Wunschkonzert für meine Leser-/innen Teil 6

Ich habe auf Facebook einen Aufruf gemacht, bei welchem ich nach Themen, Ideen, Visionen, Gedanken oder Überlegungen für Geschichten gefragt habe. Eine ziemliche Herausforderung, denn manche Ideen sind einfach Sätze, mit welchen ich anstellen kann, was ich will. Dann mal los – hier für Silvia G.:

Auswandern, oder doch nicht?

Meine liebe Kollegin und ich philosophieren oft über das Älterwerden, die Vorzüge und Nachteile, die gewonnene Freiheit durch die erwachsenen Kinder und die Träume, welche noch zu verwirklichen wären. Immer wieder schweifen wir dabei in ferne Länder. Sie eher in Richtung Süden an die Wärme – ich eher in den Norden zu den Eisbergen. Und dann fragen wir uns nicht selten: Was machen wir eigentlich noch hier? Warum sind wir nicht schon lange ausgewandert? Die ultimative Antwort auf diese Fragen haben wir uns bis heute selber nicht geben können. Fehlender Mut? Doch noch irgendwo eine Wurzel, die festhängt? Also haben wir auch schon über eine Teilauswanderung diskutiert. Das wäre das Modell Luxusvariante. Ein Domizil irgendwo an einer Traumdestination, wo man jederzeit hinflüchten und möglicherweise auch mal für längere Zeit bleiben kann. Dabei aber immer die offene Option, wieder zurückkehren zu können, wenn es auch nicht dasjenige ist, welches man sich erwartet hat. Vermutlich sind es die Familienmitglieder und Freunde, welche wir vermissen würden – deshalb hängen wir wohl hier fest. Wir hauen nämlich regelmässig wieder für ein paar Tage ab, um den Kopf zu lüften.

Und dann werden die Ideen nicht selten noch abstruser. Wir haben schon die lustigsten Alters-Wohngemeinschafts-Projekte gestrickt. Natürlich immer Marke Eigenbau! Wir würden irgendwo ein Haus mit tollen, altersgerechten und luxuriösen Wohnungen bauen, um gemeinsam – aber doch jede in ihrer Wohnung – alt zu werden und einander zu helfen. Alles ältere Semster, mit oder ohne Partner; mit oder ohne Tier; mit oder ohne Macken! Nein – halt: Das wäre Pflicht! Macken wären zwingend, denn Normalos würden da gar nicht hinpassen.

Und so haben wir uns schon stundenlang durch Spaziergänge mit unseren Hunden philosophiert und uns immer wieder gefragt: Was machen wir eigentlich noch hier? Nun ja, meine Liebe – ich kann es Dir selbst nach dieser Geschichte wieder einmal nicht sagen!

 

Mein Blog hat Geburtstag

Hey Leute

Vor einem Jahr hat meine Zeit als Bloggerin angefangen und – wer hätte gedacht, dass sich das zu einer derart grossen Geschichte für mich entwickelt. Also: ich habe es weder gedacht, noch geplant. Aber ich freue mich wie ein Kind an Weihnachten!

Ich habe in dieser Zeit 380 Beiträge aufgeschaltet, über 120’000 Menschen haben meinen Blog besucht, weit über 10’000 Kommentare sind auf meinen Geschichten inzwischen zusammengekommen und täglich abonnieren neue Leser/innen meinen Blog. Weiterlesen

Nervig oder kreativ

Ich höre mir heute – mit zwei erwachsenen Kindern – die Geschichten der jungen Mütter mit ihren Kleinkindern an und schmunzle dabei. Warum? Weil ich das alles auch erlebt habe. Und weil ich die gescheiten Sätze derjenigen, die damals die nötige Distanz hatten, verfluchte. Jetzt gehöre ich zu jenen mit der nötigen Distanz. Wie schön! Weiterlesen

Autogenes Training für Anfänger

Anfänger sind Menschen wie ich, die noch nie ein Entspannungstraining in irgendeiner Form gemacht haben. Solche halt, die sich unter autogenem Training oder Yoga so eine Art Schlafstunden vorstellen. Unwissende eben!

Nun gut, da ich irgendwie bei meiner Geburt schon mit Duracell-Batterien im Kopf ausgestattet wurde, hört das Gedankenkarussell bei mir eigentlich nie auf zu drehen. Das hat sein Gutes, absolut! Ich habe 1000 Ideen und mir wird eigentlich nie langweilig (ausser in den Ferien am Meer, aber das wisst ihr ja schon). Dieses ständige Kopfkarussell kann aber manchmal auch ganz schön anstrengend sein und einen am Schlafen hindern. Oder einfach am Entspannen. Also habe ich mich für einen Kurs in autogenem Training eingeschrieben. Das kann ja nicht so schwer sein – dachte ich. Weiterlesen