Liebe Mütter…

…ich erhebe jetzt ausnahmsweise einmal meinen Zeigefinger, obwohl das vermutlich gar nicht gut ankommen wird. Aber ich sass heute in einem Strassenkaffee und habe….gestaunt. Nicht etwa vor Verzückung – nein, vor Entsetzen. Alle schreien von wegen Internetkriminalität, Pädophilie und schlechte Welt. Aber: Wenn massenhaft zehn-, elf-, und zwölfjährige Mädchen mit Hotpants und bauchfreien Tops rumrennen, dann bleibt mir die Spucke weg. Ich meine, wir reden hier nicht von der Badeanstalt, sondern von der Stadt. Und ja, ich bin mir sicher, dass die Mädels so jung waren – ich habe nachgefragt! Ich dachte ja erst, ich würde verarscht, aber als die gefühlt zwanzigste Mädchengruppe an mir vorbeimarschierte, welche durchwegs alle gleich angezogen waren, konnte ich mir echt nur noch an die Stirn greifen. Die Hosen so kurz, dass die Pobäckchen rausgucken, die Tops so knapp, dass sie gerade mal bis unter den noch nicht vorhandenen Busen reichen. Die kopierte Designerhandtasche im Ellbogen tragend, die RayBan-Sonnenbrille auf der Nase, die Lippen knallrot und der Blick so lasziv, dass er vermutlich zu Hause vor dem Spiegel zuerst eine Stunde geübt wurde.

In meinem Kopf schwirrte ständig derselbe Satz umher: „Wo zum Teufel sind eure Mütter?“ Echt jetzt – wer lässt sein Kind (nicht jugendlich, nein, Kind!) so rumrennen, der geistig nicht total umnachtet ist? Da braucht es kein Internet, um die Pädophilen anzulocken. Die müssen sich nur ins Strassenkaffee setzen und die Augen aufmachen. Auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt zur total altmodischen Tante mache: Nie und nimmer hätte ich in dem Alter meine Tochter so auf die Strasse gelassen. Weder allein, noch in meiner Begleitung. Never ever! Bei den Anmachsprüchen, die solche Outfits nunmal provozieren, sind solche Kinder nämlich total überfordert. Das braucht schon ein paar Jährchen mehr, um sich dann auch entsprechend wehren zu können.

Würde mich nicht wundern, wenn das dann jene Mütter wären, die am lautesten schreien, wenn ihre Mädels angemacht werden. Halb nackig durch die Stadt zu rennen, sieht in keinem Alter schön und passend aus, aber im Kindesalter geht es EINFACH GAR NICHT! Bitte, einmal mehr ein Auge auf den Nachwuchs werfen und zur Not halt „Spielverderber“ sein und das Küken zurückpfeifen. Wie sollen sie es sonst lernen?

59 Gedanken zu „Liebe Mütter…

  1. Ja, das kenne ich.
    Unsere beiden Großen sehen sich im Kaufhaus die Hotpants an, nehmen sie mit spitzen Fingern hoch und sagen zu mir:
    „Wann trägt man das? Wenn man sein Geld so verdient, wie man es nicht verdienen sollte?“

    Sie würden niemals so herumlaufen. Sie schauen aber auch kein Fernsehen – also auch kein „Top Model“ und ähnliche fragwürdige Vorbilder. Ich habe ihnen beigebracht, dass Frauen mehr sind als hübsche Hüllen und durch andere Fähigkeiten glänzen können und sollen.

    Unsere Nummer 2 interessiert sich für Mode, Schminke und Nagellack, aber sie würde nie halbnackt herumlaufen. Die Älteste interessiert sich eher für Technik und Computer. Und findet knappe Höschen absolut unmöglich. Sie sind bald 13 und 11 Jahre alt.

    Zudem laufe ich auch nicht so herum und habe es auch nie getan. Dabei bin ich nicht verklemmt oder prüde. Ich halte es für Ausdruck eines fragwürdigen Frauenbildes.
    Ich denke nicht mal direkt an Pädophile dabei – die gab es auch schon als Mädchen noch hochgeschlossen und knöchellang verhüllt waren. Sie hatten nur nicht so viel zu gucken, muss man leider sagen …

    Muss jetzt noch ein bisschen meinen Kopf schütteln und den Frauenrechtlerinnen der Vergangenheit sagen, sie mögen sich bitte nicht im Grabe herumdrehen ….

