Back home

Ferienende ist ein Wort, welches eigentlich grundsätzlich verboten gehört! Leider hat sich das hässliche Wort aber in unserem Vokabular festgebissen und lässt nicht mehr los. So kam es, dass auch unsere wunderschönen Tage im Tirol zu Ende gingen – und nun sind wir wieder zu Hause.

Wer zum Geier hat den Satz erfunden, dass es zu Hause am schönsten ist?

Ich lege mein Veto ein. Was ist schön daran, wenn man nach ein paar Stunden zu Hause schon wieder Ferien nötig hätte? Da warten Waschberge, Katzenhaare, ein Berg Rechnungen zum Bezahlen, jede Menge Post zum Abarbeiten und tausend Dinge, die wieder an ihren Ort versorgt werden müssen. Ich finde das nicht schön!

Es ist jedesmal das gleiche. Und jedes mal denke ich, dass ich am liebsten gar nicht auspacken und sofort wieder abreisen möchte. Irgendwie ist da was verkehrt. Nach den perfekten Urlaubstagen erscheint das Zuhause irgendwie so öde. Wieder selber waschen, wieder selber die Betten machen, wieder selben einkaufen, wieder selber kochen, wieder Termine koordinieren und im Kopf wieder Stress spüren. Und ob all dem fängt der Magen an zu knurren. Man öffnet den Kühlschrank und der ist … ach jaaa: gähnend leer! Also kommt der bereits ritualisierte Nachurlaubs-Pizzaexpress zum Einsatz.

Und dann sitzen der Göttergatte und ich am Küchentisch, vor uns die Kartonschachteln mit unseren Pizzen drin und schwelgen in Erinnerungen von lecker serviertem Essen zusammen mit unseren Lieben im weltbesten Lieblingshotel. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, zum Glück!

 

14 Gedanken zu „Back home

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