Schlagworte

Blogger/innen, Instagramer/innen und Twitter/innen kennen das Prinzip der #Schlagworte. Für alle anderen hier kurz die Erklärung. Man veröffentlicht ein Bild oder einen Text und versieht die Veröffentlichung mit Schlagworten, welche es den Leserinnen und Lesern einfacher machen, zu finden, was sie suchen. Angenommen, ich schreibe einen Artikel über Kindererziehung, dann macht es Sinn, diesen mit #Kind #Erziehung #streng #antiautoritär oder ähnlichen Begriffen zu versehen. Wer dann im Netz einen dieser Begriffe eingibt, landet über kurz oder lang auf meinem Artikel.

Wer ein Bild veröffentlicht, auf welchem er seinen Hund im Wald abgelichtet hat, wird dieses Bild vermutlich mit  #Hund #Tier #Natur #Spaziergang oder so ähnlich verschlagworten. So werden Hundefans schneller auf das Bild aufmerksam.

Je länger man dies macht, umso klarer sieht man auch, wieviel kranke Gesellen sich im Netz tummeln. Also erstens zeigt mir meine Statistik, was für Suchbegriffe täglich eingegeben wurden, wenn sich versehentlich Leute auf meinen Blog verirren. Angenommen ich schreibe einen Artikel darüber, wie schlecht ich es finde, wenn Schulmädchen wie billige kleine Nutten halbnackt duch die Stadt rennen, dann landen oftmals Leute auf meiner Seite, welche möglicherweise auf der Suche nach „Junge willige Frauen“ im Netz gesucht haben. Oder sie haben eingegeben „Sex mit jungen Girls“. Ich sehe also, mit welchen Suchbegriffen sich jemand versehentlich verirrt. Und dann könnte ich manchmal einfach nur ko….. (tschuldigung).

Sollte jemand also nur auf Seitenklicks aus sein, muss er einfach bei jedem Beitrag und jedem Bild – ganz egal, worum es geht – die Verschlagwortung #Sex eingeben, und die Zahlen schnellen in die Höhe. Aktuell gibt es noch die vegane Welle und den Tierschutz, welche fast den gleichen Hype auslösen. #vegan und #Tierschutz – und die Klicks springen wie blöd. Nur dass es bei diesen Themen nicht ganz so widerlich ist. Denn ich stelle mir – mit meiner blühenden Phantasie – immer die kranken Typen hinter den Suchbegriffen vor. Und dann wird mir speiübel. Ich möchte nämlich auf meinen Seiten nur Leute, die auch wirklich lesen wollen, was ich schreibe. Auf die anderen verzichte ich gerne!

Ach ja – die Schlagwörter für diesen Artikel sind #Sex, #Tierschutz und #vegan…mal schauen, ob es funktioniert! Das ist also ein Test um zu schauen, was mit der Klickzahl passiert. Ich bin ja mal gespannt…

53 Gedanken zu „Schlagworte

  1. Wieder etwas gelernt, verschlagworten steht im Duden, kannte das Wort als solches nicht einmal. 😉 Schade dass sich deine These nicht bewahrheitet hat, aber dann brauche ich unter meinen Blog wenigstens keine dummen Schlagwörter setzen sondern kann passende nehmen. 😉

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  2. Hihi, ja, mit der Zeit sammeln sich wirklich viele wundersame Suchworte an, wenn man bloggt.
    Auf Platz eins befindet sich für meinen Blog „14 jährige fingert sich“, dabei habe ich nur einmal einen schlechten erotischen Roman rezensiert. Interessanter ist dann schon eher „wie benutze ich ein notizbuch“ oder „tattoo vorlage ich habe keine freunde ich habe familie“.

    Liebe Grüße, Tinka 🙂

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  3. unfassbar ist, dass mein folgender beitrag von anfang an und immer der meist gelesene ist:
    (suchbegriffe: wie erhängt man sich richtig, henkersknoten, anleitung zum erhängen)
    https://campogeno.wordpress.com/2013/05/25/wie-erhange-ich-mich-richtig/
    im sommer immer sehr oft besucht:
    (suchbegriffe: fkk-urlaub, bilder fkk, urlaub mit den hund)
    https://campogeno.wordpress.com/2013/08/08/wir-machen-urlaub-im-fkk-dorf/

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  4. Bei mir steht immer „unbekannter Suchbegriff“… Eigentlich könntest du dich doch freuen, wenn die Leute dann deinen Beitrag lesen und merken, dass es auch andere Meinungen dazu gibt. Vielleicht bekehrst du den einen ist anderen mit deinem Blog 🙂

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    • Hä, inbekannter Suchbegriff? Das check ich jetzt nicht. Wie wirft man eine Suchmaschine mit einem unbekannten Suchbegriff an?? Oh weh, bekehren – bitte nicht. Zum Nachdenken bringen, ja, lachen, ja…aber bekehren….? Ich bin doch keine Pfarrerin …. *lach* 🙂

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  5. Manches sind vielleicht nur Autoren auf Recherche? Das wäre doch ein beruhigender Gedanke, oder? Ich habe selbst schon sehr merkwürdige Dinge recherchiert, wenn ich an einer Idee dran war. Von Krimiautoren weiß ich, dass sie höchst suspekte Suchanfragen starten.
    Ich fürchte, AutorInnen sind eher ein Randphänomen, aber uns gibt es 🙂

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  6. Es geht auch ohne diese Schlagworte. Verrückte kommen von überall her… Miranda hat sich schon gewundert, über was für seltsame Suchbegriffe, durchgeknallte Leute, auf ihrem Blog gelandet sind. Sie hat darüber einen Bericht geschrieben. Wenn Du lachen willst, dann klick einfach mal hier:
    https://hilfefuermiranda.wordpress.com/2015/01/05/miranda-meint-menschen-sind-lustig/

    Viel Spaß!

    LG
    Susanne

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  7. seit ich einen Blog führe, weiß ich um die Abgründe des Internets. Das war mir vorher nicht so bewußt. Ich hatte wohl einen verklärten Blick auf die wunderbare Welt des Netzes und habe mich sogar nicht geschützt. Nun bin ich vorsichtiger und habe auch wieder Spaß am Bloggen.

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