Conditioner für sanfte Haut

Wer von eucht duscht sich mit Brille? Wohl keiner, oder. Und wer macht die Morgentoilette mit Brille? Also ich definitiv nicht. Und so kommt es, dass ich meine Haare mit Bodylotion gewaschen und meinen Körper anschliessend mit Conditioner eingeschmiert habe. Und ja, ich musste danach das ganze Prozedere nochmal von vorne machen, einfach umgekehrt – das gibt nämlich ein ziemliches Geschmiere!!
Warum zum Teufel müssen diese kleinen Fläschchen auch so winzig beschriftet sein, hä? Da braucht man ja ein Lupe zum Entziffern, was da drin ist … und nach dem Aufstehen sehe ich ohnehin noch nichts!

Hier das Beweisfoto. Kann doch kein Mensch lesen. Ich mutmasse ja, dass die das absichtlich machen und irgendwo in diesen Hotelbadezimmern winzige Kameras versteckt sind. Und irgendwo im Kämmerchen sitzen Detlef und Brunhilde (Namen frei erfunden) und lachen sich scheckig über Gäste wie mich, die zu faul sind, die Brille mit in die Dusche zu schleppen. Bestimmt gibt es für diesen „Beruf“ sogar eine echt gescheite Bezeichnung … sowas wie „Conditioner Detective“ oder so …!

Fakt ist: Conditioner an den Beinen nützt nichts … ich musste danach die ganze Zeit kratzen … und hab jetzt viele kleine Pickel. Memo an mich: Duschen im Hotel nur noch mit Blindenhund 🙂

Telefonstreich

Ich scheine im Freundeskreis den Namen der Witzkiste zu haben, vor allem, wenn es um Telefonstreiche geht. Keine Ahnung, wie die Leute darauf kommen … sowas würde ich doch niemals tun (oder vielleicht doch?).

Nun ist es so, dass mein Patenkind mir letzthin eine SMS geschickt hat, wie es uns denn so gehe. Ich war gerade mit meiner Hündin am Fluss und dachte, dass ich zurückschreiben werde, wenn ich wieder zu Hause bin. Beim Patenkind klingelte aber fünf Minuten nach Abschicken ihrer Nachricht das Home-Telefon. Sie sah eine Mobilenummer auf dem Display und dachte sich: „Ah, jetzt ruft sie mich an, prima.“

Patenkind: „Ja, hallooohoooo!“
Frau am anderen Ende: „Guten Tag, hier spricht Röthlisberger von der Firma XY.“
Patenkind: „Ja, klaaaar – verarschen kann ich mich selber.“
Frau am anderen Ende: „Ehm, bin ich da nicht bei Familie XX?“
Patenkind: „Nun hör schon auf, ich kenn doch Deine Stimme, ich weiss, dass Du es bist.“
Frau am anderen Ende sehr irritiert: „Hier spricht Röthlisberger und ich rufe an von der Firma XY. Sie haben bei uns eine Waschmaschine bestellt.“
S T I L L E  und heftiges Rattern in den Hirnwindungen meines Patenkindes. Da war doch was mit einer Waschmaschine. Irgendwo in der Küche hatte sie doch einen Bestellschein gesehen.
Patenkind: „Moment kurz …“, und während sie das seeeehr langsam sagte, düste sie mit dem Hörer in der Hand in die Küche. Oh weh – da hing der Bestellschein besagter Firma an der Pinwand und darauf stand eine Kontaktperson namens RÖTHLISBERGER.
Patenkind: „Sie rufen an wegen der Waschmaschine, ist das richtig?“
Frau am anderen Ende: „Ja, sag ich doch. Von der Firma XY.“
Patenkind: „Ach du meine Güte. Ich dachte, sie wären meine Patentante und würden mich veräppeln, weil ….“, und dann erzählte sie der verwirrten Dame am anderen Ende der Leitung die Story, welche zum Missverständnis geführt hatte.

Natürlich musste sie mich danach anrufen, um mir diese absolut lustige Geschichte zu erzählen. Mein Kopfkino verursachte auch bei mir Lachkrämpfe und endgültig kein Halten mehr gab es, als mein Patenkind trocken meinte:
„Ich hoffe bloss, dass ich dieser Frau Röthlisberger niemals im Leben begegne … sowas von peinlich!“

Ja, und ich weiss bis heute nicht, wie Leute darauf kommen, dass ich sie am Telefon veräppeln würde … 🙂

Schadenfreude ist halt die schönste Freude…

Eine meiner Lieblingsmenschinnen (ich darf eben nicht genauer werden, sonst werde ich geschlagen) hat mal wieder den Vogel abgeschossen. Mit „wieder“ werde ich eigentlich schon ziemlich genau, denn ihr passieren des öfteren die lustigsten Dinge und sie war auch schon mehr als einmal Opfer meiner Geschichten. Aber wenn man so schusselig ist, muss man damit rechnen. Vor allem, wenn man seine Missgeschicke immer noch ausgiebig erzählen muss. Weiterlesen

Goldhamster?

Eine äusserst liebe Freundin, welche mein Buch gelesen und regelmässig meine Bloggeschichten liest, hat mir kürzlich erzählt, dass sie sich merkt, was ich so schreibe. Und Dinge, die sie besonders gut findet, setzt sie auch um. Oder zumindest versucht sie das. Schliesslich sind meine Beiträge ja nicht nur aus dem Leben gegriffen – wer gut und aufmerksam liest, erkennt hin und wieder irgendwo einen Tipp, den man im Alltag ganz gut einbauen kann. Besonders beliebt sind jene Tipps, wie man Männer so ein klitzekleines Bisschen manipulieren kann, ohne dass sie es merken. Nur ganz wenig natürlich, man darf sie ja nicht allzu sehr überstrapazieren. Weiterlesen