagt wieder tschüss, trinkt seine Wasserflasche leer, winkt wieder und bleibt bei seinen Fans, bis diese das Stadion verlassen. Null Starallüren … einfach eine coole Socke!

Jaja, schon klar … Gabalier könnte fast mein Sohn sein … aber genau das macht es eben aus: Der junge Entertainer bringt mit seiner Musik jung und alt zusammen und all das total friedlich. Und keiner fühlt sich doof, wenn er rot-weiss kariert oder volkstümlich gekleidet da rumrennt … weil es die ganze Gemeinschaft rund um Gabalier tut. Ich oute mich: Ich bin FAN!!! 🙂

Blinddate

Leute, ich hatte doch tatsächlich mein erstes Blinddate. Das ist ja was Lustiges! Seit Monaten bin ich mit einer Bloggerin täglich im schriftlichen Austausch. Unser Kontakt via Geschreibsel ist so rege, dass wir schon das Gefühl hatten, eigentlich beste Freundinnen sein zu müssen, obwohl wir uns noch nie gesehen hatten. Wir schreiben uns fast alles, wir hören (lesen) uns zu, wir tauschen uns aus und die schriftliche Chemie passt perfekt.

Da kam die Idee auf, dass wir uns treffen könnten. Sie war eher skeptisch, ob dadurch nicht womöglich die „Magie“ verloren gehen könnte. Mein Einwand dagegen war eher: Was, wenn ich sie total unsympathisch finde? Ich konnte mir das zwar schlecht vorstellen – denn wenn man jemanden grottenunsympathisch findet, kann man sich dann schriftlich beinahe täglich austauschen und es nicht merken? Nun ja – wir haben den Test gewagt und uns zu einem Treffen in unserer wunderschönen Bundeshauptstadt Bern verabredet. Zeit und Ort waren geklärt … aber wie sollten wir uns erkennen? Nun ja – bei mir war es ziemlich einfach – ich bin die Frau mit Ellie an der Leine. Alle sehen Ellie … in der Regel noch lange bevor sie mich sehen. Wie aber sollte ich die neue Bekannte erkennen? Ihre Erklärung war ziemlich vage: „Ich bin einfach 20 Centimeter zu klein für mein Gewicht und schwitze immer.“ Na prima … das sollte doch zu schaffen sein … mit dieser konkreten Umschreibung. Die Tatsache, dass sie mir aus dem Zug während der Hinfahrt noch ein Foto ihres nackten Fusses (in Sandalette) schickte, würde mich wohl auch nicht weiterbringen – schliesslich hat es in Bern mehr als nur gerade ein Paar Füsse.

Das war aber alles total egal – ich kam nämlich mit Ellie um die Ecke, wir sahen uns in die Augen und wussten: „Das ist sie!“ Meine Güte, was hab ich mich gefreut. Und bereits in den ersten 20 Sekunden war das vertraute Gefühl aus unserem regen Austausch im Netz wieder da. Wie bei einer alten Freundin eben. Das Blinddate hat sich als geniale Idee erwiesen. Wir verbrachten gemeinsam einen lustigen, spannenden, abwechslungsreichen und intensiven Nachmittag in Bern und sind uns sicher, dass das nicht das letzte mal war. Ich habe eine wunderbare Freundschaft durch meinen Blog dazugewonnen … und darüber freue ich mich sehr!

Ein Blinddate kann also tatsächlich etwas richtig Gutes sein 🙂

Happy Schlüpftag Göttergatte

Noch niemals habe ich Dir lieber zum Geburtstag gratuliert, als in diesem Jahr. Die letzten 4 Monate waren die wohl bislang härtesten in unserem Leben – aber Du bist so, wie ich Dich kennen- und liebengelernt habe: Stark und positiv von Kopf bis Fuss! Mein Held 🙂

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es so bleiben möge und wir noch viel Zeit miteinander verbringen können – schliesslich hat es in 30 Jahren nichts geschafft, uns auseinander zu bringen … drum soll es auch jetzt so bleiben!!!

Du bist mein

–> Schatz
–> Göttergatte
–> Papa unserer beiden Superkids
–> bester Koch
–> Chefeinkäufer
–> Rasenmäher
–> Autowäscher
–> Birnenwechsler
–> Zopfbäcker
–> Zuhörer
–> Obermotzer
–> Kartonzusammenleger
–> Papierbündelbinder
–> Computerreparierer
–> und Fels in der Brandung!

