Männer haben Autos

Das absolute Klischee: Männer lieben Autos, vor allem schnelle Autos. Und am liebsten müssen die Motoren laut röhren und der Fahrkomfort ist völlig egal. Hauptsache sportlich, schnell und schön anzusehen.

Mir sind diese Brummis ziemlich egal – und wisst ihr warum? Ich habe mir eine neue Waschmaschine und einen neuen Tumbler gekauft! Ich schwelge im siebten Waschküchenhimmel … und ich muss sogar nachts um elf noch Wäsche waschen, so cool ist das. Meine Güte: Diese Maschinen können ja fast alles, nur nicht kochen. Und sie können all das sogar in ultraleise. Das hat zwar den Nachteil, dass man nicht mehr am Geräusch hört, ob die Maschine fertig ist. Aber es ist total cool, mit diesen Hightechgeräten zu waschen. Die haben sogar Programm, welche verhindern sollen, dass man noch Hemden bügeln muss.

Ich gebe zu, ich habs noch nicht getestet – ich kann mir nämlich nicht vorstellen, wie sowas funktionieren soll … aber der Waschmaschinenmann hat erklärt, dass das irgendwas mit der Endspülung und der Wassertemperatur und den Fasern (Poren) des Stoffes zu tun hat. Ich bin ja gespannt, wie das erste Hemd aus der Maschine kommt.

Der verständnislose Blick meines Mannes ändert auch nichts an meiner Freude an unseren neuen Maschinen. Schliesslich findet er auch Autos cool, Flugzeuge spannend und Motorräder wahnsinnig schön. Für mich sind es einfach Autos, Flugzeuge und Motorräder. Und kochen können diese Dinger auch nicht. Meine Maschinen machen wenigstens unsere Wäsche sauber – pha!!!

Wunschkonzert für meine Leser-/innen Teil 1

Ich habe auf Facebook einen Aufruf gemacht, bei welchem ich nach Themen, Ideen, Visionen, Gedanken oder Überlegungen für Geschichten gefragt habe. Eine ziemliche Herausforderung, denn manche Ideen sind einfach Sätze, mit welchen ich anstellen kann, was ich will. Dann mal los – hier für Olga H.:

Wenn die Waschmaschine Socken frisst…

Ja, liebe Olga – damit bist Du nicht alleine. Ich habe bis heute nicht herausgefunden, wie sowas funktionieren kann. Ich dachte bei meiner ersten Maschine vor 30 Jahren, es läge an mir. Lange habe ich verschwiegen, dass niemals gleich viele Socken aus der Maschine rauskamen, wie ich reingesteckt hatte. Ich dachte, man würde mich sonst womöglich irgendwo wegschliessen. Dann mussten wir aufgrund eines Defekts die Maschine wechseln und …. das Ding hat weitergefressen. Ich dachte, ich würde verrückt. Bis ich mal so ganz nebenbei dieses Thema bei einem Fest aufgriff und merkte: Es geht offenbar noch vielen anderen so.

Inzwischen weiss ich, dass es nicht an mir liegen kann. Soviele Socken kann kein Mensch verlieren, wie meine Maschine fressen kann. Ganz besonders steht sie auf schwarze Socken. Da gehen 20 rein und es kommen nur noch 19 raus. Ich glaube, dass im Durchschnitt 30 – 40 Einzelsocken pro Jahr von unserer Maschine gefressen werden. Und eigentlich müsste die Maschine schon lange an Sockenfettleibigkeit leiden. Aber nein: Sie frisst munter weiter!

Wenn der Göttergatte dann irgendwann mal wieder fragt: „Kannst Du mir eigentlich sagen, warum ich wieder fast keine Socken mehr habe“, antworte ich heute nur noch ganz selbstverständlich: „Jap, die Maschine hat sie gefressen!“

Wusstet ihr …

…dass ich auf dem Klo verloren gehen könnte (runtergespült oder so),

…dass ich beim Fernsehen in der Polstergruppe verschwinden könnte (von den Kissen gefressen),

…dass ich in der Küche vom Kühlschrank verschluckt werden könnte (passiert schliesslich dauernd),

…dass ich am Bürotisch vom Laptop geschnappt werden könnte (schwupp, und weg),

…dass ich unter der Dusche ertrinken könnte (ist aber auch wirklich gefährlich),

…dass ich von der Waschmaschine gefressen werden könnte (wird zwar eng, aber wer weiss),

…dass all das jeden Tag unzählige Male passieren könnte??? Weiterlesen