Schockverliebt!

So, ab sofort könnt ihr mich Grosi nennen! Ja, sie ist endlich da – die kleine Menschin, in die ich in null Komma nix schockverliebt bin 🙂

Unser Tochterkind und ihr Lebenspartner haben uns zu stolzen Grosseltern gemacht. Da haben wir täglich miterleben dürfen, wie das kleine Menschlein im Bauch unseres Tochterkindes herangewachsen ist … und alleine das war schon sehr besonders. Und nun hat sie – nach gefühlt Millionen Wochen im Bauch – den Weg auf diese Welt geschafft und hat damit auch in Sekundenschnelle einen grossen Platz in unseren Herzen eingenommen.

Ich kann euch ja sagen: Selber Kinder bekommen braucht weniger Nerven, als beim eigenen Tochterkind auf die Geburt des Enkelkindes zu warten. Unser Wohnzimmer hat eine Schneise vom Auf- und Ablaufen und die Tastatur des Laptops habe ich zum Glühen gebracht. Meine Güte … sowas von nervös … das gibts gar nicht!

Und nun haben wir heute das kleine süsse Wesen das erste mal in die Arme schliessen können und … schwupp … war sie in unserem Herz. Ich habe mich bestimmt wie eine total Bekloppte angehört mit meiner Piepsstimme (die ich notabene sonst nicht habe) und meinen „Jööööööh’s“ und „Ooooooh’s“ – die Kleine muss denken, dass da eine Irre zu Besuch war. Aber schliesslich muss sie sich an die schräge Grossmutter gleich mal gewöhnen. Es ist schier unglaublich, dass man sich einfach so von jetzt auf gleich in ein kleines Menschlein so verlieben kann. Schmeeeeeeeeelz ….

Es könnte also durchaus sein, dass die Modepraline zur Grosipraline mutiert und euch demnächst des Öfteren mit Babygeschichten drangsaliert … tja – ich bin verliebt! 🙂

Das schlägt dem Fass den Boden aus…

…oder wie bringe ich meine Blutwerte wieder dahin, wo sie hingehören?

Nicht genug, dass ich im 50-sten Lebensjahr bin.
Nicht genug, dass ich wechseljahrgeplagt bin.
Nicht genug, dass ich Wallungen habe.
Nicht genug, dass ich nachts nicht schlafen kann.
Nicht genug, dass ich Fressattacken habe.
Nicht genug, dass ich zugenommen habe, wie ein vollgesogener Schwamm. Weiterlesen

Was ich noch sagen will…

Nach beinahe 10 Jahren Geschäftstätigkeit, wenn man definitiv am Abschliessen ist, gibt es zwei Gattungen Menschen, denen ich rückblickend über diese Zeit gerne noch etwas sagen möchte.

Die einen sind die Herzmenschen, die mich begleitet haben. Jene halt, die immer da waren, die mich unterstützt haben, die niemals nein sagten und die alles daran gesetzt haben, mich und meine Idee am Leben zu erhalten. Dazu gehören Familienmenschen, Freunde, Teammitglieder oder Kundinnen und Kunden, die es verstanden haben, was es heisst, ein solches Projekt aufzubauen, am Leben zu erhalten und dabei die Kraft nicht zu verlieren. Die Namensliste dieser Menschen wäre endlos lang. Ich weiss aber, dass jene, die gemeint sind, es wissen werden, wenn sie das lesen. Diese Herzmenschen zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie mit einem Lachen im Gesicht durchs Leben gehen. Sie nehmen das Leben nicht allzu ernst und wissen, worauf es wirklich ankommt. Ach ja – Herzmenschen lügen nicht. Sie sagen, was sie denken – und sie denken, was sie sagen. Sie gehören zu jenen Menschen, die auch weiterhin zu meinem Leben gehören werden. Manche mehr, manche weniger. Aber es sind definitiv jene Menschen, die ich niemals aus meinem Herzen verbannen könnte.

