Kniffelaufgabe

Seit wir auf dem Onkoplaneten leben, hat sich unser Frühstückstisch etwas verändert. Der Göttergatte bräuchte theoretisch gar kein Frühstück mehr, wenn man die Menge der Tabletten betrachtet, die er jeden Morgen einnehmen muss. Ein ziemlich farbiges und geschmacklich ödes Erlebnis, auf das er eigentlich gerne verzichten würde.

Heute kam aber noch eine andere Challenge dazu, über welche ich mich schon unzählige male geärgert und den Kopf geschüttelt habe. Ich habe nämlich bei einer der „Frühstückspillen“ den Beipackzettel aus der Schachtel genommen, um diesen zu studieren. Und danach wollte ich denselben wieder zusammenfalten, um ihn zurück in die Schachtel zu legen. Nervenkrise! Tobsuchtsanfall! Fluchen!

Habt ihr schon einmal einen Beipackzettel ganz entfaltet? Ich nehme an, dass das jeder schon gemacht hat. Und jetzt die Gretchenfrage: Habt ihr es geschafft, das Teil wieder so zusammenzufalten, wie es ursprünglich mal war? Ich habe das noch NIE fertig gebracht. Schlussendlich zerknautsche ich das Teil immer total und drücke es einfach flach, um es zurück in die Schachtel zu quetschen. Warum müssen diese Dinger derart dämlich gefaltet sein? Hat das einen Sinn, oder will man damit vielleicht die Feinmotorik der Verbraucher testen?

Da ich mir schimpfend an diesem Papierdurcheinander die Zähne ausgebissen habe, hat der Göttergatte grinsend gemeint: „Das wäre doch eine Geschichte für Deinen Blog – warum es unmöglich ist, einen Beipackzettel wieder vernünftig zusammenzufalten!?“

Ja, ich weiss: Nicht gerade das wichtigste, all unserer Probleme. Aber manchmal tut es richtig gut, sich über einen total unwichtigen Mist zu ärgern und anschliessend darüber zu lachen – das Leben ist nämlich auch so schon hart genug. Und falls ihr die Faltlösung habt, dann bin ich auf eure Anleitungen gespannt…

Schmollen

Kennt ihr die unzähligen Facetten des Schmollens? Ich liebe sie, weil sie so wunderbar amüsant sind – wenn man mal gelernt hat, sie nicht allzu ernst zu nehmen. Und alle, die Kinder haben, mussten irgendwann lernen, das Schmollen nicht persönlich zu nehmen. Das gehört zur Überlebensstrategie der Eltern. Sonst wird es richtig schwierig. Ganz besonders lustig finde ich aber, dass Erwachsene mindestens genauso gut schmollen können, wie Kinder. Manchmal sogar noch besser. Und das wirkt auf mich dann so, als ob man einen Riesen in einen Strampelanzug steckt. Lachanfall im Anmarsch!!

Zuhause erlebe ich drei verschieden Schmollarten, bei welchen ich nicht sagen könnte, welche nun auf Platz eins ist. Sie sind alle auf ihre eigene Art besonders und eben auch besonders lustig. Weiterlesen

Wenn der Anstand flöten geht…

Immer, wenn uns früher jemand begegnet ist, der sich daneben benommen hat, meinte meine Mutter mit einem Kopfschütteln: „Der/die ist wohl auch mit dem Schnellzug durch die Kinderstube gerast.“ Eigentlich heisst das nichts anderes als unerzogen, frech, unanständig und ziemlich daneben zu sein. Dieser Satz hat sich sehr in meinem Kopf eingebrannt. Nicht nur, dass ich das Bild dazu lustig und total passend finde – nein, der Satz kommt mir heute eigentlich täglich in den Sinn oder über die Lippen. Leider spricht das nicht unbedingt für das gute Benehmen vieler Mitmenschen. Im Gegenteil! Weiterlesen