Ausnahmezustand an Silvester

Müde, voller Eindrücke und extrem nachdenklich sitze ich für einmal am Laptop. Mir ist auch überhaupt nicht nach einem lustigen Artikel zumute. Da bin ich meiner Lieblingsstadt Hamburg, zusammen mit meinen Lieben, und bin trotzdem ziemlich kaputt. Warum? Weil ich in der Silvesternacht dachte, wir hätten uns in ein Kriegsgebiet verirrt! Und dabei waren wir am Jungfernstieg – am Alsterbecken – auf der Gasse, wo die Weihnachtsmarktbetreiber ihre Zelte auch in der Silvesternacht noch betrieben und wo DJ’s Musik auflegten. Klingt prima … war es zum Schluss aber nicht mehr!

Das offizielle Silvester-Party-Gebiet war mit Gittern abgesperrt und von der Strasse getrennt – zum Schutz der Menschen. Wenn man aus der U-Bahn kam, prüften Security-Leute die Taschen und alles, was auch nur annähernd die Optik aus dem arabischen Raum hatte, wurde unter die Lupe genommen. Irgendwie verständlich, nach dem Attentat in Paris und allem, was im 2015 geschehen ist.

Innerhalb des Gitterbereichs war es strikte untersagt, Feuerwerke zu zünden. Ausserhalb des Gitters (auf der abgesperrten Strasse) wurde aber geballert, was das Zeug hält. Und auch ein Gitter vermag bekanntlich Querschläger nicht von den Menschen fernzuhalten. Ein dicker Rauchmantel legte sich über den Jungfernstieg. Und ich muss zugeben, dass ich noch nie in derart viele Gesichter geschaut habe, welche jenen aus dem Fernsehen (Flüchtlingen) doch sehr ähnlich sahen. Und ich hatte das Gefühl, nicht sehr viel Deutsch gehört zu haben. Eher so Laute wie „Hammam-Allhammam-Chrammhamm“ waren dauernd um uns herum. Und NEIN: Ich bin keine Rassisstin, aber es war unheimlich.

Je später der Abend wurde, umso dichter wurde das Gedränge und die DJ’s mussten mehr als einmal drohen, die Musik auszumachen, wenn noch einmal ein Böller innerhalb der Menschenmenge abgefeuert würde. Irgendwie eine ziemliche Farce, denn ich hatte das Gefühl, dass dort so ziemlich jeder gemacht hat, was er wollte.

Um Mitternacht stieg dann das offizielle Feuerwerk auf der Binnenalster und … es war dabei kaum von dem Geknalle und den „wilden“ Feuerwerken rundherum zu unterscheiden. Ich fühlte mich wie im Krieg. Und ich war heilfroh, als wir nach dem Feuerwerk beschlossen, so schnell wie möglich zur U-Bahn und nach Hause zu kommen. Dumm nur, dass die gefühlt anderen 10’000 Menschen dasselbe auch wollten … und zwar aus einem Nadelöhr, welches die Security künstlich mit Gittern hergestellt hatte. Und noch viel dümmer, dass der Druck der Menschen derart gross wurde, dass die Security mit ihren Gittern diesem Druck auch nichts mehr entgegnen konnten. Zu Beginn wurden wir noch gemeinsam einfach in eine Richtung geschoben – irgendwann wurde der Druck so gross, dass wir einander verloren und nur mein Sohnemann und ich uns noch gegenseitig an den Jackenärmeln hielten und hofften, heil rauszukommen. Dabei wurden sogar Kinder aus der Menschenmenge gezogen, welche sonst vermutlich totgetreten worden wären. Mich ergriff die totale Panik, denn alle um mich herum schrien irgendwelche komischen Sprachen – an meinem Körper waren unzählige Hände, die sich festzuhalten versuchten und ich war plötzlich eingeklemmt zwischen einem losen Gitter und der Menschenmenge. Mein Bein verkeilte sich zwischen Gitterstäben und ich wusste, wenn ich jetzt hinfallen würde, wäre es geschehen… Ich zerrte, riss und drückte mit aller Kraft und kämpfte verzweifelt, um bloss nicht in der Menschenmenge unterzugehen. Dabei wurde die Luftnot irgendwie immer grösser, denn der Druck der Menschen drückt auf alle Körperteile. Ein schreckliches Gefühl!