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    • Ja, ich laufe auch nie so rum – vermutlich trägt das Elternhaus den Löwenanteil dazu bei … aber die Modegiganten sind auch zum Ko….. ! Sorry, aber Stöckelschuhe in Grösse 30 und 31 und Hotpants in Kindergrösse 128…..hä???? In welchem Film bin ich denn?

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      • Oh Mann, ja, da hast Du Recht!
        Es gab mal beim Kaufhaus Neckermann Stringtangas in der Größe 104 (!)

        Klar, kleine Mädchen finden Schuhe mit Absatz sicher aufregend, weil sie nach Vorbildern leben. Ich trage ja auch selber gerne welche. Aber ich kaufe sie keinem Kind.
        Gerne kaufe ich mit meinen Töchtern schöne Kleidung, die sie aussuchen und ihnen gefällt – dagegen spricht wohl nichts.
        Aber Hotpants und Co gehören echt nicht dazu …

        Ich verabscheue die Sexualisierung von Frauen ohnehin. Dabei muss das bitte nicht schon starten, wenn dieselbigen noch gar keine sind …
        Ich bin nun keine, die sich in Walla-Walla-Säcke hüllt und Haarfarbe ablehnt. Ich mag es gerne gepflegt und wie man es so schön zusammenfasst „feminin“. Aber bitte nicht mit mehr Haut als Stoff.

        Ich bin vielleicht doch sehr altmodisch – keine Ahnung 😀

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  2. Hallo,

    ich bin zwar selbst keine Mutter, aber genau deiner Meinung. In diesem Alter können die Mädchen nun mal noch nicht so rational entscheiden wie Erwachsene und lassen sich beispielsweise extrem von den Medien beeinflussen. Da muss man als Elternteil einfach hinterher sein. Doch da die Pubertät naht oder schon in vollem Gange ist, kommt man wohl mit Verboten gar nicht so weit. Ich kenne Mädchen, die ganz keusch das Heim verlassen und sich anschließend heimlich in der Schule aufreizender angezogen haben. Da hilft wohl nur Aufklärung und gemeinsames Shopping.
    Nichts desto trotz glaube ich auch, dass man ab einem bestimmten Alter als Elternteil kaum noch Einfluss auf sein Kind hat. Schließlich hat jeder schon einmal Geschichten von Vorzeige-Kindern gehört, die „auf die schiefe Bahn“ geraten sind. Traurig…

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    • Ja, das mag alles stimmen – bei Jugendlichen. Aber wie kommen Kinder überhaupt heimlich an solche Kleider, um sich umziehen zu können, wenn nicht die Mama diese kauft? Woher haben die Kleinen das Geld? Da stimmt doch schon zu Hause etwas nicht! Oh weia, wenn ich meine Tochter so erwischt hätte – das hätte einen Satz heisse Ohren gegeben, zumal sie in diesem Alter noch gar nicht alleine unterwegs war. Und das ist nun weiss Gott nicht Lichtjahre her (sie ist 20). Ich denke manchmal, ich sei im falschen Film!

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  3. Bei manchen Müttern, sehe ich dies auch… also, das sie ihre Kinder so rumlaufen lassen. Bei weitem aber nicht so, wie du es geschildert hast.

    Dass muss durchaus ein anderes Pflaster in der Schweiz sein, als hier bei mir im vergleichbar „klein Stadt“.
    Aber du hast Recht, ich stimme dir voll zU!

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  4. Ich empfinde das hier in unserer vergleichsweisen kleinen Stadt nicht ganz so extrem, unterschreibe aber zu 100% bei dir. Ich finde es auch schrecklich wenn Kinder sich so kleiden und bin auch gar nicht böse darüber, dass in der Schule meiner 11-jährigen Tochter eine gewisse Kleiderordnung herrscht, auch wenn es eine reine Mädchenschule ist (Schultern und Knie sollen bedeckt sein)

    Natürlich sollte jeder sich so anziehen wie es ihm gefällt und niemand sollte das irgendwie als „Einladung“ sehen. Aber gerade in dem Alter ist es ja der Gruppenzwang und nicht unbedingt der eigene Geschmack.

