Immer schön lächeln!

Ich habe heute in einem Café ein Gespräch zweier Jungmütter am Nebentisch belauscht. Huiiiii! Das tut man nicht, ich weiss. Aber es ging nicht anders – sie waren nicht zu überhören.

Mama Realita: „Unsere Kleine ist jetzt schon 5 Monate alt und ich habe das Gefühl, als Frau total zu versagen.“
Mama Perfekta: „Warum das denn?“
Mama Realita: „Weil die Süsse mich und meine Liebe so sehr braucht, dass für meinen Mann im Moment gar kein Platz ist.“
Mama Perfekta: „Echt jetzt? Also bei uns war nach 3 Monaten schon wieder alles wie vorher.“
Mama Realita: „Meinst Du, ich sollte mal zum Arzt gehen?“
Mama Perfekta: „Vielleicht, oder in eine Therapie?“
Mama Realita: „Ich habe Angst, dass mein Mann mich irgendwann betrügt, weil ich im Bett am liebsten meine Ruhe habe.“
Mama Perfekta: „Ja, das verstehe ich. Da solltest Du vielleicht schon Hilfe holen. Das ist bei uns total anders.“ Weiterlesen

Tiere sind Lebewesen mit Rechten!

Seit einer Weile helfe ich aktiv in einem Tierheim mit. Wir haben Ferientiere, Tagestiere und Tiere, die bei uns betreut werden, wenn Herrchen oder Frauchen ins Krankenhaus gehen müssen. Alles Sachen, weder für die Tiere noch für die Menschen besonders stressig sind.

Dann gibt es aber noch die Kehrseite der Medaille. Das sind jene Tiere, die bei uns landen, weil sie keiner mehr haben will. Diese Tiere tun mir leid und deren Vorbesitzer möchte ich gerne schütteln, aber so richtig. Weiterlesen

Wusstet ihr …

…dass ich auf dem Klo verloren gehen könnte (runtergespült oder so),

…dass ich beim Fernsehen in der Polstergruppe verschwinden könnte (von den Kissen gefressen),

…dass ich in der Küche vom Kühlschrank verschluckt werden könnte (passiert schliesslich dauernd),

…dass ich am Bürotisch vom Laptop geschnappt werden könnte (schwupp, und weg),

…dass ich unter der Dusche ertrinken könnte (ist aber auch wirklich gefährlich),

…dass ich von der Waschmaschine gefressen werden könnte (wird zwar eng, aber wer weiss),

…dass all das jeden Tag unzählige Male passieren könnte??? Weiterlesen

Ich liebe Dich

Drei Worte mit grosser Bedeutung. Zumindest früher war das so. Heute scheint sich da etwas verändert zu haben. Diese drei Worte waren – besser sagt – sind doch irgendwie magisch. Und nur ganz wenige Menschen im Leben haben das Privileg, diese Worte von einem zu hören. Das kann der Göttergatte sein, die Kinder, die Eltern oder die Geschwister. Ich behandle diese Worte immer, als ob es Schmuckstücke aus einer Schatztruhe wären, welche man nur zu ganz besonderen Ereignissen rausholt. Und dann beschützt man diese Schätze, als ob es rohe Eier wären, um sie anschliessend wieder vorsichtig zurück in die Truhe zu legen. Also so behandle ICH diese drei Worte. Und daran wird sich auch nichts ändern. Aber seit ich bei Facebook, Instagram und all den Socialmedia-Plattformen aktiv bin, frage ich mich tagtäglich, was diese Worte heute noch bedeuten. Weiterlesen

Was macht Rob Spence?

Der australische Comedian Rob Spence (49) lebt seit Jahren mit seiner Schweizer Frau in der Schweiz und fegt wie ein australischer Wirbelwind über die Bühnen dieser Welt. Wer ihn einmal live erlebt hat, weiss am anderen Tag bestimmt, woher der Muskelkater im Bauch kommt.

 

Rob Spence, Sie sind eigentlich Australier und haben die Schweiz als Wahlheimat ausgelesen. Warum?