Und als ich es „geschafft“ hatte und inmitten von abgeranntem Feuerwerk, Geknalle und kreischenden Menschen auf der Strasse stand, fing ich an zu zittern und ein Heulkrampf schüttelte mich durch. Mein Sohnemann war der erste, an welchem ich mich festhalten konnte und der kurz nach mir aus der Menge rauskam. Die anderen der Familie waren vor uns rausgekommen und wir hatten keinen Plan, wo sie waren. Wie gut, dass es Handys gibt. Ich wurde auf dem Nachhauseweg von x Heulkrämpfen geschüttelt und war danach wie erschlagen. Und ich habe Mühe, diese Bilder in meinem Kopf zu sortieren. Tausend Fragen schwirren rum:
Warum macht man Gitterabsperrungen nicht auf, wenn Menschenmengen dagegendrücken um nach draussen zu gelangen?
Warum riskiert man, dass Leute totgetrampelt werden, wenn man einfach nur die Absperrung aufmachen könnte?
Warum finden Menschen, die aus Kriegsgebieten kommen, dieses Geknalle schön?
Wie kommt es, dass man Kleinkinder und Babys in Kinderwagen diesem Zustand aussetzt und deren Sicherheit riskiert?
Wie kann ein solcher Anlass (der jährlich stattfindet) derart schlecht unter Kontrolle gehalten sein?
Warum hatte auch ich auf einmal das Gefühl, in jedem fremden Gesicht einen vermeintlichen Feind oder gar Attentäter zu sehen?
Fragen über Fragen und die Gewissheit, dass ich mich nie wieder zu Silvester an so einen Ort wagen werde. Und genauso die Gewissheit, dass die Geschehnisse von 2015 viel in meinem und im Kopf vieler anderer Menschen verändert haben. Die Angst schwingt irgendwie immer mit und – wird auf einmal zur Panik. So hatte ich mir die Silvesternacht definitiv nicht vorgestellt. Mit zugeschwollenen Augen, verheult, panisch, kaputt und jetzt mit Muskelkater und Kopfschmerzen … obwohl ich keinen Tropfen Alkohol hatte. Da bleibe ich das nächste mal lieber daheim und kuschle mich im Pyjama vor der Glotze gemütlich mit Göga und Tieren ein!

81 Gedanken zu „Ausnahmezustand an Silvester

  1. ALS @modepraline
    Als ich deinen Bericht las,.. War das ein Gefühl, als hätte ich in der Silvesternacht neben dir gestanden.
    Ich war auch dort… An der Alster,…
    Mir ist es sehr ähnlich ergangen. So etwas will keiner erleben.
    Das war alles absolut beängstigend. Als das Tor dann, nach gefühlten Stunden in einem immer grösser und enger werdenden Pulk von Menschen, endlich aufging, wurde ich auch von meinem Freund getrennt. Er wurde mit der Menge mitgerissen und ich gegen eine grosse Pflanzschale gedrückt. Dort verweilte ich gemeinsam mit einem russischen Paar, bis die Flut abebbte.
    Dachte ich…. Kaum war der erste Schwung Leute draussen,.. schossen die Menschen, von draussen hinein. Erst dann hab ich mich auf den Weg gemacht aus diesem Chaos.
    Nachdem ich meinen Freund wieder gefunden hatte, sind wir nur noch weg.
    Für mich steht auch fest, ….. Nie mehr Silvester mit vielen Menschen .

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    • Oh weh – tönt auch nicht gerade toll. Ich werde das auch nie wieder tun. Seid ihr einheimisch? Weil die Einheimischen haben uns gesagt, dass man an Silvester nur an die Alster oder den Hafen gehen, wenn man entweder Tourist oder total bescheuert sei. Wir sind nun schlauer. Never ever again. Ich hoffe, Du hast es verdaut! Danke für Dein Feedback! 🙂

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  2. Der Vorteil an solchen nicht unbedingt erlebenswerten Situationen ist, dass das neue Jahr nun recht viel Potential hat, sich bessern zu können.

