Reisen mit Hund

Leute, was habe ich mich gestresst gefühlt bei dem Gedanken, unseren Hund mit dem Auto in die Ferien mitzunehmen. Die Idee kam eigentlich vom Göttergatten. Ich wollte nämlich Ellie in Hundeurlaub geben – der Göga sah das ganz anders. „Die kommt mit uns, basta!“ Da wäre noch zu erwähnen, dass das jener Göttergatte ist, der eigentlich partout keinen Hund haben wollte. Ellie hat sich definitiv einen Platz in seinem Herzen erschlichen. Die kleine Motte knackt alle Herzen mit ihrem Killerblick.

Also, wie gesagt: Ich war schon mal prophylaktisch sehr gestresst und sämtliche Horrorszenarien in Bezug auf den armen Hund habe ich im Kopf durchgespielt. Und die fahrtechnischen Horrorszenarien traten auch schon weit vor Zürich ein – Stau, Stau und nochmal Stau. Und Ellie? Ich würde mal sagen, dass ihr das so ziemlich schnurzegal war. Sie lag total relaxed auf der Rückbank (angegurtet) in ihrem Bettchen und hob hin und wieder mal den Kopf, um zu checken, ob die Leinenhalter noch da sind. Ansonsten interessierte sie herzlich wenig, dass die Reise über fünf Stunden dauerte. Auch die beiden Pipi-Stops waren unseretwegen – Ellie sah die Sache sehr entspannt. Schliesslich hatte Frauchen ja den Trinknapf und die Leckerlies im Auto. Und das hauseigene Bettchen. Was also sollte sie da stressen. Und ihren Kopf legte sie direkt in die Lüftung der Klimaanlage … ich könnte mein Kopf nie im Leben mehr bewegen. Ellie fands offenbar cool (Wortspiel?).

Ja – und nun ist Ellie das erste mal Hotelhund. Und auch hier bin ich vermutlich wieder mal weit gestresster, als sie. Ich will ja nicht, dass sie jemanden stört. Sie schnuppert sich aufgeregt durch die Hotelhalle, durch die langen Gänge, durch den Garten, das „neue Zuhause“ und die fremden Wälder. Eigentlich hat sie die Nase chronisch einen Millimeter über Boden und sieht aus wie ein Staubsauger mit Fell. Ich weiss, was ihr jetzt denkt: Kinder gross und jetzt geht das Ganze mit einem Vierbeiner von vorne los. Recht habt ihr – und ich würde sie trotzdem nciht mehr hergeben! 🙂

6 Gedanken zu „Reisen mit Hund

  1. Ich stell mir das wunderschön vor, wenn es so stressfrei funktioniert. Leider gibt es auch andere Fälle. Sprich Vierbeiner, die das Autofahren absolut nicht vertragen, weswegen Urlaub dann zu einem Fremdwort mutiert. Denn den Liebling alleine lassen oder gar woanders hingeben, das käme absolut nicht in Frage. So war es damals zumindest.

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  2. Wir fahren immer mit Hund in den Urlaub, ich könnte NIEMALS 3 Wochen auf ihn verzichten, dem Hund ist es doch egal wo er ist, hauptsache die wichtigen Personen sind dabei. Wir fahren immer 1000 km in unser Urlaubsdomizil, oft will unsrer gar nicht aus seiner Box bei Stopps. Dein Hund findet es einfach toll, ich muss bei neuen Gerüchen bei unserem Rüden nur aufpassen, dass er nicht meint er müsste seine Marke setzen, da ist es ihm egal ob das draußen oder drinnen ist…..:-)

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  3. Ja genau, haben wir auch erlebt und zu allem Übel hatten die Hotelzimmer noch Teppiche ! Aber auch unsere Emely hat mit 6 und 8 Monaten die Hotelferien genossen und alles klappte tip top. Ich denke auch die Hund wissen wann sie sich benehmen müssen, wie früher die Kinder ! 😉

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