Rennt, Leute – rennt!!!!

Es ist wieder soweit: Die Parkhäuser der Einkaufszentren zeigen „besetzt“ an und an den Kassen der Foodabteilungen steht man in kilometerlangen Schlangen. Ja, der Krieg bricht übermorgen aus. Oder vielleicht auch schon morgen!

Meine Güte – was reitet die Menschen, wenn sie sich vor Weihnachten beim Einkaufen benehmen wir menschenfressende Ureinwohner eines Dschungelstammes? Es ist ja nicht so, dass ich ohnehin nicht gerne einkaufen würde – aber jetzt? Jetzt ist es eine wahrer Spiessrutenlauf. Gibt es Leute, die keinen Tiefkühler zu Hause haben? Kann man soviel überhaupt essen, wie da in die Einkaufswagen getürmt wird? Und wie lange haben die Geschäfte nochmal geschlossen? Zwei Tage oder zwei Monate? Das ist ja gruselig!

Jedes Jahr dasselbe Drama – jedes Jahr dieselben Kämpfe an den Regalen – jedes Jahr die gleich angewiderten Gesichter in den Einkaufsläden. Zum Wegrennen. Und selbst an den allerhöchsten Feiertagen haben wir ja an jeder Ecke eine Tanke, welche zur Not noch aushelfen kann. Ich kapiere den Stress dieser Leute nicht. Aber ich habe ihn eigentlich wohl nie wirklich kapiert. Was wäre denn das Schlimmste, was an Weihnachten passieren könnte? Verhungern? Wohl kaum! Sahne vergessen? Weltuntergang!!! Falsche Servietten? Tränenausbrüche!!! Oh Du Fröhliche!

Wie jedes Jahr bin ich auch in diesem Jahr froh, wenn diese scheinheilige Zeit vorbei ist und die Menschen sich wieder wie zivilisierte Wesen benehmen … nicht wie verhungernde Monster! In diesem Sinne: Guten Appetit oder … schöne Weihnachten – wie auch immer!

Rosa Tütü (meine Schreibweise)

Wer mich kennt weiss, dass ich weder Rüschen, noch Schläufchen noch rosa Mädchenzeug mag. Und als ich kürzlich meine Schubladen mit alten Fotos durchwühlte, da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ein Kinderfoto, welches mich mit ungefähr 8 oder 9 Jahren zeigt, geriet mir zwischen die Finger. Ich sage nur: „Oh mein Gott!!!!“ Weiterlesen

Komische Weisheit

Habt ihr als Kind auch manchmal stundenlang über jeden Quatsch lachen können? Und hat man euch dann auch gesagt, dass ihr anschliessend alles weinen müsst, was ihr nun die ganze Zeit lacht? Also ich habe diesen Satz des öfteren gehört und meine Freunde kennen den Satz aus ihrer Kindheit alle auch – also scheint er gängig gewesen zu sein. Einziges Problem: Ich habe ihn bis heute nicht kapiert! Wo ist die Logik oder der Inhalt dieser Aussage? Lachen ist doch etwas Gutes und macht Spass! Warum muss man hinterher alles weinen, was man vorher gelacht hat? Hä? Helft mir! Ich verstehe es nicht…. Weiterlesen

Sprichwörter von A – Z / Buchstabe T

Träume sind Schäume. Sucht man nach der Erläuterung, ist diese ziemlich ernüchternd. Wünschträume können schnell zerstört werden – Visionen sind Illusionen – Träume haben keine Bedeutung. Ist das wirklich so? Ich finde nicht! Träume haben durchaus ihre Berechtigung und wer ganz viel für einen Traum tut, kann ihn womöglich sogar wahr machen. Nicht jeder Traum muss wie eine Seifenblase zerplatzen. Das wäre ja unendlich traurig und das Leben wäre trist und öde. Ich finde, dass Träume einen am Leben erhalten und einen dazu antreiben können, Leistungen zu erbringen, die man sonst niemals erbringen könnte. Für mich ist dieses Sprichwort nicht ernst zu nehmen, denn sonst wäre der Alltag ganz schön leer. Weiterlesen

Wo sind die Machos hin?

Ich bin aufgewachsen im Zeitalter der „starken Männer“. Also, nicht nur, dass die TV-Serie Wickie und die starken Männer das Bild des Mannes in dieser Zeit untermalte – wir wuchsen noch mit dem Bild des muskulösen, bärtigen, rauhen und beschützenden Mannes mit der tiefen Stimme auf. Dazu gehörte auch der Satz: „Richtige Männer weinen nicht!“ In meiner Kindheit war vollkommen normal, dass Mädchen weinen. Jungen aber taten gut daran, dies nicht zu tun. Es sei denn, sie wollten als Schwächlinge, Weicheier oder als schwul abgestempelt werden. Dieses Denkmuster war für mich damals total normal. Heute bin ich entsetzt darüber! Und heute kann ich nur schmunzeln, wie sich mit dem Wandel der Zeit das Bild des Mannes um 180 Grad gedreht hat. Also eigentlich von einem Extrem ins andere. Weiterlesen