    Ich meide solche Ansammlungen eben aus den oben geschilderten Gründen. Es reicht mir schon, wenn mir von hinten ein fetter (hoffentlich nur fehlgeleiteter!!!) Böller entgegengekullert kommt und sich anschickt, in meiner Nähe explodieren zu wollen.
    Unverzeihlich ist für mich, wenn dies aus einer niederträchtigen Absicht heraus generiert worden wäre. In solchen Fällen ist wiederum meine Zündschnur recht kurz. Da könnte ich mich aufregen.

    Ich mag daher so buntes Zeug, das nicht so viel Lärm veranstaltet (aber leider viel Rauch in die nördliche Hemisphäre absondert)…und Knallerbsen.

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  3. Ich bin froh, dass du und deine Familie da heile raus gekommen seid. Meine Cousine war 2010 bei der Loveparade in Duisburg mit in dem Tunnel und nur weil ihr jemand geholfen hat, wurde sie nicht auch nieder getrampelt. Solche Mesnschenmassen sind wirklich erschreckend.

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  4. Das war also, wie du schon angedeutet hast, definitiv der falsche Platz für Silvester.
    Für meinen Teil muss ich sagen, dass ich immer schon Menschenansammlungen nicht mochte. Etwas zu genießen, und Menschenmassen, das geht für mich nicht zusammen. Und bedrohlich fand ich es immer schon, weil man eine Masse im Ernstfall nicht steuern kann.
    Ich war gestern zuhause in meiner Kleinstadt. Wunderschön und ein tolles Feuerwerk.

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  5. Das war sicher kein schöner Jahresbeginn. Aber ich kann keine so großen Menschenmassen mehr ab und nicht für Geld und gute Worte hätte man mich ans Brandenburger Tor bekommen. Nach Paris ist alles anders und die Warnungen vor neuen Terrorveranstaltungen nehme ich sehr ernst.
    Die Knallerei, die bei uns auf dem Lande schon stark ist, brauche ich wirklich nicht.
    „Da bleibe ich das nächste mal lieber daheim und kuschle mich im Pyjama vor der Glotze gemütlich mit Göga und Tieren ein!“
    Wir waren um Mitternacht bei unseren Nachbarn am Lagerfeuer, da war die halbe Straße zusammen gekommen, haben gemeinsam angestoßen und haben uns dann wieder unserem vorübergehend eingesperrten Hund bei lautem Fernsehgebrabbel gewidmet.
    Dank einer Schlaftablette konnte ich sogar prima schlafen.

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  6. Das war ja wl echt übel.
    Allerdings wäre ich nie auf die Idee gekommen auf den Jungfernstieg zu gehen.
    Auch hier würde ich nicht zu den Großveranstaltungen gehen. Auch ohne Vorwarnung nicht.
    Liegt aber daran, dass ich solche Menschenmassen nicht so gern mag.

    Trotzdem, alles alles Liebe für dich zum neuen Jahr. Ich hoffe, du hast dich wieder halbwegs bekrabbelt von dieser Nacht.

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  7. Liebe Daniela ich kann dir nach fühlen und sehe alles vor meinem geistigen Auge…. Niemals wäre ich gestern Abend /Nacht in irgendein Getümmel gefahren… Sicher nicht in Grosstädte und neuralgische Punkte. Ich mag sowieso keine Menschenmassen, die sind für mich immer schon wenig kontrollierbar und jetzt erst recht….sich fremd fühlen im eigenen Land oder im gewählten Zuhause ist schlimm und hinterlässt ein Gefühl von Hiilflosigkeit. Es tut mir sehr leid, dass du dieses Erlebnis machen musstest. Es geht uns alle an und macht Angst. Trotzallem wünsche ich dir und den Deinen von Herzen a very happy new year. Herzlich Esther aus dem schlaraffenland.ch 🙂 (ich will nach München in den nächsten Tagen und bin schon froh, dass ich nicht zum Bahnhof muss…. Soweit bin ich schon)