    Ich bin froh dass meine Tochter da noch Kind ist und ich mir zumindest bei der Kleiderordnung noch keine grauen Haare wachsen lassen muss 🙂

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  5. Ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass die Mädels sich heimlich so anziehen. Bei manchen mag das stimmen. Aber schon bei meinen Sechser-Mädels im normalen Schulalltag gab es zahlreiche, bei denen man sich fragte, warum sie nahezu pobackenfrei in die Schule gekommen sind. Da haben sogar die Jungs der Klasse manchmal hämische Kommentare gemacht.
    Als Lehrerin muss ich sowieso schon die Erziehungsfunktion der Eltern mit übernehmen, ich werde jedoch keinem Elternteil bei der Kleidung reinreden. (Es sei denn, der Schüler ist offensichtlich verwahrlost, und dann ist es dennoch heikel.) Es wird außerdem Leute geben, die sagen, dass Mädels sich immer kleiden sollen, wie sie wollen, weil es zur Persönlichkeitsentfaltung beiträgt und man sich aufgrund kranker Menschen da nicht einschränken muss, denn die haben das Problem und nicht die Mädels/Mütter. Ich kann ja in der Schule z.B. keine Erziehung in dieser Richtung betreiben und Bilder von Huren mit sehr knappen Röcken auflegen und stigmatisieren: Nur Nutten ziehen sich so an. Oder noch schlimmer: Frauen/Mädels, die sich so anziehen, provozieren das und das …
    Es ist ein schwieriges Thema.
    Das einzige, das ich als Lehrerin z.B. machen könnte, wäre, mich damit auseinanderzusetzen, ob Gaffer und Pädophile knapp bekleidete Mädels bzw. Kinder in „freier Umgebung“ knipsen und das dann online für alle zur Verfügung stellen. Wenn ich solche Seiten fände (mache ich mich wahrscheinlich selbst strafbar), und sie den Kindern zur Abschreckung zeigen würde, würde ich das Ziel vermutlich dennoch nicht erreichen: Denn ein Pädophiler muss nur ins Schwimmbad gehen und da heimlich Photos schießen …
    Also nein, das geht auch nicht wirklich. Es ist vielleicht auch gar nicht die Kleidung das eigentliche Problem, sondern die Sexualisierung durch die Posen und die lasziven Blicke, die du angesprochen hast. Und die bekomme ich als Elternteil sicherlich kaum mit. Da hilft nur aufklären. Stoppen werden wir die Entwicklung nicht.

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    • Ich wäre die wohl ekelhafteste Lehrerin ever….ich würde die Eltern herzitieren und ihnen die Leviten lesen….meine Güte!!! Gut, dass ich nicht Lehrerin geworden bin. Das käme nicht gut raus! Das gäbe Mord und Totschlag! 😦

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      • Ja, vielleicht gäbe das dann. Es ist halt gefährlich, den Eltern vorzuwerfen, sie würden ihre Kinder nicht „kindgerecht“ behandeln bzw. eventuell vernachlässigen. Schneller als du denkst, hast du eine Anzeige am Hals. Eine Kunstlehrerin ist gerade von einem Vater angezeigt worden, weil sie die Note vorne auf die Kunst-Schularbeit drauf gesetzt hat. Das ist dann sowas wie Schändung des Kunstwerks. Und der Anzeige ist stattgegeben worden.

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      • Bitteeee? Ihr Lehrer tut mit echt leid. Da müsst ihr inzwischen 100 Aufgaben übernehmen, die eigenlich die Eltern machen müssten, und dann werdet ihr zum Dank noch angezeigt! Groll – denen würde ich den Marsch blasen, das gibts gar nicht! Wut – tob – schnaub!!!

