Wunschkonzert für meine Leser-/innen Teil 7

Ich habe auf Facebook einen Aufruf gemacht, bei welchem ich nach Themen, Ideen, Visionen, Gedanken oder Überlegungen für Geschichten gefragt habe. Eine ziemliche Herausforderung, denn manche Ideen sind einfach Sätze, mit welchen ich anstellen kann, was ich will. Dann mal los – hier für „Es Marinsche“:
 Augen zu und durch

Wenn dir das Leben Zitronen vor die Füsse schmeisst….und dir immer wieder Salz in die Zitronenlimo kippt….trinken oder neuen Ansatz bereiten…… 😉 ..nach dem Motto „Wir haben immer die Wahl zwischen uns unterkriegen zu lassen oder es uns lösungsorientiert so komfortabel wie möglich zu gestalten, um gestärkt daraus hervorzugehen“…

Diese Zeilen hat mir Marina auf meiner Facebookseite als Input für eine Geschichte hinterlassen. Und ich weiss genau, warum sie das getan hat. Sie hat nämlich einen unglaublich steinigen Weg bereits hinter sich – und noch ein ganzes Stück vor sich. Und ich bewundere sie, denn sie hat sich bisher NICHT unterkriegen lassen.

Es gibt sie doch für alle, die Tage, an welchen man einfach nur jammern möchte. Jammern über das Wetter, die Kopfschmerzen, die unruhige Nacht ohne Schlaf, die Hitze, den Regen, die Kälte, die Rückenschmerzen, die doofen Leute und was es sonst noch alles zu jammern gibt. Und das ist der Moment, in welchem man sich überlegen sollte, ob ES wirklich so schlimm ist. Es gibt nämlich bestimmt irgendwo auf der Welt jemanden, dem es noch bescheidener geht.

Ich erinnere mich an den Tag, an welchem sie – neben gefühlt 100 anderen fiesen Hürden – erfahren hat, dass sie einen langen Gesundungsweg antreten muss, wenn sie keine Flügelchen fassen will. Und damals dachte sie, dass sie das niemals schaffen würde. Und ich muss gestehen, dass ich an ihrer Stelle vermutlich einfach nur im Tränenmeer versunken und mich selber unendlich bedauert hätte. Allen Widrigkeiten zum Trotz hat sie aber beschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen und den Kampf aufzunehmen. Und dies macht sie bis heute hervorragend und immer wieder mit einer Prise Humor. Ich staune! Dort, wo ich vermutlich vor mich hinlamentieren würde, postet sie ein Bild mit einem humorvollen Kommentar…und ich denke mir: Meine Güte, woher nimmt sie nur diese Kraft. Denn auf ein riesiges Unterstützungsnetz kann sie auch nicht gerade zählen.

Eine starke Frau, die beweist, dass man auch auf dem Weg durch die Talsohle noch die Wahl hat, ob man liegenbleiben, oder wieder nach oben klettern will. Ich ziehe meinen Hut vor Dir, liebes „Es Marinsche“!

 

41 Gedanken zu „Wunschkonzert für meine Leser-/innen Teil 7

  1. Pingback: Da gibste der MODEPRALINE ein paar Stichworte in die Hand….und ZACK…. :-D – Es Marinsche Kocht

  2. Oooooh….da bin ich jetzt grad ganz gerührt…..wenngleich ich innert des letzten Jahres oftmals den Eindruck hatte ich sei geschüttelt ( worden )…. 😉

    Unglaublich wie Du die Vorkommnisse in ( Beitrags-tauglicher Kürze / Länge 😉 ) er- und verfasst hast! DANKE DAFÜR, LIEBES ❤

    Oh ja, da war ganz schön was los in den letzten Jahren….unglaubliche 11 Umzüge seit 2000, Trennungen bis hin zu dem Umstand das ich mein ganzes Hab und Gut hinter mir lassen musste…..also….irgendwie Probleme für mindestens fünf Personen….wer auf die Idee kam die alle bei mir abzuladen….iiiiich weiss auch nich…..