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    • Danke, liebe Esther. Ja, München wäre letzte Nacht eine schlechte Wahl gewesen, dort waren ja offenbar Typen unterwegs (die festgenommen wurden), welche ein Attentat geplant hatten. Am wohlsten ist mir echt daheim! 🙂 Happy new year ins Schlaraffenland! 🙂

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  8. Ein einziges Mal war ich um 24.00 Uhr an den Landungsbrücken. Es war nichts organisiert und voller als auf einem Popkonzert. Betrunkene ASIS haben Chinaböller in die Menge geschmissen… da ich mein Glück und meine Schutzengel nicht überstrapazieren möchte gilt für mich „kein Sylvestertourismus Weltweit“,auch bei Karneval bin ich raus. Schade Dani, dass dein Sylvester 2016 so dramatisch verlaufen ist, wenn du Heute eine nächtliche Stadtrundfahrt machen würdest, könntest du kaum fassen wie schön diese Stadt sein kann außerhalb von Massenveranstaltungen… friedliche Neujahrsgrüße vom Blumenmädchen und alles Liebe 😀

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  9. Ich selbst bin gestern Abend zuhause geblieben und habe mit meiner Familie lecker Fondue gegessen, aber aus den Nachrichten habe ich auch vereinzelt von den ganzen Sicherheitsmaßnahmen gehört. Die Bilder von den schwerbewaffneten Sicherheitsleuten am Bahnhof haben mich zum Kopfschütteln gebracht. Ich hatte irgendwie Angst. Und ich finde es auch immer unangenehm, wenn um mich herum Menschen in fremden Sprachen miteinander sprechen. Man selbst fühlt sich dann fremd und unwohl.

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    • Damit Sprachen nicht fremd bleiben, kann man sie und ihre Sprecher kennenlernen.
      Den fremdsprachig sprechenden Menschen geht es wahrscheinlich nicht anders: Sie fühlen sich vielleicht auch fremd und unwohl unter all den anderssprachigen Menschen und sind froh, ihre Sprache mit jemandem sprechen zu können.

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      • Da hast du total recht. Allerdings ist das meistens nicht so einfach. Es sind ja nur kurze Momente in denen man die fremde Sprache wahrnimmt. Ob im Supermarkt an der Kasse oder beim Vorbeigehen im Einkaufzentrum.

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      • Letztens hat ein Pärchen eine Sprache gesprochen, die ich absolut nicht zuordnen konnte. Ich bin hingegangen und habe freundlich gefragt, welche Sprache sie sprechen. Ich bekam eine freundliche Antwort zurück. Jetzt weiß ich, wie Rumänisch klingt.
        Es ist ganz einfach, wenn man will 😉

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      • Ich meine gar nicht, dass ich die Sprachen zuordnen möchte. sondern dass ich mich unwohl fühle, wenn ich nichts verstehe. Beispielsweise im Urlaub. Als ich in Spanien war, fühlte ich mich beispielsweise total fremd, weil ich nichts verstanden habe. Und natürlich war ich auch irgendwo fremd. Aber in Deutschland ist dieses Gefühl der Fremde zu sein, irgendwie ungewohnt. Wenn du verstehst, was ich meine 🙂

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      • Ich verstehe, was du meinst. Für mich ist das eine Sache der Einstellung. Ich würde hinterfragen, warum ich mich unwohl fühle: Vielleicht weil ich glaube, dass schlecht über mich geredet wird? Das würde aber mehr über mich als über mein Gegenüber aussagen. Oder weil ich etwas Wichtiges verpassen könnte? Oder, oder…
        Ich empfinde es meistens als angenehm, wenn Menschen andere Sprachen sprechen. Ich verstehe nicht alles oder nichts, was nicht immer ein Nachteil ist, wenn man an die geistreichen Telefonate denkt, die in der Öffentlichkeit geführt werden. Und wenn ich eine Sprache lerne, freue ich mich, wenn ich Brocken verstehe oder zumindest die Sprache erkenne. Das motiviert mich.
        Ich freue mich auch über die Vielfalt direkt vor meiner Haustür: Ich muss nicht in andere Länder fahren, um andere Kulturen und Sprachen kennenzulernen 🙂

