Wer kommt mit?

TV-Nachrichten, Zeitungsberichte und Radiostationen sorgen dafür, dass wir auf gar keinen Fall zu optimistisch werden. Klar, das ist der Job der Journalisten. Sie müssen uns darüber aufklären, was in der Welt passiert. Aktuell ist das nicht gerade wenig. Tagtäglich gibt es neue Kriege, neue Verbrechen und die Dimensionen an Gruselphantasien nehmen ganz neue Ausmasse an. Ich frage mich manchmal, ob da wirklich Menschen am Werk sind. Aber: Ja, denn der Mensch ist nunmal das einzig derart kranke Wesen auf diesem Planeten.

Und dann gibt es jene Tage, an welchen ich meine kindliche Phantasie wieder aktiviere und mir meine eigene Welt zusammenbastle. Im Kopf, wohlverstanden. Aber wenn es real wäre, wer käme mit? Es würde folgendermassen aussehen:

Ein grosses Haus, welches witzigerweise nur aus Dachwohnungen besteht (also quer gebaut….oder so ähnlich). Rundherum ist alles topfeben (keine Berge), aber jede Menge hübscher kleiner Cafés, in welchen lauter Menschen wirtschaften, die ihren Job lieben. Und all diese Menschen lieben Tiere, weshalb natürlich Katzen um die Häuser streifen, Lamas frech durch die Fenster gucken und Hunde miteinander spielen.

Ein grosser Gemeinschaftsbereich mit Restaurant (und einem riesigen Buffet) ist das Zentrum meines Penthousedorfes. Dort kann man sich treffen und miteinander lachen. Man muss aber nicht. Wer seine Ruhe haben möchte, zieht sich einfach in sein Penthouse zurück. Übrigens gehören eine Käserei, eine Metzgerei, eine Bäckerei und eine Konditorei gleich um die Ecke zum Ganzen dazu. Und jede Menge kleiner aber feiner Geschäfte, in welchem man alles findet, was man eigentlich überhaupt nicht braucht.

Ach ja: Direkt am eigenen See im hübschen Park liegt eine kleine Wellnessanlage mit Massagezimmern und Saunabereich. Selbstverständlich ist alles in Holz gehalten und mit Glitzerleuchten ausgestattet. Es duftet nach einer Mixtur aus Vanille, Kokos und Kaffee.

Jedes Penthouse ist mit einem Fernsehgerät ausgestattet. Dort laufen 24 Stunden Kinofilme – in erster Linie Komödien, Actionfilme und Tierfilme. Nachrichten gibt es keine. Und in den wunderbaren Boxspringbetten schläft es sich unfassbar gut.

Man arbeitet im übrigen miteinander, füreinander und in gesundem Masse. Dabei handelt es sich mehrheitlich um Arbeiten, welche der Selbstversorgung dienen. Es regnet jede Woche eine Nacht lang (für die Natur) und sonst ist es immer rund 22 Grad warm. Nachts kühlt es ab, sodass man wunderbar schlafen kann.

So, und jetzt noch einmal meine Frage: Wer kommt mit?

26 Gedanken zu „Wer kommt mit?

  1. „[…] gehören eine Käserei, eine Metzgerei, eine Bäckerei und eine Konditorei gleich um die Ecke zum Ganzen dazu.“

    Die Kalorientiere haben aber Hausverbot auf dem gesamten Areal!

    Prinzipiell wäre ich auch mit an Bord, würde jedoch auf die Glitzerleuchten verzichten.
    (Im Gegenzug hätte ich jedoch gern Feenstaub-Spender an jeder Ecke. 😉 )

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  2. Da wäre ich auch sofort dabei!
    Mal mit Spaß im Café helfen, mal heimwerkeln und bauen… Tiere sowieso… *hach* klingt gut! Ich würde nur auf einen großen Kamin im Gemeinschaftraum bestehen, würde mich dann aber auch gern mit ums „Holz machen“ kümmern 🙂

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  3. ich komme auch mit und werde mich um das kreative handwerkliches teil kümmern… man muss doch noch etwas schlaues machen, oder? im garten darfst du mich auch einsetzen….. und für die Tiere bin ich auch immer da…. ach, uns wurde es doch nicht langweilig werden…

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