    Ja….und das letzte Jahr war die bisher schwerste Challenge meines Lebens…in die ich mich nicht mehr näher hinein begeben möchte, denn das ist eines wo ich mich stark diszipliniert habe: straight nach vorne schauen und die Kräfte für sinnvolles einsetzen!

    Und da meine Lieben alle weiter weg wohnen und ich mich anfangs selbst bedauert habe ganz mutterseelenallein mit allem da zu stehen habe ich noch eines begriffen: da wo man sagt ein soziales Netz helfe sehr viel habe ich erkannt das ich ein sehr modernes soziales Netz habe….nämlich mein Social Media Netz….mein virtuelles Netzwerk….Soziales Netz 2.0 quasi….und das ist auch etwas ganz besonderes!

    So hatte ich drei mir sehr nahe stehende Personen zur Seite, meine über 70-jährige Nachbarin die unglaubliches geleistet hat und meine Lieben, die ich persönlich von früher kenne und schätze, aber auch ( und das finde ich ganz bemerkenswert ) Menschen, die meinem Blogs folgen und denen ich grösstenteils folge.

    Mit ganz viel CHAKKA bin ich also gestartet….und da wo mir selbst manchmal so gar nicht nach CHAKKA zumute war….ja da haben mich meine Jungs und Mädels dran erinnert. Und das ist etwas ganz wertvolles und einige wirklich tolle Blog-Beziehungen sind daraus entstanden.

    Auch die Pflege meiner Blogs war ein Grossteil dessen, was mir gut getan hat.

    Vom Typ her bin ich zum Glück ein positiv denkender Mensch, wovon meine Klienten aus der Altenpflege profitiert haben und auch mein Umfeld. Und nun war ich gefordert mir selbst Gutes zu tun….habe es somit perfektioniert in allem, und sei eine Situation noch so verfahren, das positive zu sehen.

    Das sagt sich so einfach….denn allzu oft war ich mit doofen Themen umgeben….aber: es ist mir bis dato immer wieder gelungen den Blick auf das zu lenken was positiv daran ist….und somit Kraft gibt für die nächsten Schritte.

    Da wären wir beim nächsten Stichwort: komme was wolle…..immer schön step by step! Alles andere verwirrt und macht Angst.

    Und nun habe ich "nur" noch zwei kurze Termine Anfang nächster Woche und dann habe ich auch den letzten Teil der verschiedenen Therapieansätze durchschritten und kann das Thema ad acta legen.

    Na ja….zwei klitzekleine hat es noch, aber die sind PillePalle gegenüber den harten Challenges, die zum Glück hinter mir liegen! Und nun beginnt dann die Zeit damit umgehen zu lernen wenn die Ängste des vergangenen doch nochmal wieder auftauchen.

    Aber das Marinsche hat Durchhaltevermögen, Kraft und Zuversicht sich auch davon nicht unterkriegen zu lassen – denn DAS war NIE eine Option!

    Ich denke es ist ein Geschenk in all dem Wust noch das wunderbare sehen zu können….sich aufgehoben zu fühlen mit all den wunderbaren Mächten des Universums um mich herum….immer wieder den Zugang zu der eigenen Stärke haben zu dürfen…intelligent mit nicht so prickelnden Lebensthemen umgehen zu können….kommunizieren zu können wenn Hilfe gebraucht wird….Hilfe annehmen zu können….so viele tolle Menschen um mich zu haben, real als auch in der virtuellen Form….und nie, aber auch niiiiiemals den Humor zu verlieren….und ich bin mit meinem ganzen Wesen so unendlich dankbar dafür das all das schreckliche eine gute Wendung genommen hat!

    Ich wünsche mir, das all das anderen Menschen Mut macht….versucht Euch eine Komfortzone zu schaffen, in der sich Probleme leichter aushalten lassen….im besten Falle habt ihr Menschen um Euch herum, die euch dabei behilflich sind….aber letztendlich gibt es Lebensthemen, wo nur ihr allein auf euch selbst zurück geworfen seid….haltet auch das aus und verliert nie den Glauben an euch selbst….denn:

    Z'läbe fägt! 🙂

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