Die Sache mit…

…den Abfallsäcken.

Keine Ahnung, wie andere Länder das handhaben, aber in der Schweiz ist auf den Abfallsäcken eine Gebühr drauf. So wird die Abfallentsorgung mit der Gebühr (und dem Kauf der Säcke) gleich bezahlt. Dies hat zur Folge, dass die Abfallsäcke ziemlich teuer sind und gerne geklaut werden. Deshalb mussten die Händler sich etwas einfallen lassen und haben die Säcke nun nicht mehr in der Auslage in den Regalen, sondern hinter den Kassen deponiert. Man muss also, wenn man Abfallsäcke braucht, an der Kasse explizit danach fragen und dann werden diese auch sogleich getippt.

Für mich heisst das, dass ich die dummen Dinger ständig vergesse. Also eigentlich gehören die Abfallsäcke vermutlich zum meistvergessenen Artikel überhaupt. Schliesslich rennt man mit seinem Einkaufszettel durch die Gänge, packt in den Einkaufswagen, was drauf steht und stellt sich dann in die Schlange an der Kasse. Dann wird aufs Förderband gepackt, in die Taschen verstaut und die Brieftasche gezückt, um möglichst nicht noch lange im Weg rumzustehen. Ab in den Kofferraum mit all den Einkäufen und zu Hause heisst es reinschleppen. Alles wird an seinen Ort verstaut und dann … kommt das übliche: „Oh nein, nicht schon wieder!“ Die Abfallsäcke sind einmal mehr nicht mitgekommen. Und was ich so höre, bin ich nicht die einzige, der es andauernd so geht. Sogar meinem versierten Einkaufs-Göttergatten passiert es hin und wieder, dass er beim Blick in den gähnend leeren Abfalleimer stöhnt: „Mist, jetzt hab ich die dämlichen Abfallsäcke schon wieder vergessen.“

Und wenn man dann zurück ins Geschäft fährt, um diese noch zu holen, so begegnet man meistens mindestens einer Person, welche ebenfalls nur mit der Rolle Abfallsäcke in der Schlange steht. Geteiltes Leid ist halbes Leid! 🙂

27 Gedanken zu „Die Sache mit…

  1. Da gäb’s die einfach Möglichkeit, das mit auf den Einkaufszettel zu schreiben ?? 😉
    Und damit man das nicht vergisst, irgendwo einen großen Zettel hinhängen mit „Abfallsäcke ???“.
    Und damit man DAS nicht vergisst, noch einen Zettel mit ………… usw usf

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  2. Kunde: „Ich hätte gern die Müllsäcke.“
    Verkäufer: „Das ist aber nett, dass Sie unseren Müll heraustragen wollen…“

    Nur so ein Kopfkino-Schnippsel.

    Andere Länder, andere Sitten. Ich finde den Gedanken nicht schlecht, dass derjenige mehr zahlt, der auch mehr Müll produziert. Vielleicht verändert sich diesbezüglich die eigene Einstellung dazu. Fies ist es nur, wenn man an die Windelberge denkt, die so ein Baby produziert.

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  3. trennt ihr denn den Müll auch?
    Wir haben für jede Art Müll eine Tonne: gelb für Plastik und recyclebaren Müll, grün für kompostierbaren Müll und grau für den Restmüll (Kippen, Pampers usw). Dann noch die Papiertonne.
    Erstere werden alle 14 Tage im Wechsel geleert, die graue und die Papiertonne alle 4 Wochen. Klappt gut.

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