Modepraline ist Fan !!!

Seit ich denken kann, bin ich ein grosser Fan der Bilder des Kunstmalers Rolf Knie. Also, eigentlich bin ich ein Fan von Rolf Knie selber. Mich faszinieren Menschen, die mit einem Stift oder einem Pinsel ganze Geschichten aufs Papier, die Leinwand oder die Zeltblache zaubern können. Ich selber scheitere nämlich schon beim Strichmännchen – total talentfrei!

Als Schülerin habe ich mein Taschengeld nicht selten in die Poster von Rolf Knie investiert. Seine Tiger in der Zirkusmanege, seine Elefanten und Clowns … die ganze Welt rund um den Zirkus hat mich immer fasziniert. Irgendwann konnte ich mir dann sogar eine Lithographie leisten und habe mich darüber gefreut wie eine Schneekönigin.

Heute bin ich nach wie vor ein riesiger Fan von Rolf Knie. Ich wohne quasi in seiner Manege und lese alles, was es über den Künstler zu lesen gibt. Und ich habe auch schon selber auf meinem Blog ein Interview mit Rolf Knie veröffentlicht https://modepraline.com/2015/06/30/was-macht-rolf-knie/ .

Nun war ich kürzlich einmal mehr an einer Vernissage meines Lieblingsmalers und … ich habe ihn endlich persönlich kennengelernt. Bislang hatten wir nur schriftlichen Kontakt. Nun ja, man könnte sagen: Die Modepraline hat sich kurzfristig zum Teenie zurückentwickelt – einfach ohne Kreischalarm. Ich habe mich fürs Foto auf Rolf Knies Schoss gesetzt und musste mich so tierisch freuen, dass ich glatt meine Augen weggegrinst habe. Peiiiinlich!

Und ich habe wieder einmal ein Traumbild entdeckt, welches den Namen „Gugus“ (Schriftdeutsch „Kuckuck“) trägt.

Ich habe den Gugus-Clown extra mit dem Zoom nochmal hergeholt, weil man auf dem Bild nur das strahlende und augenlose Groupie sieht …

Dass sich Rolf Knie anschliessend an die Vernissage im Restaurant an den Tisch zu mir und meinen Freundinnen gesetzt hat, das war das ultimative Highlight für mich als echten Fan. Ich meine: Er hat bestimmt eine Stunde aus seinem Leben erzählt; er hat uns einen Einblick hinter die Fassade des Künstlers gegeben und … Leute … jetzt kommts: Er hat mich nach Mallorca eingeladen – mich, die Modepraline (mit Mann, Kind und Kegel hat er gesagt). Dafür hat er mir seine Telefonnummer gegeben (nein, ich geb sie nicht weiter – auch nicht für Geld!!!) und hat mich gefragt, ob ich für seinen Salto Natale (macht er mit seinem Sohn Gregory) einen Beitrag auf meinem Blog machen würde. Hallo? Und ob ich das würde!!! Ich war derart verzückt, dass meine Freundinnen nicht aufhören konnten zu grinsen, weil ich so groupiehaft am Schwärmen war. Tja, auch mit 50 ist man nicht zu alt, um ein echter Fan zu sein. Danke, lieber Rolf – Du hast mir eine riesen Freude gemacht!

Buchvernissage – ein voller Erfolg!

Mein Buch ist geboren – und nicht nur das: Es ist mit einem unvergesslichen Event der Öffentlichkeit präsentiert worden und ich werde noch eine Weile die Eindrücke sortieren, die in meinem Kopf rumschwirren. Das letzte mal, als ich so nervös war, war definitiv bei meiner Hochzeit. Einziger Unterschied: Da musste ich nur JA sagen – das war bei der Buchpräsentation klar anders. Ich musste sogar sehr viel sagen! Da wartet, plant und träumt man auf den Anlass hin. Und wenn er dann da ist, passiert soviel auf einmal, dass die Gehirnwindungen sich beinahe verknoten. Weiterlesen

Nervenflattern

Heute ist einer dieser Tage, die selbst mich nervös machen. Ich bin nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen und Nervosität beim Sprechen oder Auftreten vor Menschen kenne ich schon länger nicht mehr. Heute ist aber auf einmal alles anders. Warum? Ich präsentiere heute der Öffentlichkeit meine erstes Buch – in Form einer Vernissage. Da ich alles selber organisieren wollte (bin ja bekanntlich ein Kontrollfreak!), geht nun mein innerer Computer immer wieder die Liste durch und checkt ab, ob ich an alles gedacht habe:

– Catering bestellt
– Tische organisiert
– Tischtücher bereit
– Gebäck bestellt
– Blumen bestellt
– Bücher vor Ort
– Mikros vor Ort
– Plakate aufgehängt
– Gäste eingeladen
– Fotografin organisiert
– Schirmständer im Auto
– Post it’s eingepackt
– Plastiksäcke bereit

…und jetzt hoffen, dass überhaupt jemand kommt. Ich meine, gemäss meinem Traum muss meine Vernissage folgendermassen ablaufen:

Ich stehe alleine in der leeren Halle. Vor mir ein Palett mit Büchern, welche in einer Kartonkiste eingeschweisst sind – und ich finde nirgends eine Schere. Fragen kann ich auch niemanden, denn weit und breit ist keine Menschenseele, ausser mir. Toll! Wenn man das als Wink deuten würde, müsste ich eigentlich alles abblasen, denn dann will vermutlich auch kein Mensch mein Buch haben. Schon gar nicht an meiner Vernissage. Gute Voraussetzungen!
Bei Albtraum Nummer zwei hatte ich auf einmal jede Menge Besucher in der Halle, aber das Cateringunternehmen hatte beschlossen, in die Ferien zu fahren und  mich zu vergessen. Und weil wir nichts zu trinken auftreiben konnten, hat mir im Traum jemand mein Buch hingestreckt und gezischt: „Los, lies, damit niemand merkt, dass alles schief läuft…“ Ich habe das Buch also geöffnet und…..es war schneeweiss. Kein einziger Buchstabe war drin! Nicht einer! Hilfeeeeeee 😦

Kein Wunder, dass ich heute tatsächlich unerwarteterweise ein bisschen Nervenflattern habe.

Ich habe zwar viele liebe Menschen eingeladen. Wissen, ob diese Menschen deswegen auch kommen werden, tue ich aber nicht. Das Ganze ist also ein bisschen wie ein Abenteuer. Und Abenteuer haben bekanntlich einen ungewissen Ausgang. Ich bin gespannt und hoffe, dass meine Träume nicht wahr werden. Ihr werdet es erfahren. 🙂