Neue Hilfsgelder?

Ich mische mich auf meinem Blog nie in politische Diskussionen ein – das tut die Presse schon genug. Jetzt mache ich mal kurz eine klitzekleine Ausnahme. Warum? Weil meine allerbeste Freundin unbewusst mir die Idee zu diesen Zeilen geliefert hat. Das ging folgendermassen:

Ich: „Jetzt hab ich die Newsmitteilung erhalten, dass Griechenland einen neuen Antrag auf Hilfsgelder stellt – sowas nennt sich dann Eurorettungsschirm. Also manchmal versteh ich echt die Welt nicht mehr.“

Sie: „Was ich nicht verstehe ist, wo all diese Reeder und diese Supermilliardäre sind? Die könnten doch ihr Land im Alleingang retten.“

Ich: „Du meinst da diese Oligarchen – jene, die in der Portokasse die Millionen und auf der Bank die Milliarden bunkern?“

Sie: „Genau, das wäre doch für die nun wirklich kein Ding, ihrem Land aus der Misere zu helfen.“

So, und das ist nun also der Grund, warum ich mich dazu hinreissen liess, diese politischen Ansätze doch niederzuschreiben. Diese Idee ist nämlich so simpel, dass ich mich danach tatsächlich auch fragte: Warum eigentlich nicht? Dass diese Idee schon alleine im Grundsatz die Lösung vieler Probleme auf der ganzen Welt wäre, darüber müssen wir gar nicht diskutieren. Schliesslich war es schon immer so, dass viele Supperreiche karitative Projekte unterstützen und damit den weniger gut Betuchten unter die Arme greifen. Warum geht das also nicht auch zur Rettung eines Landes?

Ich finde, dass meine allerliebste Freundin die Idee schlechthin hätte und so auf einfachste Art und Weise eine neue Art Rettungsschirm kreiert hat. Jeder Oligarch mit griechischen Wurzeln soll doch ein paar seiner Millionen (bei manchen sinds auch ein paar ihrer Milliarden) seinem Land gutschreiben – und der Wirtschaftsmotor könnte wieder anfangen zu drehen. Klar sind sie nicht dazu verpflichtet. Aber aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Massnahmen!

Also: Liebe Oligarchen – meine Freundin hat da eine echt gute und einfache Idee gebacken und euch tut das doch weiss Gott nicht weh, wenn euer Konto nicht mehr ganz so fett ist. Könntet ihr mal bitte den Rettungsschirm aufspannen und euer Land mit Eigeninitiative retten – wir haben euch jetzt schliesslich schon die Lösung gratis und franko geliefert. Und für Fragen steht euch meine Freundin sonst gerne zur Verfügung!

55 Gedanken zu „Neue Hilfsgelder?

  1. Wie man in den Medien mittlerweile lese kann, ist es hier zu einer Einigung gekommen und der Grexit ist vom Tisch. Ob damit das Problem gelöst ist, wird die Zeit zeigen, wenn sich niemand an den Abmachungen hält, wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis dieses Problem wieder auf dem Tisch liegt.

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  2. 1. Wer hat denn die Reichen reich gemacht?
    2. Wer hat denn seine Schulden als größtes Mördervolk der Geschichte 1953 minimal, an GR nie zahlen müssen?
    3. Seit ihr alle plemplem? AfD- Blogger?
    4. Die Schulden der einen sind das Guthaben der guten und reinen Deutschen! Vgl. a. die größte Terrortruppe der westl. Welt- also nicht militärisch- finanziell: Deutsche Bank. Da trat neulich der Vorstand zurück, weil bei einem der über 3000 Strafverfahren nur eine Strafe von 50 Mio € rauskam. Die waren soooo enttäuscht, unter 1 MRD machen die es sonst nicht. Woher die das Geld haben? Da kommen die KommentatorInnen oben – geschult an Tagesthemen oder anderem Unfug- eh nicht drauf.
    5. Kann GR nicht aus dem €… gelassen werden. Als Top- Adresse, wenn es für die NATO gilt, Staaten südlich davon zu zerschmettern, liefert der per BRD hochgerüstete Militärstandort GR beste Dienste.
    6. Zu 5.: es könnte GR sofort 2 Inseln an die Marine Chinas und Russlands verpachten und wäre schuldenfrei.
    7. Würden die Drohne der Amis dann euch semi- Liebliche treffen… bin voller Hoffnung…

