Ganz viel …SICHT!

Wir leben in schwierigen Zeiten – Zeiten, die bislang keiner von uns kannte. Und nun gibt es ganz viele Dinge, die jede/r von uns praktizieren kann – dazu gehören:

Einsicht

Vorsicht

Rücksicht

Weitsicht

Nachsicht

Übersicht

Umsicht

Zuversicht

Wenn jeder von uns diese wichtigen Eigenschaften beachtet und auch lebt, dann dürften wir diese schlimme Krise überstehen – bestimmt nicht schadlos … aber zumindest vernünftig!

Also bitte, bemüht euch alle … füreinander, miteinander und mit ganz viel SICHT!!! Dann wird die Aussicht vielleicht nicht ganz so düster ausfallen 🙂 In diesem Sinne: Bleibt gesund!!

 

Corona und der Mensch

Jap – ich greife das Thema auch auf. Warum? Weil es mich echt beschäftigt und weil man nicht mehr ausweichen kann. Bekanntlich sind nämlich Corona und der Mensch keine Freunde, ganz im Gegenteil. Nachdem uns all die Stürme und Unwetter der vergangenen Monate nicht vom Planeten fegen konnten, versucht es nun Corona. Ganz offensichtlich hat die runde Kugel, auf der wir leben, die Schnauze gestrichen voll von uns!

Es gibt etwas zwischen Hysterie und Risiko … das heisst RÜCKSICHT!

Ich bin nicht dafür, dass wir uns nun hysterisch zu Hause einigeln sollten; noch viel weniger lustig finde ich aber jene, die über Corona nur lachen und absichtlich alles tun, um sich zu gefährden. Das ist nämlich nicht nur dumm, das ist absolut rücksichtslos. Ja! Wer sich gerne anstecken möchte und deshalb weder auf Partys, noch auf Konzerte oder Theaterbesuche, Ferienflüge oder weiss der Geier was verzichten möchte, der stellt nicht nur sein Immunsystem auf eine harte Probe; nein! Er könnte Träger eines Coronas werden, das ihm vielleicht nicht viel anhaben kann, danach aber möglicherweise unendlich viele Menschen gefährdet, die mit Vorsicht durch den Alltag gehen. Manche haben nämlich einfach keine Wahl, weil sie entweder alt, krank oder sonst besonders gefährdet sind. Schon mal an jene gedacht?

Alle, die sich nun sicher fühlen, weil sie jung sind oder weil ihre Kinder noch klein sind und damit nicht zu den Hochgefährdeten gehören: Dann haltet euch bitte aber auch daran, mit KEINEN älteren oder kranken Menschen Kontakt zu haben. Auch nicht, um möglicherweise den Knirps mit Schnupfen zur Oma zu bringen, um selber arbeiten zu gehen. Der Schnupfen des Kleinen könnte nämlich Corona sein – und die Oma könnte danach ein ziemlich grosses und tödliches Problem haben. Oder all die Onkopatienten, deren Lebensradius oft ohnehin schon eingeschränkt ist – die finden es auch nicht witzig, wenn ihr hustend durch die Einkaufscenter latscht und denkt: Alles nicht so schlimm! DAS IST NÄMLICH EINFACH NUR RÜCKSICHTSLOS!!!

Also bitte: Man wird wohl mal für ein paar Monate auf all die Gefährdungspunkte verzichten können und das Händeschütteln und Verteilen von Küsschen ist ohnehin schon lange nicht mehr zeitgemäss … wir leben im Zeitalter der Multikulturen und unsere Immunsysteme haben ohnehin ziemliche Hochleistungen zu vollbringen. Drum wäre ich dafür, dass man das Gedrücke und Geknutsche überall grad ganz abschafft – und anstelle des Pfotenschüttelns tut es auch ein Nicken und Lächeln!

Rücksicht, Weitsicht – sonst sehe ich eine extrem düstere Aussicht 😦

Männerschnupfen

Wenn ich morgens aufwache und meine Nase tropft – wenn mein Schädel brummt und ich das Gefühl habe, schwitzend zu frieren – wenn eine Kleenexbox gerade mal für zwei Stunden reicht und ich noch in den Augen KIeister habe, sterbe ich dann an einem Männerschnupfen?

Mein Göttergatte hat mir zwar erklärt, dass ein Männerschnupfen niemals zu Frauen gehen kann, weil sich das total anders anfühlen würde. Nun ja, es ist ewig her, dass ich mal eine Erkältung eingefangen habe. Vermutlich sogar Jahre. Gestern habe ich aber defintiv das erste mal seit Monaten gefroren und man weiss ja aktuell tatsächlich nie, was man anziehen soll, um nicht falsch angezogen zu sein. Und so kam es, wie es kommen muss: Morgens aufwachen und sich fragen, wem dieser dicke Rotzschädel auf dem Hals gehören mag. Und während die Nase tropft wie ein verkalkter Wasserhahn und ich diese Zeilen schreibe, fühle ich mich unglaublich bemitleidenswert. Also kann es sich doch eigentlich nur um einen Männerschnupfen handeln?

Okay, ich bin faktisch gesehen eine Frau. Daran lässt sich nicht schrauben. Hat sich da vielleicht ein fieses Männervirus einen Spass daraus gemacht, sich mal eine neue Bleibe zu suchen und auszutesten, was passiert, wenn es sich bei einer Frau niederlässt? Falls dem so ist, so hat dieses Ding erreicht, was es vermutlich erreichen wollte. Ein Männerschnupfen lässt einen richtig mies fühlen und die Nase wird mit jeder Schneuzaktion ein bisschen dicker und „mehr rot“ (röter klingt bescheuert). Ich befürchte ja sogar, dass ich mich mit diesem absolut bedrohlichen Schnupfen noch in die Notaufnahme schleppen muss … schliesslich tun die Ohren auch weh. Das ist bestimmt brandgefährlich und nur mit Infusionen und Spritzen zu behandeln. Falls mich also jemand auf der Strasse sehen sollte – bitte umarmt mich innig und sagt mir, dass alles wieder gut wird … und ich nicht an diesem Männerschnupfen sterben werde.

Hatschi!

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!

Wie oft im Alltag und in unserem Leben sagen wir bei diversen Gelegenheiten: „Nein, geht nicht, das lässt sich nicht mehr ändern.“ Entweder geht es um Termine, die sich scheinbar nicht mehr verschieben lassen, um Pläne, die sich unmöglich ändern lassen oder um Abmachungen, die keineswegs geändert werden könnten. Zumindest meint man immer, dass das so sei. Auf Gedeih und Verderben in Stein gemeisselt und niemals anzutasten. „Ich kann unmöglich kommen, habe Termine“, oder „Das ist mir zu kurzfristig, darauf bin ich gerade nicht vorbereitet“, oder „Wenn ich das früher gewusst hätte, dann hätte ich es noch organisieren können.“ Alles so einfach Alltagssätze. Aber: Stimmen diese auch wirklich? Ist es wirklich so, dass wir unsere Tages-, Wochen-, Monats- oder Lebenspläne so gar nicht umschmeissen, spontan ändern oder einfach mal total umkrempeln können? Weiterlesen