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      • Mit der Motivation – das kenne ich. Bei mir ist es so, dass ich irgendwie alles und jeden einschätzen möchte. Es ist für mich beruhigend, wenn ich vertraute Worte höre und merke, über was die Leute reden. Nicht im Detail, aber so ganz grob. Ob beispielsweise gestritten wird oder gerade diskutiert wird, welche Sorte Schokolade eingekauft wird. Wenn man die anderen Leute einschätzen kann, dann kann man auch die Situation allgemein einschätzen und beurteilen, ob man sich beispielsweise wohl fühlt. Wenn dieser Vorgange des Abwägens allerdings nicht ablaufen kann, weil man die Leute nicht versteht, dann breitet sich automatisch ein Gefühl des Nichtwissens aus, welches mit unruhig werden lässt. Natürlich nicht extrem, aber ich empfinde es als störend, wenn ich jemanden nicht verstehe. Natürlich liegt das nicht an den anderen Menschen, sondern allgemein daran, dass es so viele verschiedene Sprachen gibt. Oftmals versuche ich zu erraten, worüber die Menschen gerade sprechen. Weil ich noch nicht einmal höre, ob sie wütend, traurig oder fröhlich sind. Und das behagt mir.

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  10. “Ich bin keine Rassistin, ABER” – ist ein Gebilde das du ganz schnell aus deinem Sprachschatz streichen solltest. Da kommt nie was gutes dabei raus.
    “Warum finden Menschen, die aus Kriegsgebieten kommen, dieses Geknalle schön?”
    Dazu kann ich echt gar nichts sagen, das ist so unglaublich dumm das ich wirklich nochmal nachlesen musste ob du das wirklich geschrieben hast. Ich hoffe mal so Blödsinn kommt bei dir nur aus dem Schock heraus.

    Mit deinem Bedenken zum Sicherheitskonzept kann ich mich aber gut anfreunden. Ob das Gitter zu öffnen die Situation wirklich verbessert hätte kann ich nicht beurteilen. So oder so wurde da aber bei der Planung versagt. Tut mir echt Leid dass du das erleben musstest, und finde ich gut dass du sowas auch anprangerst. Die Loveparade ist noch nicht so lange her dass man das schon wieder vergessen haben sollte.

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    • Ich finde nicht, dass das DUMM war, was ich da sage – im Gegenteil! Und es kommt auch nicht aus dem Schock heraus….ich meine….wenn ich irgendwo her käme, wo es ständig knallt und ich nie wüsste, ob ich morgen noch lebe…würde ich da selber dieses dämliche Geknalle an Silvester dann lustig finden … und selber auch noch solche Geschosse in die Luft jagen? Wohl eher nicht! Und der Satz: Ich bin keine Rassistin, ABER….der bleibt GENAUSO stehen…denn nach dieser Nacht sehe ich manches anders! Wie gut, dass jeder schreiben kann, was er möchte!

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    • Wenn Modepraline schreibt: Ich bin wirklich keine Rassistin, aber ….. ist das ihr gutes Recht, sich so auszudrücken, wie sie es empfunden hat. Dann ist man noch lang nicht rechtsradikal. Mach Du Dir mal Gedanken über Dein Geschreibsel, ob Du da nicht ein wenig übergriffig geworden bist, von wegen DUMM und aus dem Sprachschatz streichen. Hast Du in Deine Wohnung schon ein paar Menschen aus den Kriegsgebieten aufgenommen, dann ist es gut, dann darfst Du so schreiben, Wenn nicht, dann halt den Ball flach.
      im Übrigen wünsche ich Modepraline ein gutes neues Jahr. Das musste ich kommentieren, das kann ich nicht so einfach stehenlassen.

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  11. …..ich würd‘ jetzt gern…..hm…..es tut mir sehr leid…..richtige Worte mögen grad nicht einfallen…..kein schöner Eindruck, den mein Land dadurch bei dir hinterlässt…..hach…..ich drück dich jetzt einfach mal…..das Leben, wie wir es kannten, verändert sich sehr…..sehr nachdenkliche Grüße ❤

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