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  6. Es gibt so etwas wie Fürsorge als originärste elterliche Pflicht. Und wenn pubertierende, naive Mädchen sich so in der Öffentlichkeit präsentieren – weil die Freundinnen das auch machen und auf die Eltern seit Jahren nicht mehr gehört wird – hapert’s hier doch erheblich bei den Eltern. Bitte – es ist keine Frage der Mode, Freund hin oder her, Frühreife oder was auch immer. Grenzen zu setzen, durchzusetzen und auch mal deutlich „nein“ zu sagen ist anstrengend und sollte vielleicht schon beim Kleinkind beginnen. Wenn ich gedurft hätte, hätte ich mit 12 auch Hot Pants angezogen, ohne zu wissen was ich tu … durfte aber nicht.
    Seitdem in unserer Stadt die Fußgängerzone mit zahlreichen Brunnen aufgehübscht wurde, sieht man bei schönem Wetter die geschätzt 1-5 jährigen Kinder im Beisein ihrer Mütter splitterfasernackt im Brunnen herumhüpfen – mitten in der Stadt, unter lauter angezogenen Menschen. Da wird’s mir erst schlecht ….. im Freibad besteht auch für Kinder Badehosenpflicht.

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  7. Bei uns gibt es klare Regeln, was nicht immer diskussionsfrei war, aber die Mädchen sind inzwischen daran gewöhnt und sehen es auch ein. Das kostet einen als Eltern anfangs Nerven, und ich glaube, darauf haben viele halt keine Lust.
    Bei Dosenbach (für die deutschen Leser: Das ist der schweizer Ableger von Deichmann) sah ich kürzlich Schuhe mit Blingbling und Absatz in Kindergrösse. Die Verkäuferin stand gerade daneben und ich fragte, ob sowas gekauft werde. Auf ihr „Ja, es gibt Leute, die kaufen das“ konnte ich mir nicht verkneifen zu bemerken, dass man die Schuhe zuerst den Herstellern und dann den Eltern um die Ohren hauen sollte. (Ich war an dem Tag eh schon gereizt – die arme Frau hat jetzt bestimmt Angst vor mir, aber ehrlich… wenn ich nur wieder an diese Teile denke!*grnaaaarg*) 😉

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  8. Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt auch eine „alte Tante“ bin: Bauchfrei geht gar nicht und Schluss. Ich glaube mich zu erinnern, dass ein großes deutsches Versandhaus (Quelle? Ist eh dichtgemacht worden) vor Jahren mal String-Tangas für Vierjährige (!) im Programm hatte. Es gab Riesenprotest von den Kunden, die Tangas wurden nicht mehr angeboten. Anscheinend ging das damals, ohne dass sich jemand deshalb „alt und konservativ“ fühlte.

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  9. Die Mode wandelt sich im Laufe der Zeit. Kinder werden immer frühreifer, körperlich und auch geistg. Nicht alle. Aber viele. Das stimmt. Trotzdem sind und bleiben sie Kinder. Ich finde auch, dass man als Elternteil darauf achten sollte, wie die Kinder das Haus verlassen, aber auch Kompromisse aushandeln muss. Kinder von heute sind nicht mehr so wie Kinder von damals. Genauso wie Eltern von heute nicht mehr wie damals sind. Aufklären sollte man. Ehrlich mit den Kindern reden, aber mit Druck erreicht man meiner Meinung nach nichts. Liebe Grüße, Polly ☺

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  10. grad in dem Alter, wo sie stark wachsen in alle Richtungen, möchten sie sowas ausprobieren. Nun ist unsere zweite Tochter in dem Alter, gerade 13 geworden. Sie hat Mühe ihre zu kleinen T-Shirts abzugeben, es sind nämlich nicht die Neuen die knapp sind sondern die vom letzten Jahr – heissgeliebt. Wir händeln das so, dass sie bei gewissen Gelegenheiten, wie ein Abmachen am Nachmittag hier im Dorf, wohl mal so herumlaufen darf. Wenn sie mit ihrer Freundin unterwegs ist. In die Schule oder abends, Sonntags im Gottesdienst oder ähnliches, zieht sie sich dezenter an!

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  11. Stimme absolut zu! Meine Tochter feiert heute ihren 12 Geburtstag und so etwas würde es bei uns NICHT geben, obwohl ich mich schon mit meinen 33 als „coole“ Mutter bezeichnen würde…. Gott sei Dank sieht meine Tochter das auch so. Noch…

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  12. Ich finde das schon immer schlimm.
    Ich glaub, ich hatte mit 12 auch so ein T-Shirt. (EINS!)
    Mühevoll habe ich meine Mutter bequatscht – und dann fand ich es so doof.

