Eurovision Song Contest … oder: Wie blamieren wir uns am besten?

Am 14. Mai findet in der Schwedischen Hauptstadt Stockholm der Eurovision Song Contest wieder einmal statt. Und in Kürze wird die Schweiz entscheiden, welchen Musikbeitrag sie nach Stockholm schicken will. Wer bis zur Nasenspitze denken kann weiss, dass sich diese Frage eigentlich erübrigen würde. Seit Jahren hat die Schweiz eine Schlappe nach der anderen eingefahren und immer mit null Punkten geglänzt. Warum sie also immer noch an diesem schrägen Contest mitmacht, ist mir ein Rätsel. Weiterlesen

Ich habe Rücken…

Überall und immer wieder beschweren sich die Kirchen, dass die Besucherzahlen rückläufig sind und die Pfarrer/innen nicht selten vor leeren Kirchenbänken predigen müssen. Nun, dass das sicher nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass unter dem Deckmantel der Kirche viel Negatives gelaufen ist, weiss wohl jeder. Immer mehr Menschen sind nicht mehr bereit, Kirchensteuern zu bezahlen, um dann aus den Medien erfahren zu müssen, was wieder in welcher Pfarrei oder welchem Kloster an Sauereien abgelaufen sind. Die Menschen sind kritischer geworden und halten (zum Glück) nicht mehr einfach blind an Traditionen fest, bloss weil man es halt immer so gemacht hat. Weiterlesen

In eigener Sache ….

 

…es steht ein Grossanlass an – nach diversen kleinen und mittelgrossen Anlässen folgt nun bald der erste Grosse … bin gespannt, wie das wird! Und freue mich über viele Besucher/innen!

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Pressetext Litera10 mit Foto 2

Der richtige Trick

Ein freier Tag – zusammen mit der Liebsten meines Sohnes. Und was machen zwei Weibsbilder bei schönem Wetter an so einem Tag? Richtig, ja, Shopping! In der Schweizer Hauptstadt Bern. Ich mag diese Stadt mit ihren Gassen, dem Markt, den bunten Menschen und den Musikanten an jeder Ecke. Kaum guckt die Sonne raus, fängt diese Stadt zu beben an. Aus allen Gassen strömen Menschen, die Kaffees haben keine freien Plätze mehr und wir hatten mal wieder das Riesenglück, mit unseren gefühlt zehn vollen Einkaufstaschen einen Tisch an vorderster Front zu ergattern. Das ist besser, als RTL 2, VOX, SIXX und all die anderen Trash-Sender zusammen! Weiterlesen

Sprichwörter von A – Z / Buchstabe D

Viele liebe Leser/innen haben mir Schützenhilfe bezüglich des Buchstabens C geboten. Dankeschön! Da ich aber nicht selber darauf gekommen bin, werde ich mich nicht mit fremden Federn schmücken. Deshalb anstelle des „C“s hier nun der Buchstabe D – denn am C bin ich kläglich gescheitert…..:-( Mein persönliches Alphabet ist also neuerdings ohne C….

Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Dieses Sprichwort hat mehrere tiefere Bedeutungen. Eine kommt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf den Tod. „Contra vim mortis non est medicam in hortis.“ Also, gegen den Tod ist kein Heilkraut gewachsen. Der andere Ursprung ist ähnlich angesiedelt, bezieht sich aber auf die Liebe. „Nullis amor est sansabilis herbis.“ Bei Liebeskrankheit gibt es kein Heilkraut. Beide sind wahr und so ist die Redensart eigentlich auf viele Dinge im Leben zu beziehen. Auch gegen Blödheit oder Intoleranz ist leider kein Kraut gewachsen. Von daher hat dieses Sprichwort seine Gültigkeit nie verloren. Im Gegenteil! Weiterlesen

Schreiben von A -Z: O = Opernbesuch

Für alle, deren Opernherzen nun höher schlagen: Sorry, das wird keine Ode an die Oper. Im Gegenteil. Meine Geschichte handelt eher von einem Kindheitstrauma (sorry, liebe Eltern).

Opernliebhaber, oder überhaupt Liebhaber der klassischen Musik, kennen bestimmt alle die Salzburger Festspiele. Diese Festspiele sind das weltweit bedeutendste Festival der klassischen Musik und finden jeden Sommer im Juli und August statt. Opern wie Fidelio, Le nozze di Figaro, Norma, Il trovatore oder Rosenkavalier sind nur ein kleiner Auszug aus dem illustren Feuerwerk an hochkarätigen Aufführungen. Ja, und weil meine Eltern Freunde in Salzburg hatten und erst noch Fans von solchen Aufführungen sind, gehörte der Besuch besagter Festspiele in meiner Kindheit zum Bildungsprogramm. Ich war vielleicht 10 Jahre alt, wurde von meiner Mama in ein wunderschönes langes Kleid genäht (als Damenschneiderin war sie natürlich in der Lage, mir mein Prinzessinnenkleid selber zu nähen), packte mein Köfferchen und durfte meine Eltern begleiten. Ich weiss nur noch, dass man mir im Vorfeld erzählte, dass das etwas ganz Besonderes sei und ich weiss aus Erzählungen, dass ich ein überdurchschnittlich einfaches Kind war, welches man überall hin mitnehmen konnte. Auch an die Salzburger Festspiele…. Weiterlesen