Ich wünsche Dir also einfach alles, was Du Dir wünschst. Ich bleib an Deiner Seite, ganz egal, was kommen mag. Zusammen haben wir schon so viele Hürden genommen … wir nehmen auch die nächsten gemeinsam. Du machst mein Leben komplett und dafür liebe ich Dich! Happy birthday, Göttergatte 🙂

Auf in den Kampf

Das Jahr 2016 ist in wenigen Stunden vorbei. Mein ganz persönliches Fazit ist nicht nur durchzogen – es ist eigentlich so, dass ich die Jahresagenda anzünden und in den Wind streuen kann. Soviel zum Vergangenen.

Nun käme ja eigentlich der Teil, in welchem man sich auf die Zukunft freut. In den sozialen Medien liest man überall, dass 2017 nur besser werden kann. Ist das so? Ich bin mal vorsichtig und sage: Wir werden sehen…

Der Göttergatte sagt immer: „Wenn man mal ganz unten ist, dann kann es nur noch bergauf gehen.“ Ja, recht hat er. Es sei denn, man bleibt liegen – und das wollen wir nicht. Ich mag den Spruch: „Am Ende wir alles gut – und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.“

Ich fasse keine Vorsätze – ich habe auch keine klaren Ziele. Ich werde Tag für Tag nehmen und weiss, dass 2017 ein harter Kampf wird. Eigentlich sind wir eine extrem kämpferische Familie. Die Schwierigkeit in diesem Fall ist, dass wir unseren Gegner nicht wirklich kennen. Schliesslich hat er sich – fies und hinterlistig – durch die Hintertür reingeschlichen und versteckt sich derart gut, dass man ihn nicht greifen kann. Wie kämpft man gegen etwas, das sich dem Kampf nicht stellt? Schattenboxen!? Ja, so ähnlich fühlt es sich an.

Jetzt hab ichs: BOXEN ist das Stichwort. Ich werde mich im 2017 zusammen mit meinem Göttergatten und unseren Kindern durchboxen. Und ich bin froh, dass ihr alle da draussen – Familie, Freunde, Bekannte, Leserinnen-/ und Leser und Begleiter – am Ring in unserer Ecke steht und uns helft, immer wieder aufzustehen, wenn wir wieder einen Schlag kassieren.

Ich wünsche jedem einzelnen von euch für 2017 gute Gesundheit, Zufriedenheit, Kraft, Mut, Zuversicht und Energie. Nur, wer selber mit sich im Reinen ist, kann auch für andere da sein. In diesem Sinne: Tragt Sorge zu euch und vergesst nicht, zwischendurch mal eure Lieben in die Arme zu nehmen. Gemeinsam stark – auf in den Kampf!

Silber gewonnen!

Der Göttergatte und ich haben die Silbermedaille gewonnen! Wofür?

Für 25 Jahre gemeinsames Leben mit Trauschein – Silberhochzeit 🙂

Hätte uns das vor 25 Jahren jemand prophezeit, so hätten wir vermutlich beide den Kopf geschüttelt. So lange mit ein und demselben Menschen verheiratet sein? Unmöglich! Weiterlesen

Wo bleibt der Zusammenhalt

Solidarität und Zusammenhalt – Worte mit grosser Bedeutung und leider ziemlich kleinem Wert. Zumindest erlebe ich das in der Schweiz täglich mehr. Keine Ahnung, warum das so ist – aber es scheint die „Egoistenkrise“ ausgebrochen zu sein. Weiterlesen

Verkehrte Welt…

…oder wenn der Göttergatte und ich in Hamburg gemeinsam zum Friseur gehen.

Leute, das war ja vielleicht lustig. Wir haben im neuen Jahr auf unserer Kühlschrank-Wiederauffüll-Tour durch „unser“ Quartier in Hamburg unsere Frisuren gegenseitig bemängelt. Also in Wahrheit ist es natürlich so, dass ich eher die Frisur vom Göttergatten und meine noch dazu bemängelt habe. Er würde nämlich niemals etwas zu meinen Haaren sagen ausser „mhmmmm“. Er will schliesslich keinen Krieg riskieren. Weiterlesen