    Mit 16 war ich im Schwimmbad und ein paar alte Säcke mit Blautze haben uns nach gepfiffen.

    Ich fand es widerlich.

    Meine Tochter hat 2 Probleme: Ihren alten Vater (49) und mich.

    Ich mag kurze Sachen so gar nicht in der Öffentlichkeit.

    „N. das Lolita-Syndrom der Männer förderst du nicht zusätzlich. Das ist billig und was für Menschen, die nur oberflächlich auf Äußerlichkeiten achten. Du bist doch ein cleveres Mädchen. Willst du so aussehen?“ möchte ich gerne sagen, wenn es so ist. Abkürzung: „Nein!“

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  13. Das wundert mich gar nicht, wenn du siehst an was die Mädchen sich orientieren und auch bedenkst wie hoch der Gruppendruck bei den Jugendlichen ist.
    Ich war immer froh, dass unsere Tochter dem entgehen konnte. Sie ging mit 11 ins Gymnasium in der Stadt, dort zählte anderes als auf dem Dorf.
    Aber sich dem in der Pubertät entgegenzustellen, wäre wohl hoffnungslos gewesen.

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    • Es gibt auch einen Unterschied zwischen Kind und Jugendlich. Mit jedem Jährchen, das sie älter sind, wissen sie sich auch besser gegen verbale Angriffe zur Wehr zu setzen. Ja, die Pubertät ist dann noch die Sahnehaube…

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  14. Das ist die Mode. Ich weiß zwar nicht wie das in der Schweiz ist aber bei uns Raum Köln/Düsseldorf ist das auch im Winter so. Aber keine Sorge, die meisten Mädels haben einen Freund.

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      • Ja, haben sie oft genug, auch mit 10-12 schon. Dass sie deshalb trotzdem rei genug wären heißt das allerdings nicht unbedingt.

        In der Tat wird da einiges an Sexualisierung übertrieben, aber die Mädels (und zum Teil wohl auch die Jungen) stehen unter inem Gruppendruck, der nicht zu unterschätzen ist. Da entgege wirken zu wollen dürfte für Eltern nicht ganz einfach sein.
        Meine Erfahrung als Vater eine erwachsenen Tochter war, dass eine ganz entscheidende Rolle eine, was die soziale Erziehung in einer funktionierenden Klassengemeinschaft betraf, wirklich ganz tolle Grundschullehrerin spielte, die solche gruppendynamischen Dinge sehr gut in eine positive Richtung lenken konnte. Was sich dann auch eine Zeitlang in der wweiterführenden Schule forstetzte, weil ein guter Teil der Klasse zusammenblieb.

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  15. Bin vollkommen Deiner Meinung.
    Und wenn ich sehe, wie bei GNTM die Mädels da rumlaufen, mal Kind mal Frau, klar dass das dann (die falschen) Vorbilder sind.
    Und leider gibt es im Bereich Fotografie genug Kerle, die auf solche KindKindFrauen stehen, die das Ganze noch anstacheln.
    Ja, da Eltern stehlen sich aus der Verantwortung, wollen oder können das nicht sehen. Aber wer wenn nicht die Eltern soll diesen Kindern sagen, wo es lang geht, wer soll ihnen die Grenzen ihren Tuns aufzeigen wenn nicht die Eltern!

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  16. Ich weiß was du meinst…wenn ich diese Mädchen sehe, dann sehe ich die nächste großsuchaktion und die nächste Schlagzeile in der Zeitung.

    In dem Alter können die Eltern noch gut einen Blick darauf haben, was die Kinder für Kleidung kaufen und folglich auch tragen. Es spricht ja nichts dagegen, sich nett anzuziehen, aber manche Mädels sind schlicht beinah unbekleidet.

    So hat es sich nunmal entwickelt, sie wollen immer früher reif und erwachsen wirken, interessant für Jungs sein.. Nicht wissend, dass für die Probleme mit Jungs noch genug zeit ist, wenn man tatsächlich erwachsen ist.

    Wieder ein super Beitrag von dir, wenn auch ein sehr sehr trauriger. Aber er ist wahr.

    Grüße,
    Amy

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