Allen Leuten recht getan…

…ist eine Kunst, die niemand kann! Und wenn man es doch versuchen möchte, wird man schlussendlich kläglich verzweifeln. Es ist unmöglich. So einfach ist das!

Warum ich das weiss? Weil ich Bloggerin bin. Eine Bloggerin, die täglich eine Geschichte aufschaltet, hat viele Leser/innen. Darunter hat es mindestens genauso viele verschiedene Ansichten, Vorlieben, Einstellungen und Ideen. Und das macht die Sache schliesslich spannend. Wie langweilig wäre es, wenn alle gleich denken würden. Weiterlesen

Im Irrenhaus

Meine lieben und treuen Leser/innen – so kann man sich irren: Ich dachte, ich arbeite in einem Tierheim. Mit jedem Arbeitstag wird mir aber irgendwie bewusster, dass es ein IRRenhaus sein muss. Ein lustiges IRRenhaus – bestehend aus einem IRRen Team, angeführt von einem IRRsinnig besonderen Chef, der unterstützt wird von seinen IRRE kreativen Eltern und seiner IRRwitzigen Familie. In den Boxen wohnen IRRsinnig laute Vierbeiner. Das Office wird aktuell von IRRE aufsässigen Fliegen überfallen und das macht das Arbeiten am IRRsinnig langsamen Computer für die leicht verwIRRte Modepraline auch nicht gerade einfacher. Im Team hat es lauter leicht wIRRe Weibchen, die ALLE meine Töchter sein könnten. Und jede hat so ihre eigene IRRe Geschichte, die sie im Vorbeigehen kurz noch mitteilen muss. Weil man bekanntlich über den Chef und dessen Familie keine Intimitäten schreiben darf, müssen halt die anderen Teammitglieder herhalten. Sorry, Mädels – aber da müsst ihr durch! Weiterlesen

Jetzt ist es also soweit

Woran merkt man, dass man so langsam aus den Jungendschuhen rauswächst; um nicht sagen zu müssen, dass man langsam zum alten Eisen gehört? Es gibt dafür ein paar sichere Anzeichen:

  • Die Gespräche am runden Tisch drehen sich auf einmal nicht mehr um PS und die coolsten Clubs, sondern um Wehwehchen und gute Hausärzte.
  • Aus der Handtasche werden nicht mehr die Lippenstifte, sondern die Fächer gezückt, um die Wallungen in Schach zu halten.
  • Man tauscht sich darüber aus, wie unvernünftig sich die heutige Jugend doch benimmt.
  • Die Krampfadern machen einem definitiv mehr zu schaffen, als die Pickel im Gesicht.
  • Auf der Nase sitzt nicht mehr die coole Sonnenbrille von damals, sondern die Lesebrille von heute.
  • Man versucht beim Betrachten aller Bilder (egal ob auf Papier oder auf dem Laptop) ständig mit der Streichbewegung der Finger das Bild zu vergrössern, weil man das nun doch endlich gelernt hat.
  • Die Arbeitsdiskussionen drehen sich nicht mehr um neue Jobs, sondern darum, ob man den alten Job noch bis zur Pension behalten kann.
  • Die Ferienreisen müssen sich in ihren Abenteuern nicht mehr toppen, sondern eher im Komfort und der Bequemlichkeit.
  • Bei den Absätzen geht es auf einmal nicht mehr um die Höhe der Stöckelschuhe, sondern um Duschkabinen ohne lästige Stolperfallen.
  • Und zu guter Letzt sind es auf einmal nicht mehr die Lehrer der Kinder, welche unendlich nerven, sondern jene der Grosskinder.

Und weil ich weiss, dass es allen in etwa gleich geht, sehe ich es ziemlich gelassen. Bis auf wenige Ausnahmen. Es gibt nämlich auch Tage, da finde ich die Tatsache, dass die wirklich jungen Jahre vorbei sind, ganz schön bescheiden!