Sommerzeit

Die Uhren sind mal wieder alle umgestellt – und wie jedesmal hat mein Biorhytmus vergessen, diese Umstellung netterweise mitzumachen. Echt jetzt? Ich meine, wir reden hier von einer kleinen winzigen Stunde, die man uns klaut – aber mein Körper stellt auf Jetlag. So ein Quark… Es ist zwar wunderbar, dass es abends nun so lange hell ist und die Tage sich irgendwie einfach sommerlicher anfühlen. Aber was nützt mir das, wenn ich wie eine Halbtote durch die Gegend schlurfe, weil meinem Körper wohl mehr als nur eine Stunde fehlt? Kann das überhaupt sein – medizinisch gesehen meine ich!? Wenn ich nämlich jemandem sage, ich sei seit der Zeitumstellung neben der Spur, dann höre ich immer dasselbe: „Oh, Du auch? Mir geht es genauso!“

Ich reise grundsätzlich ja nicht gerne – und wenn doch, dann sicher nicht über mehrere Zeitzonen. Schliesslich bin ich biorhytmisch total unflexibel. Wenn mich schon eine Stunde umhaut, wie sollte ich da mehrer Stunden überstehen? Ich frage mich heute noch, wie ich die Reise nach Australien in jungen Jahren überleben konnte. Damals sind der Göga und ich nach der Rückkehr mehrere Tage und Nächte verkehrtrum gewickelt durch die Tage gewandelt. Nachts topfit, tagsüber todmüde! Richtig übel. Aber das waren ja auch 12 Stunden Verschiebung. Und jetzt reicht eine Stunde, um mich zu quälen.

Könnte ich bitte die Stunde zurückhaben? Mein Körper findet das ätzend und mein Kopf demzufolge auch! Dieses ewige Vor und Zurück ist doch nun wirklich für die Katz!

22 Gedanken zu „Sommerzeit

  1. Man glaubt es kaum, aber die 1 Stunde verhagelt nachgewiesenermassen den Biorhythmus. Bitte sehr. Im übrigen bist du ja Löwin und die reagieren ganz besonders empfindlich auf so einen Quark, Zeitverschiebung gibt’s schließlich in der Savanne auch nicht. Mit besten Grüßen, Leidensgenossinlöwin!

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  2. Es wär doch mal interessant, bei der Zeitumstellung, die eigenen Uhren unverändert zu lassen, und so zu tun, als hätte sich nichts geändert. Dann würde das ja keinerlei Auswirkung haben, und alles wäre gut. Nur mal so als Experiment. Man würde dem Körper damit vorspiegeln, alles wäre unverändert.
    Man könnte das nicht endlos so machen, das ist klar. Aber man könnte zumindest herausfinden, ob man sich da nicht was vormacht mit diesem „neben der Spur“ nach der Zeitumstellung.
    Wer gleich früh morgens zur Arbeit muss, könnte dieses Experiment natürlich nicht mitmachen.
    Aber alle anderen schon, denn es wäre ja letztlich egal, ob man jetzt um 12 in die Arbeit geht oder schon um 11 (lt. der eigenen Uhr, die da in der Küche hängt).

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