Wegen der Liebe zum Geld. Nein, natürlich wegen der Liebe zu einer Frau. Ich bin mit einer Schweizerin verheiratet und meine Karriere in Europa hat vor 20 Jahren hier ihren Boom erlebt.

Mit Ihrem charmanten australischen Akzent haben Sie sich in die Herzen der Schweizer/innen gespielt. Sie schaffen es locker, abendfüllende Lachprogramme auf die Beine zu stellen. Woher kommen diese Ideen?

Manche aus Alltagssituationen, andere durch Beobachtungen. Zudem kommt noch so einiges hinzu beim Proben und durch Improvisation.

Wie muss ich mir den privaten Rob Spence vorstellen? Auch so lustig, oder auch mal nachdenklich?

90% lustig, 6% nachdenklich, 4% „mad“

Gibt es etwas, was Sie aus Ihrer ursprünglichen Heimat Australien hier vermissen?

Die vielen Monate mit blauem Himmel und das Meer!

Was unterscheidet den Schweizer massgeblich vom Australier?

Australier sind viel lockerer und die Schweizer viel zuverlässiger – wir können also viel voneinander lernen.

War Ihnen schon immer klar, dass Sie einmal als Comedian auf der Bühne stehen würden?

Bereits mit vier Jahren habe ich meiner Familie trocken mitgeteilt: „Wenn ich gross bin, dann will ich Clown werden – falls ich den Kindergartenabschluss schaffe!“

Wie findet die Familie den Querdenker Rob Spence?

Ich bin in meiner Familie keine Ausnahme. Wir sind alle entweder Querdenker oder einfach sonst schräg.

Angenommen, Sie könnten 20 Jahre zurückdrehen – gäbe es etwas, was Sie total anders machen würden?

Meine Brille bei Fielmann kaufen… 🙂 Nein, ich würde gar nichts anders machen, sonst wäre meine Gegenwart nicht so, wie sie heute ist. Und ich kann mich keineswegs beklagen.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Lebe jeden Tag, als wäre es Dein letzter – und eines Tages wirst Du recht haben.

Herzlichen Dank für Ihre lustigen Antworten und viel Erfolg auf Ihrem weiteren Weg.

 

Wer mehr über Rob Spence und seine Pläne erfahren möchte, kann dies auf http://www.robspence.ch tun.

Sprichwörter von A – Z / Buchstabe L

Lachen ist die beste Medizin. Das Sprichwort rührt daher, dass man aus einer Situation das beste machen soll, egal, wie sie gerade ist. Was man nicht ändern kann, ist es auch nicht wert, dass man sich deswegen ärgert. Besser also, man macht das Beste daraus und lacht darüber. Und Lachen schüttet im Körper Glückshormone aus und lässt so eine Situation ohnehin besser erscheinen, als sie vielleicht gerade ist. Also so, wie eben Medizin funktioniert. Anstelle einer Tablette, ein grosses Lachen. Und alles erscheint sofort viel leichter. Stimmt zu absolut 100%, wie ich finde! Zugegeben, einfach so alleine vor sich hinzugrölen, sieht manchmal etwas bescheuert aus. Aber es hilft! Weiterlesen

Sprichwörter von A – Z / Buchstabe A

Aller Anfang ist schwer. Oh ja, wie wahr. Ein gebräuchliches Sprichwort, welches eigentlich in der täglichen Sprache schon fest verankert ist. Und dessen Sinn auch nicht erst gesucht werden muss. Schliesslich ist alles, womit man sich neu befasst oder was man neu lernt, erst einmal schwer. Sei es das Kind, das laufen lernt, oder die Fremdsprache, die neu erlernt werden muss. Dinge, die man nicht immer schon gemacht hat, fühlen sich zu Beginn sehr schwer an. Je mehr man sie aber übt, umso einfacher werden sie. Gilt bei mir auch – ausser beim Kochen….da blieb mein Schalter auf „Anfang“. Weiterlesen