Die anderen sind die „Kowüblö’s„. Ja, die gibt es. Das sind die Kotzwürgblödiane. Was für eine Wortkreation. Dafür habe ich 10 Jahre Unternehmererfahrung machen müssen, um darauf zu kommen. Andere schaffen das bestimmt in fünf Minuten. Kowüblö’s sind Menschen, auf die ich sowas von verzichten kann – mehr geht gar nicht. Dazu gehören Neider, Lügner, hinterhältige Schleimer und Falschspieler (all diese natürlich auch in der weiblichen Version). Wenn ich zurückblicke, hatte es davon von der ersten Minute an jede Menge und … die müssen irgendwo Eier gelegt haben. Es wurden nämlich immer mehr. Wie die Karnickel können sich Kowüblö’s vermehren. Schrecklich. Und wenn man nicht aufpasst, wird man von diesen Psychovampiren aufgefressen. Mit diesen Menschen räume ich nun auf. Und das ist wohl das befreiendste Gefühl seit langem. Raus aus meinem Leben, raus aus meinem Herzen (die meisten waren gar nie drin) und überhaupt raus aus meinen Gedanken. Mit diesen Zeilen werde ich die Kowüblö’s in die Tonne treten und an sie künftig keine Energie mehr verschwenden.

So, ich habe fertig!

Ich wünsche…

…zum Weihnachtsfest jedem Menschen eine Kerze, die nur für ihn scheint. Ein Licht, das die Seele erwärmt und eine Flamme, die bis ins Herz vordringt und Mut macht.

Ich wünsche mir, dass jeder ein warmes Bett zum Schlafen hat, eine Tasse Tee, die den Bauch erwärmt und ein Lächeln von einem netten Gegenüber. All das wäre doch wirklich jedem auf der Welt zu gönnen. Und all das wäre soviel mehr wert, als all die Geschenke, die unter dem Christbaum liegen und womöglich kurz darauf wieder umgetauscht oder weggeschmissen werden, weil keiner sie brauchen kann.

Der Weg zu einem heilen und besinnlichen Weihnachtsfest wäre so einfach, wenn wir ihn nicht immer unnötig verkomplizieren würden.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen frohe Weihnachten! 🙂

P.S.: Es gibt ein paar liebe Menschen, die gesundheitlich sehr angeschlagen sind – diesen wünsche ich ein ganzes Kerzenmeer und die Kraft, im 2016 wieder gesund zu werden. 🙂

Schlepperbanden

Ja, ich weiss: Ich will keinen politischen Blog. Aber manchmal gibt es einfach Themen, von welchen ich die Finger trotzdem nicht lassen kann. Und bei genau diesen Themen glüht meine Tastatur, weil ich vor Wut derart in die Tasten haue. Das ist jeweils der Moment, in welchem der Göttergatte mich fragt, ob ich die Tasten gleich durch den Tisch hindurch hauen wolle. Machmal möchte ich das tatsächlich, ja!

Wieviele Menschen sind in den letzten Monaten wegen fiesen Schlepperbanden gestorben? Ich habe es aufgegeben, noch zählen zu wollen. Und jeden Tag sind es neue Hiobsbotschaften, die uns erreichen. Welches die übelste Variante der Schlepperbanden ist, um an Geld zu kommen, kann ich nicht mehr sagen. Sie werden immer dreister, krasser und unmenschlicher. Dass man diesen Flüchtlichen erst ihr ganzes Geld abnimmt, um sie dann auf hoher See oder in einem Lastwagen sterben zu lassen, ist für mich einfach nur barbarisch. Und als ich die Meldung vom Lastwagen in Österreich hörte, in welchem über 70 Menschen auf kleinstem Raum einfach in der Sonne erstickten, weil die Schlepper mit dem Geld das Weite suchten, war ich erst nur sprachlos. Wer zum Teufel tut so etwas?

Haben diese Schlepper auch nur ansatzweise sowas wie ein Herz? Oder sind die mit Eis und Beton im Brustkorb ausgestattet. Ich könnte nicht einmal ein Tier totschlagen – aber Menschen wissentlich sterben zu lassen, um sich damit noch zu bereichern … etwas, was ich einfach nicht in meinen Kopf bringe. Was geht in einem Menschen vor, der so etwas tut. Der muss doch wissen, mit was für Höllenqualen seine Opfer ihr Leben verlieren. Und trotzdem tut er das!?

Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich inzwischen so wütend bin, dass ich jedem Schlepper das gleiche Schicksal wünsche, wie seinen Opfern? Jeder von diesen Barbaren sollte selber im Meer um sein Leben schwimmen oder in einem Lastwagen ohne Sauerstoff vergeblich nach Luft schnappen. Und wisst ihr was? Ich würde den Teufel tun, diese miesen Typen retten zu wollen – nein! Diese Barbaren werden sonst in unseren Gefängnissen noch auf Staatskosten durchgefüttert – und das haben sie nicht einmal ansatzweise verdient.