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  3. Die Supereichen Griechen haben ihr Geld bereits abgezogen. Deshalb dauern die Verhandlungen doch so lange. Dafür hat deren Regierung schon gesorgt. Und die haben ihr Geld doch nur gemacht da die Schiffsbauer keine Steuern zahlen müssen. Und daran werden die auch nicht viel ändern denke ich

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    • Deswegen könnten die doch trotzdem etwas von ihren Milliarden auf den Auslandskonti (wo auch immer die sind) locker machen, und ihrem Land zurückgeben. Das würde die nach mal gross schmerzen und das Land wäre gerettet. Und das letzte Hemd hat schliesslich keine Taschen! Los, Oligarchen, raus mit der Kohle!

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  4. Oh je, diese „Hilfsgelder“ oder „Rettungspakete“ sind im Zuge der Solidarität ja eine nette Idee, aber…
    Naja, die Wirtschaft ist am Boden und jede neue Sparauflage macht es schlimmer. Ich denke das Geld würde bei den Griechen selbst besser aufgehoben sein.

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  5. der griechische Staat ist pleite, ob nun in Euro oder in Drachmen. Pleite ist Pleite. Bankrott. Ich hoffe nicht, dass die EU da jetzt nochmal Geld zuschießt. Die Reichen werden sich hüten ihr Geld herauszurücken, das ist doch längst sonstwo, jedenfalls nicht in Greece.

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    • Eben: Das hat noch nie jemand versucht, also wäre doch jetzt die Zeit dazu. Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Lösungen…… so let’s try! Und wer sagt, dass alle Reeder Teufel sind … wenn schon nur 1 oder 2 nette hat, die 1 oder 2 Milliarden mal locker machen würden … das wär doch was! Wo ist das Problem!? Ich finds soooooo einfach – wie gut, dass ich nicht in der Politik bin – die machen immer alles so schrecklich kompliziert! 🙂

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      • War doch nur sinnbildlich, das mit den Teufeln. Nur die, die Griechenland die Suppe in großem Stil eingebrockt haben, sind ja offensichtlich nicht am Land, sondern nur an ihrer eigenen Brieftasche interessiert. Natürlich gibt es nette, aufrichtige, anständige Millionäre, hoppla – heute ist man ja mindestens Milliardär, mehrfacher.

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      • Ja, diese Oligarchen sind Milliardäre – von daher: Die könnten locker den ganzen Staat alleine retten – da hat meine BF total recht. Also bitte: Warum auch einfach, wenn es kompliziert auch geht … dumme Leute! 😦

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    • Abgesehen davon:

      Die Summen an Geld, um die es hier geht, sind doch eh keine real existierenden Beträge mehr.
      Was da so weltweit herumgeschoben wird, sind doch nur noch endlos lange Zahlenketten im digitalen Raumgefüge.
      Da ist nichts mehr greifbar. Man denke zum Beispiel auch an die ganzen Aktiengeschäfte (der Film „Wolf of Wall Street“ hat es eindrucksvoll verdeutlicht).

      Ob nun also ein solches digitales, griechisches Zahlenkonglomerat mehr oder weniger im virtuellen Portemonaie zu finden ist, darauf kommt es am Ende wahrscheinlich gar nicht mehr an. Das taucht notfalls an anderer Stelle wieder auf….angelehnt an die Energielehre könnte man sagen, dass nichts verloren gehen kann….aber eben auch nichts mehr hinzukommt.

      Eigentlich könnte man auch einfach etwas Luft hin- und herschieben, denn mehr sind diese computeranimierten Zahlen nicht, wenn es darum geht, etwas in den Händen halten zu wollen.

      Soweit mein Senf dazu.

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